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	<title>Frauen im Fokus Archives | mehrglaube.de</title>
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	<title>Frauen im Fokus Archives | mehrglaube.de</title>
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		<title>Was ist die Frauenhilfsvereinigung?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 15:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glaube & Beziehung zu Gott]]></category>
		<category><![CDATA[FHV]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenhilfsvereinigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist die Frauenhilfsvereinigung der Kirche Jesu Christi? Erfahre mehr über ihre Geschichte, Aufgaben und Bedeutung für Frauen in der Kirche.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Frauenhilfsvereinigung (auch FHV genannt) – der Name klingt ein bisschen nach Kaffeekränzchen, Handarbeitsgruppe und dem Jahr 1950. Tatsächlich steckt dahinter eine weltweite Gemeinschaft von Frauen, die seit mehr als 180 Jahren zur Kirche Jesu Christi gehört.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber was genau ist die <strong>Frauenhilfsvereinigung</strong>? Was machen die Frauen dort – und warum gibt es überhaupt eine eigene Organisation für sie? Dieser Artikel soll dir einen Überblick verschaffen. Hast du weitere Fragen dazu? Hinterlass uns einen Kommentar, und wir versuchen, eine Antwort zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Frauenhilfsvereinigung?</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2026/09/Aktuelle-Praesidentschaft-der-FHV.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2026/09/Aktuelle-Praesidentschaft-der-FHV.jpg" alt="Die Aktuelle Präsidentschaft der Frauenhilfsvereigigung." class="wp-image-29721" srcset="https://files.treuimglauben.de/2026/09/Aktuelle-Praesidentschaft-der-FHV.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2026/09/Aktuelle-Praesidentschaft-der-FHV-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2026/09/Aktuelle-Praesidentschaft-der-FHV-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die aktuelle Präsidentschaft der FHV – J. Anette Dennis, Präsidentin Camille N. Johnson und Kristin M. Yee. Foto: newsroom</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Frauenhilfsvereinigung</strong> ist die Organisation für erwachsene Frauen in der Kirche Jesu Christi. Sie wurde bereits 1842 gegründet und ist heute in Gemeinden auf der ganzen Welt zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nicht einfach darum, eine zusätzliche Gruppe innerhalb der Kirche zu haben. Frauen sollen darin ihren Glauben an Jesus Christus vertiefen, Freundinnen finden, einander unterstützen und Menschen helfen, die Unterstützung brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann ziemlich unterschiedlich aussehen – und oft ganz praktisch sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was macht man in der Frauenhilfsvereinigung?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du an einem Sonntag eine Gemeinde besuchst, kannst du selbst erleben, wie die <strong>Frauenhilfsvereinigung</strong> aussieht. Ab September treffen sich die erwachsenen Frauen nach gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst und Sonntagsschule zu einer eigenen Versammlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort wird über Jesus Christus und das Evangelium gesprochen. Grundlage können beispielsweise Ansprachen aus der Generalkonferenz sein. Es geht aber nicht nur darum, jemandem beim Reden zuzuhören. Die Frauen tauschen Gedanken und persönliche Erfahrungen aus und überlegen gemeinsam, was der Glaube mit ihrem eigenen Leben zu tun hat. Hast du Fragen, kannst du sie stellen. Hast du ein Problem, ergibt sich oft auch die Möglichkeit, sich darüber mit den anderen auszutauschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frauenhilfsvereinigung beschränkt sich außerdem nicht auf den Sonntag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach Gemeinde gibt es gemeinsame Aktivitäten oder Möglichkeiten, anderen zu helfen. Manchmal braucht jemand nach einer Operation Unterstützung, eine Familie steckt in einer schwierigen Situation oder eine Frau fühlt sich einfach allein und könnte jemanden zum Reden gebrauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vieles davon ist unspektakulär. Gerade darin liegt aber ein wichtiger Teil der Idee: Menschen sollen in einer Gemeinde nicht nebeneinander her leben, sondern aufeinander achten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer gehört zur Frauenhilfsvereinigung?</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2026/09/Frauen-in-der-Frauenhilfsvereigigung.jpg"><img decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2026/09/Frauen-in-der-Frauenhilfsvereigigung.jpg" alt="Vier Frauen sitzen in einer Sonntagsschulklasse der Frauenhilfsvereinigung – kurz FHV" class="wp-image-29720" srcset="https://files.treuimglauben.de/2026/09/Frauen-in-der-Frauenhilfsvereigigung.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2026/09/Frauen-in-der-Frauenhilfsvereigigung-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2026/09/Frauen-in-der-Frauenhilfsvereigigung-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsätzlich gehören erwachsene Frauen der Kirche ab 18 Jahren zur <strong>Frauenhilfsvereinigung</strong>. Ob verheiratet oder alleinstehend, mit oder ohne Kinder, spielt dabei keine Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du die Kirche einfach kennenlernen möchtest, musst du natürlich kein Mitglied sein, um eine Versammlung oder eines der Treffen unter der Woche zu besuchen. Du kannst es dir einfach einmal anschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Mädchen und Jugendliche gibt es andere Gruppen und Programme innerhalb der Kirche. Mit dem Erwachsenenalter wechseln junge Frauen normalerweise in die Frauenhilfsvereinigung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gibt es eine eigene Organisation für Frauen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsachlich gibt es in der Kirche Jesu Christi viele verschiedene Organisationen, nach Alter oder auch nach Geschlecht getrennt. Die Frauenhilfsvereinigung soll Frauen einen eigenen Raum geben, in dem sie Verantwortung übernehmen, einander stärken und gemeinsam etwas bewegen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wird dabei auch von Frauen geleitet. Sowohl in der einzelnen Gemeinde als auch auf überregionaler und weltweiter Ebene übernehmen Frauen Leitungsaufgaben innerhalb der Organisation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei steht die Frauenhilfsvereinigung nicht für sich allein. Sie arbeitet mit anderen Organisationen und Verantwortlichen der Gemeinde zusammen. Wenn beispielsweise jemand Unterstützung benötigt, stimmen sich verschiedene Personen miteinander ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist die Frauenhilfsvereinigung ein fester Bestandteil der Art und Weise, wie eine Gemeinde organisiert ist und füreinander sorgt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Frauenhilfsvereinigung gibt es seit 1842</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2026/09/FHV-Wende-zum-20.-Jahrhundert.jpg"><img decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2026/09/FHV-Wende-zum-20.-Jahrhundert.jpg" alt="Die Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung der Kirche um die Wende zum 20. Jahrhundert, mit weiteren Frauen." class="wp-image-29719" srcset="https://files.treuimglauben.de/2026/09/FHV-Wende-zum-20.-Jahrhundert.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2026/09/FHV-Wende-zum-20.-Jahrhundert-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2026/09/FHV-Wende-zum-20.-Jahrhundert-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte der <strong>Frauenhilfsvereinigung</strong> beginnt am 17. März 1842 in Nauvoo im US-Bundesstaat Illinois. Eine Gruppe von Frauen wollte sich organisieren, um Bedürftigen zu helfen und die Arbeiten rund um den Bau des Nauvoo-Tempels zu unterstützen. Daraus entstand eine eigene Organisation innerhalb der Kirche. Emma Smith, die Frau von Joseph Smith, wurde ihre erste Präsidentin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weitere Geschichte verlief allerdings nicht ohne Unterbrechungen. Die letzten regulären Versammlungen in Nauvoo fanden bereits im März 1844 statt. Als eine Wiederaufnahme geplant wurde, setzte Brigham Young die Treffen 1845 aus. Dabei spielten neben den schwierigen Umständen in Nauvoo vermutlich auch Spannungen um Emma Smith, die Mehrehe und Fragen kirchlicher Autorität eine Rolle.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessanterweise unterstützte Brigham Young später selbst den Wiederaufbau der Frauenhilfsvereinigung. Ab den 1850er-Jahren entstanden in Utah wieder örtliche Gruppen. 1867 rief Young schließlich dazu auf, die Frauenhilfsvereinigung in den Gemeinden wieder dauerhaft zu organisieren. Eliza R. Snow, die schon bei der ursprünglichen Organisation in Nauvoo dabei gewesen war, spielte dabei eine wichtige Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus den ersten Treffen einiger weniger Frauen in Nauvoo entwickelte sich so – mit Umwegen und Unterbrechungen – eine weltweite Organisation. Der ursprüngliche Gedanke ist dabei bis heute erkennbar geblieben: Glaube soll sich nicht nur darin zeigen, worüber man spricht, sondern auch darin, wie Menschen miteinander umgehen und füreinander da sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Nächstenliebe hört niemals auf“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Motto der Frauenhilfsvereinigung lautet <strong>„Nächstenliebe hört niemals auf“</strong>. Es stammt aus dem Neuen Testament und fasst ziemlich gut zusammen, worum es geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nächstenliebe kann bedeuten, jemandem ganz konkret zu helfen. Sie kann aber genauso darin bestehen, zuzuhören, jemanden einzubeziehen, Trost zu geben oder eine Freundschaft aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist die Frauenhilfsvereinigung heute weder ein historischer Frauenverein noch einfach eine zusätzliche Veranstaltung am Sonntag. Sie soll Frauen helfen, ihren Glauben an Jesus Christus zu leben und gleichzeitig andere Frauen und Menschen in ihrem Umfeld zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wahrscheinlich versteht man sie genau dann am besten: nicht als Organisation auf einem Organigramm, sondern als Teil einer Gemeinde, in der Menschen versuchen, füreinander da zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das könnte dich auch interessieren</h2>



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		<title>Frauen im Buch Mormon: Stärke, Familie, Glaube</title>
		<link>https://mehrglaube.de/frauen-im-buch-mormon/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 15:40:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ewige Ehe & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frauen im Buch Mormon stärkten Familie und Glauben. Was wir heute von Saria und Lehis Familie lernen können.</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Blick zurück – und nach vorn</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hast du dich schon einmal gefragt, wie das Leben für Frauen in der Zeit des Alten Testaments und des Buches Mormon wirklich aussah? Wenn wir die alten Schriften lesen, hören wir oft viel über Propheten, Könige und andere Männer. Aber <strong>was war mit den Frauen</strong> – wie lebten sie, welche Aufgaben hatten sie, und <strong>warum waren sie so wichtig</strong>?</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Beitrag nehmen wir dich mit in die Welt von Saria, der Frau von Lehi, und anderen Frauen seiner Familie. Wir schauen uns an, wie sie lebten, arbeiteten und ihren Glauben lebten – und was wir daraus heute noch lernen können.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Lehi-voller-Freude.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Lehi-voller-Freude.jpg" alt="Saria und Lehi stehen am Meer und freuen sich darüber, dass Gott sie an diesen Ort geführt hat." class="wp-image-29121" srcset="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Lehi-voller-Freude.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Lehi-voller-Freude-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Lehi-voller-Freude-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine Männerwelt – und doch unentbehrlich</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Zeit von Lehi, etwa 600 v. Chr., war die Welt in vielen Bereichen von Männern geprägt: Öffentliche Aufgaben, Politik und religiöse Ämter lagen fast immer in Männerhand. Die Texte der Bibel und des Buches Mormon erzählen meist von Männern und ihren Taten. <strong>Aber das bedeutet nicht, dass Frauen unwichtig waren</strong>. Im Gegenteil: Im privaten Bereich, im Haushalt und in der Familie, waren Frauen das Rückgrat des Überlebens und der Weitergabe von Glauben und Kultur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Namen der Frauen in den heiligen Schriften oft nur kurz erwähnt werden, haben sie im Hintergrund viel mehr bewirkt, als man denkt. Ihre Geschichten zeigen, <strong>wie wichtig Frauen in jeder Generation waren</strong> – auch heute.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Heirat und Familie – das Fundament des Lebens</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im alten Israel war die wichtigste Aufgabe einer Frau die Heirat. Schon als Kind bereitete man sie darauf vor, eines Tages Ehefrau und Mutter zu werden. Ab etwa zwölf oder vierzehn Jahren konnte eine Frau heiraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung über die Ehe wurde meistens nicht von der Frau selbst getroffen, sondern von ihrem Vater oder einem anderen männlichen Verwandten. Oft war die Heirat nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern auch eine Verbindung zwischen Familien, die das soziale Netz stärkten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Heirat zog die Frau in das Haus ihres Mannes oder seines Vaters. Dort musste sie sich in eine große Familie einfügen – mit Eltern, Geschwistern, Schwägerinnen, manchmal sogar Großeltern. Ihr Platz in dieser Gemeinschaft war nicht selbstverständlich. Doch eine Frau konnte Ansehen und Sicherheit gewinnen, wenn sie Kinder bekam und so die Familie weiterführte.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Lehi-mit-Familie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Lehi-mit-Familie.jpg" alt="Lehi und Saria sitzen mit der Familie beim Essen." class="wp-image-29123" srcset="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Lehi-mit-Familie.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Lehi-mit-Familie-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Lehi-mit-Familie-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Saria – eine Frau mit Mut und Glauben</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Saria, die Frau von Lehi, ist ein Beispiel für die stille, aber bedeutende Rolle der Frauen. Sie wird im Buch Mormon nur in wenigen Versen erwähnt, aber jedes Mal zeigt sich<strong> ihre große Bedeutung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Saria stammte vermutlich aus einer wohlhabenden Familie in Jerusalem. Dort lebte sie in einem Haus, das Lehi entweder geerbt oder durch seine Arbeit erworben hatte. Doch alles änderte sich, als Lehi von Gott den Auftrag bekam, Jerusalem zu verlassen. Saria ließ ihr sicheres Zuhause hinter sich und folgte ihrem Mann in die Wildnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Schritt war alles andere als einfach: kein festes Dach über dem Kopf, keine bekannten Straßen – nur der Glaube, dass Gott ihre Familie führen würde.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Lehi-fliehen-in-die-Wildnis.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Lehi-fliehen-in-die-Wildnis.jpg" alt="Lehi flieht mit seiner Familie von Jerusalem in die Wildnis. Hier sind er und seine Frau Saria mit bepackten Kamelen zu sehen." class="wp-image-29124" srcset="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Lehi-fliehen-in-die-Wildnis.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Lehi-fliehen-in-die-Wildnis-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Lehi-fliehen-in-die-Wildnis-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Alltag: Arbeit von früh bis spät</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben der Frauen in Lehis Familie war von harter Arbeit geprägt. Sie standen früh auf und gingen erst spät zur Ruhe. Ihre Aufgaben waren vielfältig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Essen zubereiten: Korn reinigen, mahlen, Brot backen<br /></li>



<li>Wasser holen und Feuerholz sammeln<br /></li>



<li>Kleidung herstellen: Wolle und Flachs spinnen, Stoffe weben, nähen<br /></li>



<li>Kinder pflegen und erziehen<br /></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Auch religiöse Rituale waren Teil ihres Alltags. Frauen wie Saria lebten ihren Glauben nicht nur im Gebet, sondern auch durch ihr tägliches Tun. Sie waren <strong>das Herz der Familie</strong> – ohne sie hätte die Gemeinschaft nicht überlebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frauen als Lehrerinnen des Glaubens</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Frauen hatten nicht nur die Aufgabe, den Haushalt zu führen. Sie waren auch die <strong>ersten Lehrer ihrer Kinder</strong> – besonders im Glauben. In der Bibel heißt es: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Mein Sohn, halte dich an die Weisungen deines Vaters! Vergiss nicht, was deine Mutter dich gelehrt hat!“ (<a href="https://www.die-bibel.de/bibel/GNB/PRO.6" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sprüche 6:20</a>). </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder lernten von ihren Müttern, wie man betet, wie man die Gebote Gottes hält und was es bedeutet, nach Gottes Willen zu leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nephi beschreibt selbst, dass er von „guten Eltern“ unterwiesen wurde (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/bofm/1-ne/1?lang=deu&amp;id=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1 Nephi 1:1)</a>. Dabei ist klar: Auch Saria hatte einen großen Anteil daran, dass Nephi und seine Brüder den Glauben und das Wissen ihrer Familie annahmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-zusammen-mit-Lehi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-zusammen-mit-Lehi.jpg" alt="Saria lehnt ihren Kopf an die Schulter ihres Mannes, Lehi. Sie sehen glücklich aus." class="wp-image-29128" srcset="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-zusammen-mit-Lehi.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-zusammen-mit-Lehi-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-zusammen-mit-Lehi-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kinder – ein Zeichen des Segens</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder waren im alten Israel und im Buch Mormon nicht nur eine Freude, sondern auch eine Absicherung. Wer Kinder hatte, galt als besonders gesegnet. Kinderlosigkeit dagegen war ein schwerer Schicksalsschlag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Saria hatte mindestens sechs Söhne und zwei Töchter. Das zeigt, wie sehr Gott sie gesegnet hatte. Besonders beeindruckend ist der Bericht von Nephi, dass Frauen in der Wüste sogar unter den schwierigsten Umständen Kinder zur Welt brachten:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„… unsere Frauen gebaren Kinder in der Wildnis. Und so großen Segen schüttete der Herr über uns aus, dass unsere Frauen ihre Kinder reichlich säugen konnten und stark waren, ja, sogar wie die Männer“ (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/bofm/1-ne/17?lang=deu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1 Nephi 17:1–2</a>).</p>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Sam.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Sam.jpg" alt="Saria umarmt ihren Sohn Sam, nachdem sie dachte, er sei nicht mehr am Leben." class="wp-image-29126" srcset="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Sam.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Sam-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-und-Sam-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Zeugnis des Glaubens – Sarias Stimme</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der ergreifendsten Momente im Buch Mormon ist Sarias eigenes Zeugnis. Als ihre Söhne von einer gefährlichen Reise zurückkehrten, sagte sie voller Überzeugung:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Nun weiß ich mit Bestimmtheit, dass der Herr meinem Ehemann geboten hat, in die Wildnis zu fliehen; ja, und ich weiß auch mit Bestimmtheit, dass der Herr meine Söhne beschützt  … hat“ (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/bofm/1-ne/5?lang=deu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1 Nephi 5:8</a>).</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Worte zeigen nicht nur ihre Liebe als Mutter, sondern auch ihren festen Glauben. Ihre Stimme ist ein starkes Beispiel dafür, wie Frauen ihre Familien im Glauben stärken – <strong>auch wenn sie oft nicht im Rampenlicht stehen</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-.jpg" alt="Saria steht hier, leicht lächelnd." class="wp-image-29125" srcset="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria--300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria--768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frauen – stille Heldinnen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch Mormon erzählt viel von Männern, die große Taten vollbringen. Aber es sind auch die Frauen, die im Hintergrund wirken und den Glauben weitertragen. Nephi lobt ausdrücklich die Frauen in seiner Familie und nennt sie „<strong>stark, ja, sogar wie die Männer</strong>“ (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/bofm/1-ne/7?lang=deu&amp;id=2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1 Nephi 17:2</a>). Sie haben die Last der Wanderung und die Gefahren mitgetragen, ohne sich zu beklagen, was ihn zu beeindrucken schien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Sarias Töchter und die Töchter von Ischmael spielten eine wichtige Rolle. Als es Streit gab und Nephi in Gefahr geriet, verteidigten sie ihn und bewahrten so den Frieden:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„eine der Töchter Ischmaels, ja, und auch ihre Mutter sowie einer von den Söhnen Ischmaels setzten sich bei meinen Brüdern für mich ein” (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/bofm/1-ne/7?lang=deu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1 Nephi 7:19</a>).</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was wir heute von ihnen lernen können</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichten von Saria und den anderen Frauen in Lehis Familie sind mehr als nur alte Erzählungen. Sie zeigen uns:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Frauen sind das Herz jeder Familie – damals wie heute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Familien brauchen Frauen und Männer, die für das einstehen, was sie glauben und es weitergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Frauen können und müssen manchmal über sich hinauswachsen. Auch das gehört zum Plan unseres Himmlischen Vaters. Das Sühnopfer Jesu Christi ermöglicht dies.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Ihre Arbeit, ihr Glaube und ihre Liebe halten Familien zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8211; Auch in schwierigen Zeiten können wir auf Gott vertrauen und füreinander da sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Frauen haben nicht nur ihre eigene Familie gestützt, sondern auch ein neues Volk Gottes mitbegründet. <strong>Ihr Beispiel kann uns heute Mut machen</strong>, in unserem eigenen Leben für unsere Lieben da zu sein – mit Liebe, Glauben und Ausdauer.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-fuhrt-die-Familie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-fuhrt-die-Familie.jpg" alt="Saria führt einen Teil der Familie durch die Wildnis." class="wp-image-29127" srcset="https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-fuhrt-die-Familie.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-fuhrt-die-Familie-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2026/02/Saria-fuhrt-die-Familie-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum das auch heute wichtig ist</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Schriften von einer Männerwelt erzählen, ist es wichtig, dass wir uns damit beschäftigen. Und auch wenn wir manchmal zwischen den Zeilen lesen müssen, sind die Worte Gottes, die wir in der Heiligen Schrift finden, auch an uns Frauen gerichtet. Wir dürfen nie vergessen: Wir sind wichtig dort wo wir sind: im Beruf, in unserem Freundeskreis, in unserer Gemeinde und Familie. Diese Frauen haben vielleicht im Hintergrund gewirkt, aber <strong>ohne sie hätte es keinen Nephi, keinen Lehi und kein neues Volk in der verheißenen Erde gegeben</strong>. Wir können dabei helfen, die Erinnerung an sie wiederzubeleben und aufrecht zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Stärke, ihr Glaube und ihre Liebe machen sie zu Vorbildern für uns alle – in jeder Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schau dir ruhig einmal die Geschichten von anderen starken Frauen in der Bibel an – wie Ruth, Esther oder Miriam. Du wirst sehen: Frauen haben schon immer Geschichte geschrieben!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://scripturecentral.org/archive/books/book-chapter/womans-world-lehis-jerusalem" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ScriptureCentral</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Das könnte dich auch interessieren:</h2>



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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/DIToUaqNH2t/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">Ein Beitrag geteilt von Mehrglaube.de (@mehrglaube.de)</a></p></div></blockquote>
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			</item>
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		<title>Kirche Jesu Christi senkt Missionsalter für junge Frauen auf 18</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sören]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 14:20:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Missionsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kirche Jesu Christi senkt das Missionsalter für junge Frauen auf 18 Jahre. Details zur Änderung und offizielle Aussagen findest du hier.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In einer am 21. November 2025 veröffentlichten Mitteilung kündigte die <strong>Erste Präsidentschaft</strong> der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage eine bedeutende <strong>Änderung des Mindestalters</strong> an, ab dem junge Frauen eine Vollzeitmission beginnen können. Ab sofort dürfen sie ihre Mission bereits <strong>im Alter von 18 Jahren</strong> antreten, nachdem sie die weiterführende Schule oder einen gleichwertigen Abschluss abgeschlossen haben. Nachfolgend findet ihr die offizielle Mitteilung:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Erste Präsidentschaft freut sich bekanntzugeben, dass junge Frauen, die sich entschließen, eine Vollzeitmission zu erfüllen, ihren Dienst ab sofort im Alter von 18 Jahren beginnen können, nachdem sie die weiterführende Schule oder einen gleichwertigen Abschluss abgeschlossen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Herr von jedem würdigen und fähigen jungen Mann erwartet, dass er sich als Teil seiner priesterlichen Verantwortung auf eine Mission vorbereitet und dient, bekräftigen wir, dass der Missionsdienst für junge Frauen weiterhin eine <em>freiwillige</em> Möglichkeit bleibt. Wir erkennen an, dass für jene jungen Frauen, die eine Vollzeitmission dienen möchten, die Wahl des Alters für den Missionsbeginn nicht für alle gleich sein wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sprechen den Jugendlichen der Kirche unsere Liebe aus und loben sie für ihre Treue.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hier findet ihr ein paar der Aussagen über die Bedeutung der Änderung von Kirchenführern</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Präsidentin Emily Belle Freeman freut sich über die sofortige Umsetzung</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns als Präsidentschaft der Jungen Damen sehr über diese Ankündigung und über das, was sie für unsere Mädchen bedeutet. Diese Regelung tritt sofort in Kraft, was bedeutet, dass sich die Mädchen ab jetzt darauf vorbereiten können, im Alter von 18 Jahren zu dienen, sofern sie die High School abgeschlossen haben. Sie können ihren Antrag 150 Tage vor ihrem Geburtstag oder ihrem Verfügbarkeitsdatum einreichen.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Sie betont die neuen Möglichkeiten für junge Frauen beim Übergang ins Erwachsenenleben:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir lieben, was diese Änderung für diese jungen Frauen bewirkt. Sie gibt ihnen die Möglichkeit, beim Übergang von den Jungen Damen ins Erwachsenenalter über all die Optionen nachzudenken, die ihnen offenstehen.“</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Elder Matthew S. Holland erklärt die Bedeutung persönlicher Entscheidungsfindung</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Für eine Frau, die sich dafür entscheidet, eine Mission zu dienen, sollte der Zeitpunkt dieses Dienstes im Gebet sorgfältig erwogen werden. Es ist eine sehr individuelle Entscheidung. Diese Änderung bietet Frauen, die sich für einen Missionsdienst entscheiden, eine zusätzliche Möglichkeit und gibt ihnen mehr Flexibilität dabei, wann sie ihren Missionsdienst beginnen — in einer Lebensphase, in der sie viele verschiedene, wunderbare Chancen haben, zu lernen, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.“</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Elder W. Mark Bassett unterstreicht die Unterschiede im Missionsdienst:</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir möchten erneut betonen, dass der Missionsdienst für junge Männer eine priesterliche Verantwortung ist und es ihre Pflicht ist, zu dienen, während er für junge Frauen eine machtvolle, aber freiwillige Entscheidung darstellt. Jeder junge Mann, der eine Missionsberufung erhält, dient 24 Monate. Und jede junge Frau, die eine Berufung erhält, dient 18 Monate. Daran gibt es keine Veränderung. Die einzige Ausnahme wäre zum Beispiel, wenn ein junger Mann oder eine junge Frau gesundheitliche Herausforderungen hat.“</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Sister Amy A. Wright bestätigt den weltweiten Wunsch junger Frauen:</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Dauer des Missionsdienstes ist seit vielen Jahren gleich geblieben. Als wir junge Frauen auf der ganzen Welt in diesen durch Offenbarung geleiteten Prozess einbezogen und sie eingeladen haben, bewusst daran teilzunehmen, haben wir festgestellt, dass die große Mehrheit von ihnen den Wunsch äußerte, dass ihre Missionszeit 18 Monate beträgt.“</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Mission in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Mission in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu dienen bedeutet, eine bestimmte Zeit dem Teilen des Evangeliums Jesu Christi, dem Dienst am Nächsten und der Stärkung des eigenen Glaubens zu widmen. Junge Menschen und Erwachsene, die sich für diesen Dienst entscheiden, lassen für eine festgelegte Zeit — in der Regel <strong>18 Monate für Frauen und 24 Monate für Männer</strong> — ihren Alltag hinter sich, um sich <strong>ganz</strong> dem Dienst des Herrn zu widmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während einer Mission tun Missionare Folgendes:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie studieren täglich die Schriften und das Evangelium</li>



<li>Sie lehren Menschen, die mehr über Christus erfahren möchten</li>



<li>Sie leisten gemeinnützigen Dienst</li>



<li>Sie arbeiten mit örtlichen Gemeindemitgliedern zusammen</li>



<li>Sie entwickeln u.a. Disziplin, Empathie und Spiritualität</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor die Mission beginnt, besuchen die Missionare eine Missionarsschule, wo sie das Evangelium studieren, ihre geistige Routine entwickeln und in einigen Fällen intensive Sprachschulung erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Mission ist nicht nur ein Dienst des Lehrens, sondern auch des Wachsens. Viele junge Menschen kehren reifer, gefestigter und mit einem tieferen Glauben an Jesus Christus nach Hause zurück. Es ist eine Zeit, die sowohl diejenigen verändert, die dienen, als auch jene, die durch den Missionsdienst erreicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hast du selbst eine Mission erfüllt, bereitst du dich darauf vor oder kennst du jemanden, der bereits gedient hat? Erzähle es uns in den Kommentaren. Wir hören deine Geschichten sehr gern.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://newsroom.churchofjesuschrist.org/article/women-missionary-service-age-18" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Newsroom</a></p>



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		<title>Eclecte im Neuen Testament: Die vergessene Frau der Bibel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 13:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Empfohlen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eclecte im Neuen Testament könnte der Name einer frühen Christin sein. Eine Theorie zeigt, warum sie bis heute Glauben und Mut schenken kann.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein überraschender Fund in einem alten Brief</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal öffnet uns die Bibel ihre Schätze erst auf den zweiten Blick. Genau das ist beim 2. Johannesbrief passiert. Jahrhundertelang glaubten Christen, dass der Brief an eine &#8220;<a href="https://www.bibleserver.com/EU/2.Johannes1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auserwählte Herrin</a>&#8221; geschrieben wurde – ohne Namen, ohne Geschichte, ohne Gesicht. Ein geheimnisvoller Schatten am Rand der Bibel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch <a href="https://www.deseret.com/education/2025/11/08/stunning-find-meet-the-missing-woman-in-the-bible-rediscovered-by-a-byu-researcher/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">neue Forschungen</a> deuten darauf hin, dass diese Frau <strong>einen Namen gehabt haben könnte</strong>. Der Vorschlag geht besonders auf den Neutestamentler <em>Lincoln H. Blumell</em> zurück, der die Theorie entwickelt hat, dass sie <strong>Eclecte</strong> hieß – eine spannende, wenn auch noch nicht allgemein anerkannte Sichtweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das macht den zweiten Johannesbrief plötzlich sehr lebendig. Denn er wäre dann einer der wenigen Briefe im Neuen Testament, der direkt an eine <strong>namentlich bekannte Christin</strong> geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wer war Eclecte?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name wirkt ungewohnt, doch er war damals gar nicht so selten. In der römischen Welt trugen viele Frauen den Namen <em>Eclecte</em>. Er bedeutet so viel wie &#8220;<strong>die Erwählte</strong>&#8220;. Ein schöner Name – und ein Name, der gut in die Welt der frühen Christen passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der 2. Johannesbrief tatsächlich &#8220;An Eclecte, die Herrin&#8221; begonnen haben sollte, wie Blumell sagt, erfahren wir etwas Wunderbares:<br />Diese Frau stand mit den Aposteln in Verbindung. Sie war offenbar Gastgeberin, Leiterin oder geistliche Stütze einer frühen Hausgemeinde. Christen trafen sich in ihrem Zuhause, lernten, beteten und wuchsen im Glauben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie war also <a href="https://www.psephizo.com/biblical-studies/the-elder-and-the-lady-a-look-at-the-language-of-2-john/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">keine Randfigur, sondern eine Schwester im Glauben</a>, die Verantwortung trug – mitten in einer Zeit, in der Christen oft im Verborgenen lebten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie konnte ihr Name verloren gehen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bibel wurde jahrhundertelang abgeschrieben. Frühe Texte waren ohne Leerzeichen zusammengeschrieben. Dadurch konnten leicht kleine Fehler passieren. Ein paar Buchstaben zu viel oder zu wenig – und schon wurde aus einem <strong>Namen</strong> ein <strong>Adjektiv</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den ältesten griechischen Texten stand alles in einer langen Buchstabenreihe, zum Beispiel: <strong>ΟΠΡΕΣΒΥΤΕΡΟΣΕΚΛΕΚΤΗΤΗΚΥΡΙΑ</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der ursprüngliche Text lautete: <strong>Ὁ πρεσβύτερος Ἐκλέκτῃ τῇ κυρίᾳ</strong> („Der Älteste an Eclecte, die Herrin“),</p>



<p class="wp-block-paragraph">konnte ein Kopist die doppelte Buchstabenfolge <strong>τῇ τῇ</strong> (tē tē) leicht übersehen. So blieb nur: <strong>Ὁ πρεσβύτερος ἐκλεκτῇ κυρίᾳ</strong> („Der Älteste an die auserwählte Herrin“).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist beeindruckend, wie ein winziger Unterschied eine große Geschichte verändern kann – und gleichzeitig wichtig zu wissen, dass diese Lesart eine mögliche Rekonstruktion ist, nicht ein eindeutig bestätigter Befund. Und es ist ermutigend zu sehen, wie sorgfältige Forschung verlorene Details wieder ans Licht bringen kann.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2025/11/eclecte-neues-testament-frau-portraet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2025/11/eclecte-neues-testament-frau-portraet.jpg" alt="Porträt einer Frau aus neutestamentlicher Zeit, als symbolische Darstellung von Eclecte im Neuen Testament." class="wp-image-28904" srcset="https://files.treuimglauben.de/2025/11/eclecte-neues-testament-frau-portraet.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2025/11/eclecte-neues-testament-frau-portraet-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2025/11/eclecte-neues-testament-frau-portraet-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Symbolische Darstellung einer Frau aus der Zeit des Neuen Testaments – ein mögliches Bild für Eclecte. Bild: Mehr Glaube</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum Eclecte uns heute berührt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eclecte erinnert uns daran, dass Gott die Namen seiner Kinder kennt – auch wenn wir sie manchmal vergessen. Sie zeigt uns:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Frauen spielten eine wichtige Rolle in der frühen Kirche.</li>



<li>Gott wirkt durch Menschen, die ihr Zuhause öffnen.</li>



<li>Auch scheinbar kleine Lebenskreise können große Wirkung haben.</li>



<li>Jeder Name ist Gott wichtig – und jeder Mensch hat eine Aufgabe.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Eclecte ist ein stilles Zeugnis dafür, dass Glaube im Alltag beginnt. In Häusern, in kleinen Gruppen, in persönlichen Beziehungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht war ihr Haus ein Ort der Wärme und des Gebets. Vielleicht hat sie anderen Mut gemacht, manche vor falscher Lehre geschützt und die Einheit der Gemeinde bewahrt. Wir wissen es nicht genau – aber der Brief zeigt: <strong>Sie war wichtig.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum diese Entdeckung unseren Glauben stärken kann</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir erkennen, dass hinter den biblischen Texten echte Menschen stehen, kommt die Schrift uns näher. Sie wird persönlicher, vertrauter und menschlicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.gotquestions.org/elect-lady-2-John.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eclecte war eine Christin</a> wie du und ich. Sie versuchte, treu zu leben, Entscheidungen zu treffen, Gott zu dienen – und sie war mit den Aposteln verbunden. Das macht Mut, denn:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gott schreibt Geschichte mit Menschen, die ihm vertrauen.<br />Auch heute. Auch mit uns.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Auf einen Blick: Eclecte, die Herrin</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet der Name &#8220;Eclecte&#8221;?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name bedeutet &#8220;die Erwählte&#8221; oder &#8220;die Geliebte&#8221;. Er war in der Antike ein normaler Frauenname. Wenn er tatsächlich im 2. Johannesbrief steht, beschreibt der Brief also nicht eine unbestimmte Person, sondern eine konkrete Christin.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>War Eclecte eine Gemeindeleiterin?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist möglich. Der Brief zeigt, dass in ihrem Haus eine christliche Gemeinschaft zusammenkam. Sie hatte Verantwortung, sollte auf gute Lehre achten und zeigte Gastfreundschaft. Das deutet darauf hin, dass sie eine wichtige Rolle spielte.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ist die Entdeckung sicher?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Name ist nicht in den bekannten Handschriften erhalten. Es handelt sich um eine gut begründete Rekonstruktion, die erklärt, wie der Name verloren gegangen sein könnte. Viele Fachleute finden die Theorie plausibel, aber sie ist nicht endgültig bewiesen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Warum ist Eclecte für Christen heute interessant?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Weil sie zeigt, dass Frauen im frühen Christentum aktiver und wichtiger waren, als wir manchmal denken. Ihr Beispiel erinnert uns daran, dass Glauben Mut, Herz und Verantwortung bedeutet – egal in welcher Zeit wir leben.</p>



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		<title>Heldinnen des Alltags: Die Bedeutung von Frauen im Alten Israel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sören]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2025 13:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Glaube & Beziehung zu Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frauen im Alten Israel waren weit mehr als nur Mütter und Ehefrauen. Sie waren die stillen Heldinnen des Alltags, deren unermüdliche Arbeit, Weisheit und Glaube das Fundament für Familien, Gemeinschaften und ganze Völker bildeten. Auch wenn ihre Geschichten in den heiligen Schriften oft nur am Rande erwähnt werden, war ihr Einfluss tiefgreifend – damals wie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Frauen im Alten Israel waren weit mehr als nur Mütter und Ehefrauen. Sie waren die stillen Heldinnen des Alltags, deren unermüdliche Arbeit, Weisheit und Glaube das Fundament für Familien, Gemeinschaften und ganze Völker bildeten. Auch wenn ihre Geschichten in den heiligen Schriften oft nur am Rande erwähnt werden, war ihr Einfluss tiefgreifend – damals wie heute.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frauen im Schatten – und doch unentbehrlich</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lange Zeit betrachteten Bibelforscher die Texte des Alten Testaments als eine Sammlung von Geschichten großer Propheten und göttlicher Eingriffe in das Leben der Männer. Dabei gerieten die täglichen Aufgaben der Frauen und ihr stiller Beitrag zum Funktionieren der Gesellschaft oft in den Hintergrund. Doch in den letzten Jahrzehnten hat sich das Bild gewandelt: Immer mehr Forscherinnen und Forscher haben begonnen, die Rolle der Frauen in der alttestamentlichen Zeit sichtbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Forscherin Ariel Bybee einmal sagte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Frauen in der Schrift wurden nicht systematisch ignoriert – sie wirkten einfach in einem intimeren, weniger sichtbaren Bereich.“ </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade diese „unsichtbaren“ Tätigkeiten prägten das soziale, wirtschaftliche und geistige Leben ihrer Zeit nachhaltig.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Alltag der Frauen: Arbeit für das Überleben</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das tägliche Leben einer Frau im Alten Israel war geprägt von harter Arbeit und unerschütterlicher Fürsorge für die Familie. An sechs Tagen der Woche sorgten Frauen für Nahrung und Kleidung, ein nie endender Kreislauf von Aufgaben: Sie sortierten und mahlten das Getreide, kneteten und buken das Brot, holten Wasser und sammelten Brennholz. Sie versorgten Tiere, melkten sie und stellten Milchprodukte wie Butter, Joghurt und Käse her. Dabei beachteten sie auch jüdische Speisevorschriften, die Milch- und Fleischprodukte strikt voneinander trennten. Sie pflegten Gärten und Obstbäume, konservierten Fleisch und Früchte und fertigten aus Wolle und Flachs Garn und Stoffe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Arbeit beschränkte sich dabei nicht auf den eigenen Haushalt. Frauen waren auch auf Märkten aktiv, verkauften Waren oder tauschten Produkte. Sie hielten den Haushalt am Laufen und ermöglichten damit das wirtschaftliche Überleben der Familie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein schönes Beispiel findet sich in der biblischen Figur Ruth. Nach dem Tod ihres Mannes sammelte sie als Witwe Ähren auf den Feldern, um sich und ihre Schwiegermutter Naomi zu ernähren. Ebenso wird in Genesis 29 Rahel als Hirtin beschrieben, die die Herden ihres Vaters versorgte. Diese Beispiele zeigen, wie unverzichtbar Frauen für die Versorgung der Familie waren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frauen als Wirtschaftskraft: Ein Blick in Sprüche 31</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein beeindruckendes Zeugnis für den Wert der Arbeit von Frauen ist das Lob der „tüchtigen Frau“ in <a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/ot/prov/31?lang=deu&amp;id=10" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Sprüche 31</a>. Dort heißt es:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Sie übertrifft alle Perlen an Wert.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Idealbild beschreibt nicht nur ihre Tugend, sondern auch ihre wirtschaftliche Bedeutung. In Sprüche 31 ab Vers 10 werden normale Aufgaben beschrieben: Sie handelt mit Waren, sorgt für das Einkommen der Familie, näht Kleidung und sorgt dafür, dass ihr Haushalt in Wohlstand lebt. Dieser Text macht deutlich: Frauen waren das Rückgrat des familiären und wirtschaftlichen Lebens.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Religiöse Erzieherinnen und Vorbilder</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben ihren vielen praktischen Aufgaben waren Frauen auch bedeutende religiöse Vorbilder und Lehrerinnen. In <a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/ot/prov/6?lang=deu&amp;id=20" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Sprüche 6:20</a> wird Kindern (Söhnen) geboten:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„&#8230; missachte nicht die Unterweisung deiner Mutter! Binde sie dir für immer aufs Herz.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das zeigt, dass auch Frauen eine entscheidende Rolle in der religiösen Erziehung ihrer Kinder spielten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bibelwissenschaftlerin Carol Meyers argumentierte sogar, dass Mütter oft die Hauptverantwortung für die Bildung ihrer Kinder trugen – in einer Zeit, in der es noch keine Schulpflicht gab. Kinder lernten den Glauben nicht nur durch Worte, sondern auch durch das Vorbild ihrer Mütter: durch rituelle Waschungen, Gebete und Opfergaben. Diese religiösen Rituale, die Mütter im Alltag lebten, prägten die Kinder nachhaltig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Buch Alma (Kapitel 56) sehen wir den Einfluss der Mütter: Die jungen Helden, Helamans &#8220;2000 junge Söhne&#8221;, vertrauten im Kampf auf die Lehren ihrer Mütter:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wir zweifeln nicht; unsere Mütter haben es gewusst“ (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/bofm/alma/56?lang=deu&amp;id=48" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Vers 48</a>).</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Glaubenskraft wurde zur Richtschnur für die nächste Generation.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frauen als Akteurinnen in Politik und Recht</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Frauen waren nicht nur im Haus und in der Religion aktiv. Einige wenige traten auch in den politischen und rechtlichen Vordergrund. Die bekannteste Geschichte ist die von Esther, die als Königin ihr Leben riskierte, um ihr Volk vor dem Untergang zu retten. Durch ihren Mut wurde das Purim-Fest eingeführt, das bis heute an ihre Tat erinnert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Töchter Zelofhads (Numeri 27) traten mutig vor Mose und forderten ihr Erbrecht ein. Sie bewirkten damit eine Gesetzesänderung, die Frauen in Erbfragen stärkte. Diese Beispiele zeigen: Frauen konnten – auch in einer patriarchalischen Gesellschaft – aktiv an der Gestaltung von Recht und Politik mitwirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Blick in die Moderne: Was wir von diesen Frauen lernen können</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichten dieser Frauen sind mehr als nur historische Anekdoten. Sie erinnern uns daran, dass weibliche Stärke oft im Stillen wirkt, aber von unschätzbarem Wert ist. Heute erleben wir in vielen Glaubensgemeinschaften eine zunehmende Sichtbarkeit von Frauen, auch wenn deren Einfluss unterschiedlich stark ausgeprägt ist. In der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beispielsweise übernehmen Frauen wichtige Aufgaben in Gemeinderäten, sind inzwischen auch Zeuginnen bei heiligen Handlungen wirken und gestalten aktiv die Entwicklung ihrer Gemeinschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Präsident Russell M. Nelson betonte:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Als rechtschaffene, geweihte Frau in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sprichst und lehrst du mit der Kraft und Vollmacht Gottes. Ob durch Belehrung oder Gespräche – wir brauchen deine Stimme, um die Lehre Christi zu vermitteln. Wir brauchen deinen Beitrag in Familien-, Gemeinde- und Pfahlräten. Deine Mitwirkung ist unverzichtbar und niemals nur zur Zierde!“</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Die Würde der Frau – damals und heute</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ob als Versorgerinnen, Lehrerinnen, politische Akteurinnen oder religiöse Vorbilder: Frauen im Alten Israel waren unverzichtbar für ihre Gemeinschaften. Auch wenn viele ihrer Namen nicht in die großen Geschichtsbücher eingegangen sind, bleibt ihr Beitrag unvergessen. Ihr Mut, ihre Fürsorge und ihre Weisheit sind ein Erbe, das bis heute nachwirkt – und uns dazu inspiriert, Frauen in all ihren Rollen zu ehren und zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Bibel sagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Sie ist mehr wert als kostbare Perlen.“ Diese Wahrheit gilt damals wie heute.</p>
</blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quelle</strong>: Artikel nach <a href="https://scripturecentral.org/knowhy/why-were-women-important-in-ancient-israel?searchId=6eaf2627d467d42c429b50c9629e3d5667395974cf8b2790895e828bdf829ffa-en">ScriptureCentral</a>, übersetzt, überarbeitet und ergänzt&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>180 Jahre Frauenhilfsvereinigung der Kirche Jesu Christi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sören]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 09:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eigene Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube & Beziehung zu Gott]]></category>
		<category><![CDATA[FHV]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen in der Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenhilfsvereinigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum 180. Jubiläum der Frauenhilfsvereinigung haben wir ein paar Frauen der Kirche Jesu Christi gefragt, wie sie ihre „Rolle" als Frau in der Kirche erleben.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">180 Jahre FHV &#8211; 17. März 1842 bis 17. März 2022</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Gründung der Frauenhilfsvereinigung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage im Jahr 1842 sagte Joseph Smith: „Die Kirche war nicht vollständig organisiert, bis die Frauen auf diese Weise organisiert wurden.“ (<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/manual/gospel-topics/relief-society?lang=deu" target="_blank">Quelle</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr feiert die FHV, die Frauenhilfsvereinigung der Kirche Jesu Christi, ihr 180-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass haben wir ein paar Frauen in der Kirche Jesu Christi gefragt, wie sie ihre „Rolle&#8221; als Frau in der Kirche erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht habt ihr ja auch Lust, uns an euren Erfahrungen als Frauen in der Kirche Jesu Christi teilhaben zu lassen. Wir würden uns freuen, wenn ihr dafür die Kommentarfunktion unter dem Artikel nutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den Antworten, die wir bekommen haben, möchten wir euch natürlich gerne teilhaben lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen großen Teil der Frauen, die geantwortet haben, haben vor allem die Erfahrungen in der Frauenhilfsvereinigung viel mit ihrer Rolle als Frauen in der Kirche Jesu Christi zu tun, wie ihr in den Antworten sehen werdet.<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">„Ich weiß, dass ich eine wichtige Rolle in der Kirche spiele.”</h3>



<p style="background-color:#f5dfe4" class="has-background wp-block-paragraph">„Ich habe nie wirklich negative Gedanken über meine Rolle in der Kirche gehabt, im Gegenteil. Ich hatte immer das Gefühl, wertgeschätzt zu werden. Ich weiß, dass ich eine wichtige Rolle in der Kirche spiele. Wenn ich an die Worte denke, die bei den Generalkonferenzen an uns gerichtet werden &#8211; das sind Worte der Dankbarkeit und erheben uns&#8230; Meine Erfahrung ist positiv, herrlich und schön. Ich habe mit Brüdern in der Kirche gearbeitet, die mir das Gefühl gegeben haben, dass meine Meinung auch wichtig ist. Ich erinnere mich an eine Situation als ich Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung war und der Gemeindepräsident eine Entscheidung über etwas Wichtiges treffen musste, aber zuerst wollte er von mir wissen, was ich dachte; und je nachdem wie meine Meinung aussah, wollte er die Entscheidung treffen. Es mag arrogant klingen, aber ich betrachte mich als Frau als Verteidigerin von Christus. Und es gibt viele Dinge in der Kirche, die mich glauben lassen, dass die wichtige Rolle der Frau bei der Wiederherstellung fortbesteht. Ich habe verstanden, dass ich meine Rolle innerhalb der Kirche gefunde habe, indem ich mich auf die Reise mit meinem gütigen himmlischen Vater begab, der mich großzügig belehrt. Ich bin glücklich, eine Frau zu sein &#8211; und noch viel glücklicher bin ich, eine Frau in der Kirche zu sein, weil ich so geschätzt werde und ich liebe es.&#8221; (Yanet)</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Der Himmlische Vater möchte, dass wir glücklich sind in unserem Leben.”</h3>



<p style="background-color:#bbf4df" class="has-background wp-block-paragraph">„Die Frauenhilfsvereinigung ist für mich etwas Besonderes. Und auch wenn ich einige „Junge Damen” kenne (<em>„Junge Damen” oder JD ist die Organisation für die 12 &#8211; 18-jährigen Mädchen in der Kirche Jesu Christi</em>), denen es, wenn sie 18 werden, davor graut, aus der JD in die FHV „aufzusteigen”, ging es mir eigentlich nie so. Generell fühle ich mich in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wohl. Auch wenn ich schon mit dem ein oder anderen Priestertumsträger in meinem Leben angeeckt bin &#8211; und mich auch schon vom Bischof und seinen Ratgebern übergangen gefühlt habe &#8211; bietet mir die Kirche Jesu Christi als Frau viele Möglichkeiten. Und für die bin ich dankbar. Ich denke dabei zum Beispiel daran, wie ich bereits als junger Teenager in unserem kleinen Zweig jeden Monat vor Männern, Frauen, Kindern und Jugendlichen jeden Alters eine Ansprache gab, oder mit 18/ 19 Jahren regelmäßig eine Gruppe „Junger Damen” unterrichtete. Ich leitete und unterrichtete mit Anfang zwanzig Woche für Woche die Sonntagsschule für die 18- bis 30- jährigen Männer und Frauen in der Gemeinde, in die ich zu diesem Zeitpunkt gezogen war. Ich unterrichtete in den folgenden Jahren die Jugendlichen im Seminar über die Heilige Schrift. Ich war Mitglied der FHV &#8211; Leitung und für mehrere dutzend Frauen zuständig und nahm regelmäßig am Gemeinderat mit der Bischofschaft und anderen Kirchenführern teil, bei dem ich regelmäßig meine Ideen einbrachte. Und ich hatte noch viele weitere Berufungen, die mir viele weitere Möglichkeiten boten. Und das alles, bevor ich 30 war. Im Laufe der Jahre bekam ich durch immer neue und sich verändernde Aufgaben die Möglichkeit, mich selbst besser kennenzulernen, meine Fähigkeiten zu erweitern und Führung zu übernehmen. Und für mich war das immer normal. Für mich stellte sich nie die Frage, ob ich der Aufgabe gewachsen wäre. Ich tat sie einfach (zugegeben, manchmal auch mit einigem Murren und Klagen). Ich lernte, zuverlässig zu sein und auch große Aufgaben zu übernehmen. Feste zu planen, für dutzende Menschen zu kochen, Aufgaben zu delegieren und Events selbst zu organisieren. Erst als ich irgendwann im Berufsleben stand, merkte ich, dass dies gar nicht selbstverständlich war und viele Altersgenossen keine ähnlichen Erfahrungen gemacht hatten und sich oft vor ähnlichen Aufgaben drückten. Trotz der oft vielen Arbeit, sehe ich diese Möglichkeiten zu wachsen als großen Segen in meinem Leben an. Für mich gibt es auch nicht die eine Rolle der Frau in der Kirche. Natürlich weiß ich auch, dass es in der Kirche viel um Familie geht. Ums Heiraten. Ums Kinderkriegen. Ich kenne Aussagen von „früher&#8221;, in denen die Kirchenführer gesagt haben, dass eine Frau so viele Kinder wie möglich bekommen soll, dass der Priestertumsträger das Oberhaupt der Familie sein soll. Dass frau sich fügen soll. Manchmal begegne ich solchen Einstellungen und „Vorurteilen&#8221; auch in der Kirche noch. Nicht offiziell. Nicht durch den Bischof oder Pfahlpräsidenten. Meist sind das dann einzelne (und oft ältere) Mitglieder, die diese Meinungen vertreten und das Gefühl haben, sie mir kundtun zu müssen.  Ich bin aber dankbar dafür, dass ich einen deutlichen Unterschied zwischen offizieller Kirchenlehre und den persönlichen Meinungen &#8211; und Taten &#8211; der Mitglieder erkennen kann. Ich weiß, dass mein Himmlischer Vater wirklich möchte, dass mein Mann und ich eine gleichberechtigte Partnerschaft führen und Lösungen für uns finden, wie sie richtig sind. Und wenn das beispielsweise bedeutet, dass mein Mann Vollzeit unsere Kinder betreut, oder wir beide Vollzeit arbeiten und Karriere machen, dann dürfen wir diese Entscheidungen treffen. Der Himmlische Vater möchte, dass wir glücklich sind in unserem Leben.” (Lara) </p>



<h3 class="wp-block-heading">„Wir lernen voneinander und miteinander&#8221;</h3>



<p style="background-color:#cedeff" class="has-background wp-block-paragraph">„Wenn ich an die Frauenhilfsvereinigung denke, wird mein Herz ganz weit und warm. Ich liebe diese Gemeinschaft der Schwestern und bin sehr dankbar, ein Teil von ihr zu sein. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel, das wir erreichen möchten, und wir können einander auf wunderbare Weise dabei unterstützen. Wir lernen voneinander und miteinander.&nbsp;Es macht keinen Unterschied, woher wir kommen, ob wir dieselbe Sprache sprechen, ob wir alt oder jung sind, verheiratet, unverheiratet, geschieden, verwitwet. Ich lerne in der FHV meine (Vor)Urteile mehr und mehr abzulegen und stärkere Liebe für die einzelnen Schwestern zu entwickeln, so wie Jesus Christus uns geliebt hat.” (Monika)</p>



<h2 class="wp-block-heading">In unserem Video zum 179. Jahrestag berichteten weitere Frauen, was ihnen die FHV bedeutet:</h2>



<iframe src="https://www.facebook.com/plugins/video.php?height=542&#038;href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FTreuimGlauben.de%2Fvideos%2F120122913351033%2F&#038;show_text=false&#038;width=948&#038;t=0" width="948" height="542" style="border:none;overflow:hidden" scrolling="no" frameborder="0" allowfullscreen="true" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share" allowFullScreen="true"></iframe>



<h3 class="wp-block-heading">„Ich habe gelernt, dass wir uns alle wünschen in Zion zu leben, aber dass es noch so viel Menschliches gibt, was uns hindert, uns als Frauen und Mütter wertvoll zu fühlen.”</h3>



<p style="background-color:#fef9df" class="has-background wp-block-paragraph">„In den 1970er Jahren wurde die Rolle der Frau in Frage gestellt. Emanzipation und Antiautoritäre Erziehung veränderten das Leben. Das alles verunsicherte mich und da es mir an Weisheit fehlte, zwischen falsch und richtig zu unterscheiden, betete ich um eine Antwort. Die schickte mir der Herr durch 2 Missionarinnen, denen ich meine Tür und mein Herz öffnete. Sie belehrten mich über die göttliche Perspektive der Frau im ewigen Plan Gottes. So wurde in mir der Wunsch geweckt, Frauen kennenzulernen, die diesen Plan kannten und danach lebten.&nbsp;Die Missionarinnen luden mich auch ein, die Frauenhilfsvereinigung zu besuchen. Hier traf ich diese Frauen, die eine andere Emanzipation lebten, als die Welt sie verstand. Sie strahlten Offenheit, Freude, Zufriedenheit und Selbstbewusstsein aus. Ihr Glaube und ihre Treue zu Gott und Jesus Christus, ihr aktives Christsein, ihr Bestreben nach den Geboten Gottes zu leben, ihr Dienst am Nächsten und in der Kirche, ihre Gebete und Lektionen, weckten in mir den Wunsch, genauso leben zu wollen &#8211; als eine geliebte Tochter Gottes und als eine Frau und Mutter.&nbsp;Mit meiner Taufe erfüllte sich dieser Wunsch.&nbsp;Inzwischen sind viele Jahre vergangen, und wenn ich zurückschaue, bin ich erfüllt von Dankbarkeit. Denn ich habe so viel lernen dürfen. Ich fühle mich von Jesus Christus geliebt und gebraucht in meiner Rolle als Frau und Mutter, in meiner Familie und in seiner Kirche &#8211; durch das Besuchslehren, durch Belehrungen von wunderbaren Schwestern, Führern und Propheten, durch Aufgaben und Berufungen, durch meinen Patriarchalischen Segen und den Dienst im Tempel, aber auch durch das Lernen mit den Unvollkommenheiten Anderer und mit meinen eigenen umgehen zu können. Ich habe gelernt, dass wir uns alle wünschen in Zion zu leben, aber dass es noch so viel Menschliches gibt, was uns hindert, uns als Frauen und Mütter wertvoll zu fühlen.&nbsp;Alle Dinge in der Kirche, in unseren Familien und in unserem Lebensumfeld, die verletzen, traurig machen und den Selbstwert in Frage stellen und das Gefühl vermitteln, nicht gut genug zu sein und nicht dazuzugehören, sind nicht vom Herrn.&nbsp;Deshalb ist es wichtig, uns selbst und unser Handeln zu überprüfen. Keinen Anstoß zu nehmen, wenn wir uns verletzt fühlen. Loslassen und vergeben zu lernen. Nahe beim Herrn zu bleiben, damit wir uns durch die Umkehr und durch sein Sühnopfer geheiligt, gereinigt und in unserer Rolle als Frau wertvoll fühlen.&nbsp;Als ich im Jahr 1992, zur 150. Jahrfeier der Frauenhilfsvereinigung nach Salt Lake City eingeladen wurde, um stellvertretend für die Schwestern Europas eine Botschaft an die Schwestern der Welt senden zu dürfen, waren dies meine Worte: „In <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Moroni 7: 44 (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/bofm/moro/7.44?lang=deu" target="_blank">Moroni 7: 44</a> lesen wir, dass nur die Sanftmütigen und Demütigen vor Gott angenehm sind. Diese Aufforderung ist gerade in dieser Zeit für uns so wichtig, denn die Liebe beginnt zu erkalten. Wir alle spüren es. Viele verlieren auf dem Weg des Evangeliums die Orientierung, viele bleiben stehen oder laufen zurück. Wie wichtig ist dann jemand, der seine Hand ausstreckt, um durch Sanftmut und Nächstenliebe den Weg wieder neu zu finden.&nbsp;Es ist wichtig, einander an der Hand zu nehmen, aufeinander zu achten und zueinander zu sagen: „Du bist mir wichtig. Du bist ein Kind Gottes. Wir haben den gleichen Weg, lass ihn uns gemeinsam gehen.“ Der Herr möchte, dass wir einander dienen &#8211; nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Liebe, damit seine Liebe für uns alle, innerhalb und außerhalb der Kirche spürbar und lebendig wird und wir in einer großen Schwesternschaft stark sein können.” (Doris)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hier ein paar Eindrücke von Doris&#8217; Erlebnis zum 150. Jubiläum der Frauenhilfsvereinigung:</h3>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2022/03/Doris-zum-150.-Jubiläum.jpg" alt="Zu sehen ist - auf der linken Seite -  ein original Dankesschreiben der Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung (von 1992) an eine der eingeladenen Schwestern, die den europäischen Kontinent vertrat. Auf der rechten Seite ist eine Fotoaufnahme zu sehen, auf welcher 5 Frauen - jede stellvertretend für ihren Kontinent - gemeinsam mit Thomas S. Monson, zu der zeit ein Apostel, später Präsident der Kirche Jesu Christi." class="wp-image-13163" srcset="https://files.treuimglauben.de/2022/03/Doris-zum-150.-Jubiläum.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2022/03/Doris-zum-150.-Jubiläum-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2022/03/Doris-zum-150.-Jubiläum-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2022/03/Doris-zum-150.-Jubiläum-2.jpg" alt="Zu sehen sind Eindrücke einer Veranstaltung zum 150. Jubiläum der Frauenhilfsvereinigung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage." class="wp-image-13164" srcset="https://files.treuimglauben.de/2022/03/Doris-zum-150.-Jubiläum-2.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2022/03/Doris-zum-150.-Jubiläum-2-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2022/03/Doris-zum-150.-Jubiläum-2-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">„[I]ch [wurde] stets voller Achtung und Wertschätzung von den Brüdern im Priestertum unterstützt.”</h3>



<p style="background-color:#b6f6ff" class="has-background wp-block-paragraph">„Als Frauen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sind wir in unserem Miteinander denselben Herausforderungen unterworfen, wie die Frauen außerhalb unserer Frauenorganisation. Doch was uns motiviert, an unseren Fehlern und Schwächen zu arbeiten, und was uns somit eint, ist unsere Liebe zu unserem Erlöser Jesus Christus und seinem Evangelium. Dies ist die Antriebsfeder liebevoll, gütig und vergebungsbereit zu sein &#8211; innerhalb und außerhalb unserer Gemeinschaft. Ich selbst bin seit 43 Jahren Mitglied der Kirche Jesu Christi. In dieser Zeit habe ich&nbsp; Wertschätzung, Liebe und Unterstützung erfahren, wie nirgendwo sonst.&nbsp;So konnte ich als junge Frau von 21 Jahren ohne jegliches Selbstwertgefühl mit Hilfe wunderbarer und herzensguter Frauen, die mich zum Teil immer noch begleiten, zu einer starken, selbstbewussten Frau heranreifen. Inzwischen habe ich in den verschiedensten Organisationen der Kirche gedient. Doch ruft mich unser Himmlischer Vater immer wieder zu den Frauen, um ihnen zu dienen. In diesen Zeiten als FHV-Präsidentin ist es mein höchstes Anliegen, den Schwestern zu dienen, und ihnen Zeugnis zu geben von unserem Erlöser Jesus Christus und seinem Evangelium, welches ich so sehr liebe. Dabei wurde ich stets voller Achtung und Wertschätzung von den Brüdern im Priestertum unterstützt.” (Heike)</p>



<h3 class="wp-block-heading">„[Die Frauenhilfsvereinigung] ist wirklich ein großes Liebeswerk.”</h3>



<p style="background-color:#fdc196" class="has-background wp-block-paragraph">„Wenn ich an die Frauenhilfsvereinigung denke, kommt mir sofort der Leitgedanke in den Sinn: „Die Liebe höret niemals auf&#8221;. Diese Organisation ist wirklich ein großes Liebeswerk. Der himmlische Vater hat sie durch den Propheten Joseph Smith offenbart. Für all seine „Töchter in seinem Reich&#8221;. Es ist ein Geben und Nehmen in geistigen wie in materiellen Angelegenheiten. Wir stärken uns geistig, können uns austauschen und gegenseitig helfen. Dies ist möglich durch die sonntäglichen Themen, gemeinsamen Aktivitäten und dem Betreuen unserer uns anvertrauten lieben Schwestern. Wir bauen unsere Freundschaften aus und umsorgen unsere Schwestern und vertiefen unsere Bereitschaft, die heiligen Bündnisse für alle Menschen zu ermöglichen. Das ist wunderbar. Wir haben nämlich ein gemeinsames Ziel: Dem Beispiel des Herrn Jesus Christus zu folgen und seine Hände auf dieser Erde zu sein. Dies führt uns zur schwesterlichen Liebe, stärkt unsere Familien und vor allem auch die eigene Freude, eine Frau zu sein.” (Heike S.)</p>



<h3 class="wp-block-heading">In diesem Video geben ein paar Jüngerinnen der heutigen Zeit Zeugnis vom Erlöser, Jesus Christus, und seinem Evangelium:</h3>



<iframe src="https://www.facebook.com/plugins/video.php?height=542&#038;href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FTreuimGlauben.de%2Fvideos%2F279040720373985%2F&#038;show_text=false&#038;width=948&#038;t=0" width="948" height="542" style="border:none;overflow:hidden" scrolling="no" frameborder="0" allowfullscreen="true" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share" allowFullScreen="true"></iframe>



<h3 class="wp-block-heading">„FHV ist kein Platz, der fehlerfrei ist, sondern eine Wiese auf der wir lernen dürfen &#8211; miteinander lernen dürfen.”</h3>



<p style="background-color:#ebdefd" class="has-background wp-block-paragraph">„Ich bin ein Mitglied der Frauenhilfsvereinigung &#8211; einer die Welt umspannenden Organisation. Einer Frauenorganisation, die aufgerichtet ist auf dem Priestertum. Was bedeutet für mich FHV? Das bedeutet, mich mit Schwestern zu verbinden, Schwestern zu stärken, mich mit Schwestern am Sonntag zu treffen, sie zu lieben und sie zu umsorgen &#8211; das habe ich heute wieder erlebt. Ich bin in die Gemeinde gekommen und ich konnte viel geben. Ganz vielen Schwestern hat das, was ich geben konnte, etwas gebracht. Manche Sachen sind für mich schwer, die ich gebe und trotzdem sind sie ausreichend &#8211; sie beglücken ein Herz, sie helfen.&nbsp;Es ist in dieser Woche Krieg ausgebrochen und eine Schwester, die aus der Ukraine kommt, die hat eine Liste in unsere FHV &#8211; WhatsApp &#8211; Gruppe geschickt, mit Dingen, die dort benötigt werden. Jetzt gibt es die Möglichkeit, das in die Gemeinde zu bringen. Und eine Schwester, die überhaupt gar nicht viel hat, die ist mit einem Auto gekommen und hat viele Dinge gebracht &#8211; und das ist für mich Frauenhilfsvereinigung. Frauenhilfsvereinigung heißt aber auch, dass wir vielleicht diese Liste weiterschicken an andere und dadurch unsere Kraft vergrößern und der Vater im Himmel so Leid durch uns lindern kann und Gebete beantworten kann.&nbsp;FHV ist aber nicht nur Harmonie&#8230; Ich habe aber festgestellt, wenn ich mit Schwestern zum Tempel fahre, dass danach die Schwestern immer einig sind. Danach ist ein Band der Liebe und eine Verbindung zu verspüren, die sich nur an diesem Ort knüpfen lässt. FHV ist kein Platz, der fehlerfrei ist, sondern eine Wiese auf der wir lernen dürfen &#8211; miteinander lernen dürfen. Was ich als Herausforderung in der FHV empfinde, ist, die jungen Schwestern mit einzubeziehen &#8211; dass sie sich wohlfühlen, dass sie sich geliebt fühlen, dass sie sich angenommen fühlen, dass sie sich gesehen fühlen und dass sie sich auch abgeholt fühlen. Ich habe in der Zeit, in der ich in der Frauenhilfsvereinigung sein darf &#8211; das sind jetzt schon 31 Jahre &#8211; immer wieder festgestellt, dass in den Augen der jungen Schwestern die FHV eher etwas für ältere ist. Und die älteren sehen das nicht so. Und trotzdem ist es schwer für die jungen Schwestern, in der FHV anzukommen. Was kann man tun, in der FHV, um den jungen Schwestern noch mehr Liebe entgegenzubringen, noch mehr Verbindung zu ihnen aufzubauen? Ich glaube, dass das auch ganz wichtig ist.” (Martina)</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Ich persönlich liebe es, eine Frau zu sein…wir sind als Kirche auf einem guten Weg, allen …vermitteln zu können, dass ihre Rolle in der Kirche einzigartig ist.”</h3>



<p style="background-color:#ffa6a6" class="has-background wp-block-paragraph">„Ich persönlich liebe es, eine Frau zu sein. Ich mag den weiblichen Körper und mag die Qualitäten, weich und hingebungsvoll zu sein, sanft und strahlend. Das sind für mich so ein bisschen typisch weibliche Qualitäten. Als typisch männliche Qualitäten sehe ich Energie und Kraft und Tatendrang, Stärke und Mut. Natürlich haben Männer und Frauen immer alle dieser Qualitäten, aber unterschiedlich ausgeprägt und es ist wunderbar zu sehen, wenn Männer und Frauen liebevoll und vergebungsbereit miteinander umgehen und Spaß und Freude miteinander haben und gemeinsam ihre Ideen verwirklichen. Ich bin sehr erstaunt über das Wunder, ein Kind auszutragen, es zu gebären und ihm danach durch bedingungslose Liebe ein Urvertrauen zu vermitteln. In diesen Bereichen kann man Gott so nahe sein. Ich finde, Männer und Frauen haben verschiedene Ausstrahlungen, und ich spüre bei Männern und Frauen ein unterschiedliches göttliches Wesen.&nbsp;Das kann in der Kirche gefördert werden, weil dieses Wissen um die unterschiedlichen Wesensqualitäten vorhanden ist. Aus den Lehren des Evangeliums kann ich entnehmen, dass Mann und Frau sich ergänzen dürfen. Im Celestialen Reich werde ich leben können, wenn ich eins bin mit meinem Seelenpartner. Auf dem Weg dorthin darf ich meine Weiblichkeit und meine geistigen Fähigkeiten weiter entwickeln. Dazu gehört, zu lernen, auf den Heiligen Geist zu hören, und da gehört es dazu, zu lernen, wie er sich anfühlt in meinen Gefühlen und Gedanken.&nbsp;Das wird einem oft nicht leicht gemacht. Viele Mitglieder betonen den Punkt „Gehorsam&#8221; und „Gebote halten&#8221; so übermäßig, dass man eher geneigt ist, kopfig an die Beziehung zu Gott ranzugehen anstatt offenen Herzens und Sinnes. Und ich sehe vermehrt Frauen darauf hinweisen, dass es im Evangelium um mehr geht als puren Gehorsam. Ich sehe, dass viele Frauen bewusst oder unbewusst immer wieder in die Richtung steuern, dass wir auf unser Gefühl und unsere Eingebungen hören sollen. Bei manchen sieht es so aus, dass sie überlastet sind mit allen Anforderungen und Berufungen in der Kirche und nicht mehr können. Dadurch wird eine Veränderung bewirkt im System. Aber es gibt auch bewusste Schwestern, die mit beständiger Liebe und Geduld andere Mitglieder, vor allem auch die Brüder in den leitenden Priestertumsberufungen, darauf aufmerksam machen, dass es in der Gemeinschaft der Kirche darum geht, zu lernen, auf den Heiligen Geist zu hören und sich als Gleichgestellte vor Gott zu lieben. Das soll natürlich nicht heißen, dass Männer das nicht auch können.&nbsp;Aber ich sehe unsere Brüder meist so, dass sie alles Angebotene leichter annehmen, ohne dass es sie belastet, aber auch ohne dass sie da sehr innige Erfahrungen machen. Das ist sehr klischeehaft gesprochen, aber ich denke eben, es ist durch viel Einfluß der Schwestern, dass Bewegung in der Gemeinschaft der Kirche stattfindet.&nbsp;Dann möchte ich noch einen Punkt ansprechen, der mir oft aufgefallen ist in meinen 43 Jahren Mitgliedschaft in der Kirche. Das Priestertum des Herrn Jesus Christus ist lebendig bei uns in der Kirche. Es ist die Kraft und Macht, in seinem Namen zu handeln, und in unserem Aufgabenbereich in der Kirche und im Leben Inspiration zu empfangen. Brüder haben Berufungen in den Ämtern des Priestertums inne. Wir Schwestern haben die Berufung, Mutter zu sein und tragen Berufungen in der Kirche, innerhalb derer wir Zugang zum Priestertum haben. Trotzdem habe ich oft erlebt, dass Brüder einem das Gefühl geben, man ist als Frau weniger wert, weil man das Priestertum nicht hat und „nur&#8221; eine Frau ist. Und ich beobachte andererseits viele Schwestern, die sich selbst genau in diese Rolle begeben, nämlich weniger wert zu sein, weil sie ja „nur&#8221; Frauen sind und das Priestertum nicht tragen und immer auf ihren Mann und die Führer der Kirche hören sollen. Und Führer der Kirche sind für sie nur die Brüder. Das ist traurig zu sehen. Aber ich denke, wir sind als Kirche auf einem guten Weg, allen Geschwistern, vor allem den Kindern und Jugendlichen, vermitteln zu können, dass ihre Rolle in der Kirche einzigartig ist und sie ihre Entscheidungsfreiheit nutzen sollen und dürfen, ihr Wesen zu leben und durch all ihre Eingebungen und Fähigkeiten die Gemeinschaft der Kirche zu stärken und dem göttlichen Zusammenleben immer ähnlicher zu machen. Dazu braucht man nicht emanzipiert werden und alles alleine machen wollen als Frau, sondern es geht als Bruder und Schwester nur darum, ihr ganz persönliches Wesen zu entfalten und sich auf diese Weise zu ergänzen, als Mann und Frau und als Geschwister der Gemeinde.&#8221; (Alexandra)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für schöne Antworten. Wie mit allem im Evangelium Jesu Christi ist es mit der Frauenhilfsvereinigung und mit der Rolle, mit der wir uns als weibliche Mitglieder der Kirche Jesu Christi identifizieren, eine persönliche Erfahrung. Es gibt nicht den einen richtigen Weg für alle Frauen in der Kirche, nicht eine Rolle oder ein Bild, dem alle Frauen entsprechen. Auch in der Kirche müssen wir uns finden. Manchmal eckt man an, manchmal ist man mit geäußerten Meinungen uneinig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Himmlische Vater möchte, dass wir dieses Leben als Vorbereitungszeit nutzen, dass wir lernen, wachsen, dazulernen. Dafür benötigt es Menschen, die nicht perfekt sind; Gemeinschaft, die einen auch einmal herausfordert. Ohne wäre das Leben mir persönlich zu langweilig. Gerade in den vergangenen zwei Jahren, in denen es durch die Corona-Maßnahmen so viele Einschränkungen auch in der Kirche gab, habe ich oft gemerkt, wie mir die Frauenhilfsvereinigung, aber auch die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen fehlt. Umso dankbarer bin ich dafür, irgendwann zu völliger Normalität zurückkehren, an FHV-Unterrichten und FHV-Aktivitäten teilnehmen und mich in der Gemeinschaft von Frauen wohl fühlen zu können. Die Kirche wäre ohne die Frauenhilfsvereinigung wahrlich „nicht vollständig organisiert”.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du gerne mehr über die Frauenhilfsvereinigung oder die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage erfahren möchtest, schreib uns gerne direkt im „Chat“ an. Wir freuen uns!</p>



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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2022/03/Eliza-R.-Snow-und-Bathsheba-W.-Smith.jpg" alt="Zu sehen sind Eliza R. Snow, die zweite Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung und Bathsheba W. Smith, die vierte Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung." class="wp-image-13150" srcset="https://files.treuimglauben.de/2022/03/Eliza-R.-Snow-und-Bathsheba-W.-Smith.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2022/03/Eliza-R.-Snow-und-Bathsheba-W.-Smith-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2022/03/Eliza-R.-Snow-und-Bathsheba-W.-Smith-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /><figcaption>Zu sehen sind Eliza R. Snow (links), die zweite Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung und Bathsheba W. Smith (rechts), die vierte Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung.</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Das könnte dich auch interessieren:</h3>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Dieser Artikel zum 180. Geburtstag der Frauenhilfsvereinigung wurde von Kristina Vogt verfasst und am 17.03.2022 auf<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://mehrglaube.de/" target="_blank"> treuimglauben.de</a> veröffentlicht</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wenn Sie mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) wissen möchten, dann besuchen Sie einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche:<a href="https://www.kommzuchristus.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)"> kommzuchristus.org</a> und<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.churchofjesuschrist.org/?lang=eng" target="_blank"> kirche-jesu-christi.org</a>.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Überraschende Bezugnahme auf die Himmlische Mutter im Buch Mormon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 17:48:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ewige Ehe & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Mormon: Geschichten und Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das bekannte Kirchenlied „O mein Vater“ von Karl G. Maeser und Eliza R. Snow spricht vielen Menschen tief aus dem Herzen, denn es erwähnt in der 3. Strophe die Existenz einer Himmlischen Mutter. Auch im Buch Mormon gibt es einen interessanten Hinweis...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Der Glaube an eine himmlische Mutter ist möglicherweise eine der markantesten Überzeugungen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Es ist nicht nur etwas, worüber wir uns wundern oder Hypothesen aufstellen. Es ist eine doktrinelle Grundvoraussetzung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ausgehend von unserem Glauben an die Prinzipien der Erhöhung, der celestialen Ehe und der ewigen Familien <a href="https://www.lds.org/topics/mother-in-heaven?lang=deu&amp;old=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gibt es keine Möglichkeit, dass wir keine himmlische Mutter haben könnten</a>. Nach einer Offenbarung, die Joseph Smith erhalten hat, könnte der himmlische Vater in der Tat ohne eine himmlische Mutter nicht Gott sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch so dankbar wir auch für die Zusicherungen sind, die wir von modernen Propheten und Generalautoritäten erhalten haben, sehnen wir uns doch nach einem eindeutigen Hinweis auf die Mutter, von der wir wissen, dass sie uns vom Himmel aus beschützt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nun, wie sich herausstellt, hat das Buch Mormon vielleicht einen überraschend klaren und faszinierenden Hinweis auf die himmlische Mutter.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich fand die Referenz, als ich aufmerksam 1 Nephi 11 studierte. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Alles beginnt mit Vers 18, in welchem der Geist des Herrn Nephi über Maria, die irdische Mutter Christi, lehrt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">„Und er sprach zu mir: Siehe, die Jungfrau, die du siehst, ist die Mutter des Sohnes Gottes, nach der Weise des Fleisches.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als ich diesen Vers las, fiel mir auf, dass der Geist eine sorgfältige und subtile Verdeutlichung vorgenommen hat. Er hätte einfach sagen können: „Siehe, die Jungfrau, die du siehst, ist die Mutter des Sohnes Gottes.&#8221; Aber stattdessen verdeutlicht er mit dem Äquivalent: „Siehe, die Jungfrau, die du siehst, ist die Mutter des Sohnes Gottes, </span><b>oder besser gesagt, seine irdische Mutter&#8221;.</b></p>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2018/04/Maria-Mutter-Jesu.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6280" src="https://files.treuimglauben.de/2018/04/Maria-Mutter-Jesu.jpg" alt="" width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2018/04/Maria-Mutter-Jesu.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2018/04/Maria-Mutter-Jesu-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2018/04/Maria-Mutter-Jesu-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wäre <a href="https://mehrglaube.de/jesus-christus/maria-seine-mutter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Maria die einzige Mutter Christi gewesen</a>, hätte der Geist nicht die Notwendigkeit gehabt, klarzustellen, dass sie die Mutter Jesu war… „nach der Art des Fleisches&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es ist fast so, als ob der Geist es aus heiliger Ehrerbietung gegenüber unserer Mutter im Himmel nicht ertragen konnte zu sagen, dass Maria die Mutter Christi sei, ohne zu betonen, dass Christus auch eine himmlische Mutter habe.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Also, das ist ziemlich cool.</span></p>
<h2><b>Was sonst noch interessant ist</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Dieser Vers wurde übersetzt, als Joseph Smith erst 23 Jahre alt war &#8211; lange bevor er jemals die Lehre von der Erhöhung und der ewigen Ehe enthüllte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Buch Mormon legte also die Existenz der himmlischen Mutter dar, Jahre bevor Joseph Smith Zeit hatte, auch nur die Lehren in Betracht zu ziehen, die die Notwendigkeit einer himmlischen Mutter offenbaren würden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das ist erstaunlich und ist nur einer von tausenden kleinen Beweisen, dass Joseph Smith wirklich ein Prophet Gottes war.</span></p>
<h2><b>Noch ein letzter Gedanke:</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir gehören zu einer Kirche, in der die Natur und das Potenzial der Frauen so wunderbar offenbart werden. Man mag uns wegen unserer Haltung zur Familie und der Unterscheidung der Geschlechterrollen lächerlich machen, aber welches Streben ist atemberaubender: ein Blick, der sich auf eine irdische Karriere beschränkt, oder ein Blick, der sich auf die göttliche Mutterschaft richtet?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Alles, was ich weiß, ist, dass es viel cooler ist, wenn wir uns auf die Nachahmung der Mutter im Himmel konzentrieren, als jeder Job, den man auf der Erde finden könnte.</span></p>
<p><iframe title="Die Frauen in unserem Leben" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/8Gr2iFktAnE?wmode=transparent&amp;rel=0&amp;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<hr />
<p><span style="font-weight: 400;">Dieser Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. Er wurde ursprünglich auf</span><a href="http://happiness-seekers.com/2017/01/16/this-book-of-mormon-reference-to-heavenly-mother-may-surprise-you/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"> <span style="font-weight: 400;">happiness-seekers.com</span></a><span style="font-weight: 400;"> unter dem Titel „Surprising Book of Mormon References to Heavenly Mother” veröffentlicht. Die Autoren sind Dustin und Brittney Phelps. Übersetzt von Janine.</span></p>
<p><i>Wenn du mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wissen möchtest, dann besuche einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche:</i><a href="https://www.kommzuchristus.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><i> kommzuchristus.org</i></a><i> und</i><a href="https://www.churchofjesuschrist.org/?lang=eng" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><i> kirche-jesu-christi.org</i></a></p>
<p>The post <a href="https://mehrglaube.de/ueberraschende-bezugnahme-auf-die-himmlische-mutter-im-buch-mormon/">Überraschende Bezugnahme auf die Himmlische Mutter im Buch Mormon</a> appeared first on <a href="https://mehrglaube.de">mehrglaube.de</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Frauen im Buch Mormon: Nur Drei???</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2017 03:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Buch Mormon]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Mormon: Geschichten und Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen im Fokus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die historische Geschlechtertrennung ist auch im Buch Mormon erkenntlich. Doch wie wichtig Frauen schon damals waren, lässt sich zwischen den Zeilen lesen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der größten Beschwerden, die ich über die <a href="https://mehrglaube.de/artikel/frauen-in-den-heiligen-schriften/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frauen in den heiligen Schriften </a>höre ist, dass nur sehr wenige Frauen im Buch Mormon erwähnt werden. Manche Frauen sind frustriert oder beleidigt, dass in diesem, wie Joseph Smith es nennt, „richtigsten aller Bücher auf Erden” Gott es vernachlässigt, Frauen zu erwähnen. Es stimmt, dass in dem Buch nicht sehr viele namentlich erwähnt werden; es sind nur drei: Sara, Abisch und Isabel (die zufällig auch noch eine Dirne ist). Doch habe ich während meines Studiums des Buches Mormon in den vergangenen Monaten besonders darauf geachtet, nach Frauen zu suchen, und ich war beeindruckt, dass darin SO VIELE Frauen vorkommen, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie existieren. Ich fand dabei mehr als 87 Verweise auf bestimmte Frauen und fand heraus, dass diese Verweise sich auf Gruppen beziehen &#8211; Ehefrauen, Töchter, Kinder &#8211; was bedeutet, dass Hunderte Frauen auf den Seiten des Buches Mormon erwähnt werden! Und auch wenn wir nicht viel über die einzelnen Frauen erfahren, geben uns die Schriften Einblicke in deren Leben und Hinweise darauf, was für Frauen sie waren &#8211; man muss nur etwas zwischen den Zeilen lesen.</p>
<h2>Zeit nehmen, unsere eigene Geschichte aufzuschreiben</h2>
<p>Es hilft mir, wenn ich mich dabei daran erinnere, dass das Buch Mormon ein geistiges Geschichtsbuch ist und von Männern im Altertum geschrieben wurde, denen es darum ging, die bedeutenden historischen und spirituell bedeutsamen Momente für uns zu bewahren. Leider wurde vieles von dem, was die Frauen taten, nicht als wichtig genug erachtet, um es auf die Platten zu gravieren. Um ehrlich zu sein ist das auch nicht viel anders als bei unseren heutigen Geschichtsbüchern. Es würde mich nicht überraschen, wenn in ein paar Hundert Jahren eine andere Zivilisation unsere Geschichtsbücher in die Hände bekommt und sich fragt: „Was haben denn all die Frauen gemacht?” Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass Frauen sich die Zeit nehmen, ihre <a href="https://www.lds.org/youth/learn/ss/marriage-and-family/journal?lang=deu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eigene Geschichte und geistige Erlebnisse aufzuschreiben</a>. Egal, wie banal das Leben mancher Frauen zu sein scheint, haben sie doch wertvolle Erfahrungen und Einblicke, die für folgende Generationen von Wert sein werden. All das Banale und Normale ist es, was ich so gerne von diesen Frauen im Buch Mormon wissen würde. Ich möchte wissen, was sie dachten, was sie erleiden mussten, was sie liebten, wovor sie sich fürchteten, wie sie Kinder gebaren und erzogen, wie sie alles während all der Kriegsjahre und während Hungersnöten zusammenhielten und wie sie sich ihren Glauben an Christus bewahrten. Leider müssen diese Gespräche noch bis zum Jenseits warten und zu diesem Zeitpunkt muss ich mich mit den Häppchen zufriedengeben, die ich mir aus dem Buch Mormon zusammensuchen kann &#8211; und ich bin so dankbar, wenigstens das zu haben!</p>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Sariah-Kamele-Wüste.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4394" src="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Sariah-Kamele-Wüste.jpg" alt="Sariah, die Frau Lehis im Buch Mormon." width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Sariah-Kamele-Wüste.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2017/07/Sariah-Kamele-Wüste-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2017/07/Sariah-Kamele-Wüste-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<p>Ich überlegte mir, eine Liste mit all den Frauen zu erstellen, die ich im Buch Mormon aufgeführt fand (und falls euch jemand einfällt, den ich vergessen habe, lasst es mich BITTE wissen). Ich schreibe hier nun erst einmal keine langen Erklärungen auf, wer sie waren oder was ihnen passiert ist, aber ich werde irgendwann in meinem Blog einmal darauf zurückkommen. Ich habe sie in chronologischer Reihenfolge aufgeführt, nach den Büchern im Buch Mormon. Ich hoffe, dass euch das dabei helfen kann, mehr auf das zu achten, was zwischen den Zeilen geschrieben steht, und dass ihr so das Leben der Frauen Stück für Stück selbst zusammensetzen könnt.</p>
<h2>Die komplette Liste der erwähnten Frauen im Buch Mormon</h2>
<p><strong>1 Nephi</strong><br />
5 Töchter Ischmaels 7:1,6, 19; 16: 7, 27, 35; 18:9<br />
Ischmaels Frau 7:6, 19<br />
Saria 2:5; 5:1-9; 8:14; 17:55; 18:17-19<br />
Nephis Frau 16:7; 18:19<br />
Frauen, die mit Lehi in die Wildnis zogen 17:1-2, 20; 18:6</p>
<p><strong>2 Nephi</strong><br />
Lamans Töchter 4:3<br />
Nephis Schwestern 5:6</p>
<p><strong>Jakob</strong><br />
Ehefrauen der Nephiten, die wegen der Schlechtigkeit ihrer Ehemänner trauern 2:7-9, 31-33, 35<br />
Zusätzliche Frauen und Nebenfrauen der schlechten nephitischen Männer<br />
Ehefrauen der Lamaniten, die von ihren Männern geliebt werden 3:7</p>
<p><strong>Mosia</strong><br />
Ehefrauen und Töchter, die kommen, um der Rede Benjamins zuzuhören 2:5; 4: 1-3; 5:2-5; 6:1-2<br />
Ehefrauen, die mit ihren Männern und Zeniff (beim ersten Mal) mitgehen 9:2 (und Omni 1:27-29)<br />
Frauen des Volkes Zeniff 10:5, 9<br />
Frauen und Nebenfrauen König Noas 11:2, 4, 14<br />
Frauen und Nebenfrauen der schlechten Priester König Noas 11:2, 4, 14; 20:3<br />
Frauen im Volk Noa 19:9-15, 19-24; 20:11<br />
Die schönen Töchter des Volkes Noa<br />
24 Töchter der Lamaniten, die von den Priestern König Noas entführt werden 20:1-5, 15, 18, 23; 21: 20-21; 23:33-34; 25:12<br />
Witwen im Volk Limhi 21:9-11,13-17; 22:2,8<br />
Eine große Anzahl Frauen, die wegen der Kriege zwischen Limhi und den Lamaniten bedrückt sind 21:9-11,13-17; 22:2,8<br />
Frauen der Leute, die Alma folgten 23:28; 24:22<br />
Frauen der Wachen, die zurückgelassen wurden, um das Land Helam zu besetzen 23:38</p>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frauen-und-das-Buch-Mormon.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4395" src="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frauen-und-das-Buch-Mormon.jpg" alt="Theaterstück Buch Mormon" width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frauen-und-das-Buch-Mormon.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frauen-und-das-Buch-Mormon-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frauen-und-das-Buch-Mormon-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<p><strong>Alma</strong><br />
Ehefrauen der Männer im Land Minon 2:25<br />
Ehefrauen des Volkes Nephi 2:26; 3:1-2<br />
Ischmaelitische Ehefrauen 3:7<br />
Frauen in Gideon 7:27<br />
Frau Amuleks 10:11<br />
Frauen in Amuleks Haushalt 10:11<br />
Frauen und Kinder derer, die an Alma und Amulek glaubten 14:8-11, 14; 15:2<br />
Töchter von König Lamoni 17:24; 18:43<br />
König Lamonis Frau 18:43; 19:2-3, 17-18, 28-30<br />
Abisch 19:16-17, 28<br />
Königin der Lamaniten (Mutter König Lamonis) 22:19-24<br />
Witwen und Töchter der Nephiten, die gefallen sind, weil sie das Volk Ammon beschützten 28:5<br />
Frauen, die von Korihor verführt wurden Schlechtes zu tun 30:18<br />
Frauen der Zoramiten, die umkehrten 35:14<br />
Isabel 39:3-4<br />
Frauen der Nephiten 43:9, 45; 44:5; 4:12; 48:10, 24; 58:12<br />
Königin der Lamaniten, die Amalikkja heiratet 47:32-35; 52:12<br />
Dienstmagd Moriantons 50:30-31<br />
Frauen in der Stadt Überfluss 53:7<br />
Frauen, die von den Lamaniten gefangen genommen wurden 54:3; 55:17-24; 58:30-31; 60:17<br />
Frauen der 10.000 nephitischen Soldaten vor Judäa 56:28<br />
Mütter der tapferen jungen Krieger 56:47-48; 57:21<br />
Frauen und Kinder, die von den Lamaniten verschleppt wurden 30-31<br />
Frauen und Töchter der 5400 Nephiten, die in den Norden zogen 63: 4-10</p>
<p><strong>Helaman</strong><br />
Frauen und Kinder, die von Koriantumr hingemetzelt wurden 1:27<br />
Frauen, die spannen und allerlei Tuch verfertigten, feingezwirntes Leinen und Tuch jeder Art 6:13<br />
Frauen, die von den Gadiantonräubern verschleppt wurden 11:33</p>
<p><strong>3 Nephi</strong><br />
Frauen, die sich gegen die Gadiantonräuber verbünden 2:12-16; 3:13<br />
Die schönen Töchter, die sich versammelten, um vor den Gadiantonräubern beschützt zu sein 3:13<br />
Mütter und anmutige Töchter, die getötet wurden, als die Stadt Moronihach begraben wurde 8:25; 9:2<br />
Frauen, die Jesus beten hörten und geheilt wurden 17: 1-25; 19:1<br />
Mädchen, die von Feuer umschlossen wurden und denen Engel dienten 19:1</p>
<p><strong>Mormon</strong><br />
Frauen und Kinder der Nephiten zur Zeit Mormons 2:23; 4:14-15, 21; 6:7,19</p>
<p><strong>Ether</strong><br />
Frauen der Familie Jareds, seines Bruders und seiner Freunde 1:33, 37, 41; 2:1; 6:3<br />
Töchter von Jareds Bruder 6:15, 20<br />
Töchter der Freunde Jareds und seines Bruders 6:16-17<br />
8 Töchter Jareds 6:20<br />
12 Töchter Orihachs 7:1<br />
Töchter Chorihors 7:4, 14<br />
Töchter Schuls 7:12, 26<br />
Töchter Jareds 8:1<br />
Töchter Omers 8:4; 9: 2-3<br />
Jareds schlechte Tochter 8:8-12, 17; 9:4<br />
Töchter Emers 9:21<br />
Koriantums Frau 9:24<br />
Junges Dienstmädchen, das Koriantum als zweite Frau nimmt 9:24<br />
Töchter, die das Dienstmädchen bekommt 9:24<br />
Töchter Koms 9:25<br />
Töchter Schez’ 10:2<br />
Viele Frauen und Nebenfrauen Riplakischs 10:5<br />
Töchter Kims 10:14<br />
Töchter Levis 10:16<br />
Töchter Koroms 10:17<br />
Töchter Libs 10:29<br />
Anmutige Töchter Koriantumrs 13:17-22<br />
Anmutige Töchter Kohors 13:17-22<br />
Anmutige Töchter Chorihors 13:17-22<br />
Frauen der Nephiten zur Zeit Ethers 14:2<br />
Frauen und Kinder, die von Schiz getötet wurden 14:17<br />
Frauen, die in der letzten Schlacht der Jarediten starben 14:22, 31; 5:2<br />
Frauen und Kinder, die die Waffen zum Kampf ergreifen 15:12-25</p>
<p><strong>Moroni</strong><br />
Weibliche Gefangene, die vom Turm von Scherriza genommen wurden 9:7-8, 19<br />
Töchter der Lamaniten, die in Moriantum gefangen gehalten wurden 9:9-10<br />
Witwen und deren Töchter, die in Scherriza zurückblieben 9:16, 19<br />
Viele alte Frauen, die in Scherriza starben 9: 16, 19</p>
<p><iframe title="Die Frauen in unserem Leben" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/8Gr2iFktAnE?wmode=transparent&amp;rel=0&amp;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<hr />
<p>Der Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. Er wurde ursprünglich am 30.9.09 auf womeninthescriptures.com unter dem Titel „Where are All the Women in the Book of Mormon?” veröffentlicht. Die Autorin ist Heather Farrell. Übersetzt von Kristina Vogt.</p>
<p><i>Wenn du mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wissen möchtest, dann besuche einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche:</i><a href="https://www.kommzuchristus.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><i> kommzuchristus.org</i></a><i> und</i><a href="https://www.churchofjesuschrist.org/?lang=eng" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><i> kirche-jesu-christi.org</i></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet es, wenn Frauen in der Bibel als &#8220;unrein&#8221; bezeichnet werden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jul 2017 23:04:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Bibellehren und Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://de.elds.org/wirsindmormonen-de/?p=4273</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine ganze Woche monatlich galt die Frau des Alten Testaments als unrein und man hielt sich von ihr fern. Doch worauf beruht diese seltsam anmutende Regel?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400">Vor allem ein Wort in der Bibel hat mich schon immer gestört: das Wort „<strong>unrein</strong>”. Besonders, wenn es im Zusammenhang mit Menstruation, Geburt, sexueller Intimität und dem Körper der Frau zu tun hatte. Beispielsweise heißt es in Levitikus 15:19-20: </span></p>
<blockquote><p><span style="font-weight: 400;color: #008000">„Hat eine Frau Blutfluss und ist solches Blut an ihrem Körper, soll sie sieben Tage lang in der Unreinheit ihrer Regel verbleiben. Wer sie berührt, ist unrein bis zum Abend. Alles, worauf sie sich in diesem Zustand legt, ist unrein; alles, worauf sie sich setzt, ist unrein.”</span></p></blockquote>
<p><span style="font-weight: 400"> 13 weitere Verse lang wird beschrieben, wie Frauen während der Menstruation unrein sein können. In Levitikus 12 wird dargelegt, wie eine Frau nach einer Geburt unrein ist und noch unreiner, nachdem sie ein Mädchen geboren hat. Es scheint so, als ob die Bibel voll von Beispielen dafür ist, wie der Körper einer Frau, insbesondere das Blut, das sie verliert, unrein ist. So unrein, dass es jemanden, der sich in der Nähe einer Frau aufhält, die blutet, auch unrein machen kann. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">All das störte mich. Ich weiß, dass es Frauen gibt, denen beigebracht wurde, sich wegen ihrer Fähigkeit zu menstruieren, zu schämen, denen es peinlich oder lästig ist. Aber meine Mutter hat gute Arbeit dabei geleistet, mir die Schönheit, Freude und Verantwortung beizubringen, die damit einhergehen, dass man einen weiblichen Körper hat. Zu Hause und in der Kirche wurde mir beigebracht, dass Dinge wie die Menstruation, Geburt und sexuelle Intimität gut sind, ein Weg, um neues Leben in die Welt zu bringen und dass sie eine wichtige Rolle dabei spielen, Gottes Plan für seine Kinder zu erfüllen. Es verwirrte mich, dass Gott es <a href="https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/reinheit-unreinheit-reinigung-at/ch/d273de4486cc4400679f2dc91590c5ee/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">als „unrein” bezeichnen</a> sollte und es umfangreiche Rituale brauchte, um wieder davon rein zu werden.</span></p>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Unreine-Frau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4277" src="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Unreine-Frau.jpg" alt="Was bedeutet es, unrein zu sein?" width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Unreine-Frau.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2017/07/Unreine-Frau-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2017/07/Unreine-Frau-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<p><span style="font-weight: 400">Also beschäftigte ich mich ausführlicher mit dem Thema. Ich stieß auf die Frau, die in Matthäus 9:20 an Blutungen litt. Es interessierte mich, welche Erfahrungen sie machte und weshalb sie als unrein galt. Das erste, was ich herausfand, war, dass das hebräische Wort, das mit „<strong>unrein</strong>” übersetzt wird (Tum’a טֻּמְאָה), nicht „<strong>dreckig</strong>” oder „<strong>verseucht</strong>” bedeutet.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Um genau zu sein ist das Wort </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400">ein komplexes Wort, das nicht direkt übersetzt werden kann. Am einfachsten erklärt, bedeutet es „<strong>Energie des Todes</strong>”, die in der Welt ist.  Es kommt vom Wort </span><i><span style="font-weight: 400">tamai</span></i><span style="font-weight: 400">, das „<strong>spirituell unrein</strong>” bedeutet und für Trennung von der Gegenwart Gottes steht. Nach jüdischer Lehre ist </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400">das, was durch Adam und Eva in die Welt kam, als sie vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aßen. </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400">bezeichnet den Verlust göttlicher Macht, der durch die Distanz zu Gott kommt und dadurch, dass wir nun sowohl körperlich als auch geistig sterben können. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ein Leichnam ist die stärkste Form von </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400"> („<strong>Unreinheit</strong>”), weil ein </span><i><span style="font-weight: 400">lebendiger </span></i><span style="font-weight: 400">Körper, so wie er von Gott geschaffen wurde, das größte geistige Potential von allen Schöpfungen Gottes besitzt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Wenn ein Mensch stirbt, geht das geistige Potential „<strong>verloren</strong>” und hinterlässt ein „<strong>geistiges Vakuum</strong>”; der Körper wird </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400">.  Auf ähnliche Art und Weise ist auch eine Frau nach einer Geburt </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400">, weil sie während ihrer Schwangerschaft mit potentiellem Leben und geistiger Schöpfungskraft angefüllt war. Wenn sie ihr Kind auf die Welt bringt, verliert sie geistige Macht und wird </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400">. Zusätzlich dazu, dass sie ein Kind auf die Welt gebracht hat, hat sie auch mehr Tod in die Welt gebracht, weil jedes lebendige Kind eines Tages auch sterben muss.  </span></p>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frau-unrein.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4278" src="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frau-unrein.jpg" alt="Unreine Frauen in der Bibel. Was bedeutet das?" width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frau-unrein.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frau-unrein-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frau-unrein-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<p><span style="font-weight: 400">Auf gewisse Weise sind wir alle an dem Tag unserer Geburt „<strong>gefallen</strong>”; wir haben die Gegenwart Gottes verlassen, wo wir rein und sündenfrei waren. Als wir geboren wurden, wurden wir dem „<strong>natürlichen</strong>” Menschen untertan; wir konnten von nun an Sünde begehen, wodurch wir uns noch weiter von Gott entfernen. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, weshalb eine Frau, die ein Mädchen auf die Welt bringt, als doppelt so unrein galt (vgl. Levitikus 12) &#8211; jedes neugeborene Mädchen bedeutete mehr Leben, aber auch mehr Tod und mehr Sünde … mehr </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400"> also.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Auch ein Mann wurde nach dem Geschlechtsverkehr als </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400"> angesehen, weil er potentielles Leben „<strong>verloren</strong>” hatte, das in jedem Samen, der vergossen wurde, enthalten war. Auf ähnliche Art und Weise galt auch eine Frau nach der Periode als unrein, da jede Eizelle, die „verloren” ging, das Potential hatte, neues Leben zu werden. Jede Eizelle einer Frau hält göttliche Macht in sich; die Macht, sich zu aktivieren und Leben zu kreieren. Solange die Eizelle noch in der Frau ist, ist das geistige Potential hoch. Sobald die Eizelle aber durch den weiblichen Körper wandert und ausgestoßen wird, geht dieses geistige Potential verloren, er befindet sich in einem Zustand der </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400">. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Um wieder „<strong>rein</strong>” (rituell rein) von </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400"> zu werden, muss man sich in einer </span><i><span style="font-weight: 400">Mikweh (hebr.</span></i><span style="font-weight: 400"> מִקְוֶה) waschen. Die </span><i><span style="font-weight: 400">Mikweh </span></i><span style="font-weight: 400">dient nicht der Hygiene; bevor sich jemand in der </span><i><span style="font-weight: 400">Mikweh </span></i><span style="font-weight: 400">wäscht, muss er sich nämlich von Kopf bis Fuß waschen. Es gibt viele Parallelen zur Taufe; man taucht vollständig unter Wasser, um geistig rein zu werden und sich mit Gott zu versöhnen. Mir hat die Beschreibung einer jüdischen Frau gefallen, die von ihrem Verständnis von </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400"> und </span><i><span style="font-weight: 400">Mikweh </span></i><span style="font-weight: 400">erzählt: </span></p>
<blockquote><p><span style="color: #008000"><span style="font-weight: 400">„In den Worten von Rabbi Aryeh Kaplan steht Wasser für den Mutterleib, die Schöpfung. Wenn jemand in der </span><i><span style="font-weight: 400">Mikweh </span></i><span style="font-weight: 400">eintaucht, begibt er sich in den Zustand eines Ungeborenen und unterwirft sich damit völlig Gottes Schöpfungskraft. In diesem Zusammenhang betrachtet, lässt sich verstehen, wie das Untertauchen in der </span><i><span style="font-weight: 400">Mikweh Tum’a </span></i></span><span style="font-weight: 400"><span style="color: #008000"> wegwäscht. Nachdem wir mit dem Tod in Berührung gekommen sind, tauchen wir in die Substanz ein, aus der das Leben entstand.”</span> (</span><a href="http://www.beingjewish.com/kresel/facts.html" rel="nofollow"><span style="font-weight: 400">Quelle</span></a><span style="font-weight: 400">)</span></p></blockquote>
<p><span style="font-weight: 400">Unter dem Gesetz des Mose musste jeder &#8211; männlich, weiblich, jung, alt &#8211; für die eigenen Sünden sühnen, um wieder rein und heilig zu sein. Wir wissen jedoch, dass das Gesetz des Mose wegen des Sühnopfers Christi nicht länger verlangt wird. Christus erfüllte das Gesetz des Mose und ermöglichte es uns, von unseren Sünden und unserer </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400">rein zu werden, wenn wir sein heiliges Opfer annehmen. Kinder sind bei ihrer Geburt rein; sie können nicht sündigen (</span><a href="https://www.lds.org/scriptures/bofm/moro/8.11?lang=deu#10" rel="nofollow"><span style="font-weight: 400">Moroni 8:11</span></a><span style="font-weight: 400">). Jede Woche, wenn wir vom Abendmahl nehmen, werden wir rein, vergleichbar mit der Art und Weise, wie die frühen Juden durch die </span><i><span style="font-weight: 400">Mikweh </span></i><span style="font-weight: 400">von ihrem gefallenen Zustand, dem Zustand der </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a</span></i><span style="font-weight: 400">, rein gemacht wurden.  </span></p>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frauen-Altes-Testament.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4280" src="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frauen-Altes-Testament.jpg" alt="Frauen im Gesetz des Mose." width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frauen-Altes-Testament.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frauen-Altes-Testament-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2017/07/Frauen-Altes-Testament-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<p><span style="font-weight: 400">Es ist eine wunderschöne Symbolik und sollte den Kindern Israels helfen, ihr Herz dem Erretter zuzuwenden, dem einen, der uns von unserem ständig andauernden Zustand der </span><i><span style="font-weight: 400">Tum’a </span></i><span style="font-weight: 400"> befreit. Aber es gab noch mehr, was durch diese Gebote gelehrt werden sollte. Die oben erwähnte Frau führt weiter aus:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-weight: 400;color: #008000">„Diese Gesetze zur Menstruation inspirieren uns, wie auch die anderen jüdischen Gesetze, durch die Wunder des täglichen Lebens. Wir sehen den Menstruationszyklus nicht als ekelhaft &#8211; auch nicht als Routine oder gewöhnlich. Diese Gesetze befähigen uns dazu, dieses großartige Potential des Lebens zu erkennen, das in unserem Körper erneuert wird.”</span></p></blockquote>
<p><span style="font-weight: 400">Es gefällt mir gut, dass sie sagt, dass diese Menstruationsgesetze dafür gemacht wurden, dass Frauen die unglaubliche Kraft erkennen, die ihrem Körper innewohnt. Ich glaube, dass die Menstruation in unserer Kultur zu häufig als Routine, als unbequem, peinlich oder beschämend betrachtet wird. Wir feiern nicht, wenn eine junge Frau zum ersten Mal ihre Periode bekommt und würdigen das Blutopfer nicht, das Frauen jeden Monat geben &#8211; ein Opfer, dass das menschliche Leben auf der Welt überhaupt erst möglich macht. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ich denke, dass wenn wir Frauen wirklich verstehen würden, welch unglaubliche Macht unser Körper hat, dies unsere Einstellung zu uns selbst verändern würde. Wie beeindruckend es doch ist, dass jede Frau, die auf die Welt kommt, Hunderte, ja Tausende Eizellen in sich trägt. Mit der Pubertät wird diese Macht, aus diesen Eizellen Menschen werden zu lassen, aktiviert. Von diesem Zeitpunkt an vergießt sie die nächsten 30-40 Jahre monatlich Blut als Tribut dafür, dass das Leben fortgeführt wird. Selbst wenn aus keiner dieser Eizellen jemals ein menschliches Wesen wird, ist ihr Körper ein Kraftwerk des Lebens; ein Opfer, das jeden Monat gebracht wird, voller Hoffnung. Und das ist nicht „schmutzig” oder auf irgendeine Art und Weise „unrein”&#8230; <strong>es ist einfach nur ein Wunder</strong>.</span></p>
<p>Lies mehr über <a href="https://mehrglaube.de/ewige-ehe-ewige-familie/rolle-der-frau-mormonismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Rolle der Frau</a> in der Kirche Jesu Christi.</p>
<p><span style="font-weight: 400">[cta link=&#8221;https://www.messenger.com/t/TreuimGlauben.de&#8221; text=&#8221;Falls du Fragen hast, oder mehr über die Kirche Jesu Christi erfahren möchtest, dann schreib uns gerne. Wir freuen uns!&#8221; button_text=&#8221;CHAT&#8221; button_color=&#8221;#3C2C2D&#8221; bg_color=&#8221;#98A83F&#8221;]</span></p>
<p><iframe title="Jesus heilt eine gläubige Frau" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/-hEUtVnjKUM?wmode=transparent&amp;rel=0&amp;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<hr />
<p><i><span style="font-weight: 400">Der Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. Er wurde ursprünglich am 15.2.2016  auf </span></i><a href="http://www.womeninthescriptures.com/2016/02/what-does-it-mean-for-woman-to-be.html" rel="nofollow"><span style="font-weight: 400">womeninthesciptures.com</span></a><i><span style="font-weight: 400"> unter dem Titel „What Does it Mean for a Woman to be &#8220;Unclean&#8221; in the Bible?” veröffentlicht. Die Autorin ist Heather. Übersetzt von Kristina Vogt.</span></i></p>
<p><i>Wenn du mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wissen möchtest, dann besuche einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche:</i><a href="https://www.kommzuchristus.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><i> kommzuchristus.org</i></a><i> und</i><a href="https://www.churchofjesuschrist.org/?lang=eng" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><i> kirche-jesu-christi.org</i></a></p>
<p>https://mehrglaube.de/sonstiges/mormonen-frauen-koerper-mythen/</p>
<p>https://mehrglaube.de/glaubensgrundsaetze/glaube-und-beziehung-zu-gott/24-arten-zu-beten/</p>
<p>https://mehrglaube.de/deutsche-originalartikel/entscheidung-ueber-leben-und-tod/</p>
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		<title>Wie viele Frauen gibt es in den Heiligen Schriften?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 09:33:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen im Fokus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://de.elds.org/wirsindmormonen-de/?p=3924</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nur wenige kennen mehr als eine Handvoll Frauen in den Heiligen Schriften. In der mosaischen Männerwelt haben wir uns auf die Suche nach ihnen gemacht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">In den vergangenen Tagen habe ich mindestens 5 unterschiedliche Leute sagen hören: </span><strong><i>„In den Schriften gibt es einfach nicht viele Frauen.” </i></strong><span style="font-weight: 400;">Und jedes Mal wäre ich gerne aufgesprungen, hin und her gehüpft und hätte so laut ich konnte rufen wollen: </span><span style="font-weight: 400;"><strong>„Doch! Ihr sucht nur nicht nach ihnen!”</strong> </span><span style="font-weight: 400;">Daher habe ich das dringende Bedürfnis, das richtigzustellen, damit ihr alle, wenn ihr in einem Unterricht sitzt, einen Blog lest oder euch mit jemandem über das Thema unterhaltet und derjenige sich darüber beklagt, dass es keine Frauen in den heiligen Schriften gibt, ihn oder sie … sanft … aufklären könnt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bevor ich euch aber nun die Zahlen nenne, möchte ich, dass ihr euch Papier und einen Stift holt (oder wenn ihr ein wirklich gutes Gedächtnis habt, könnt ihr es euch natürlich auch einfach merken) und einfach einmal ratet, wie viele Frauen namentlich im Alten Testament, im Neuen Testament, dem </span><a href="https://www.mormon.org/deu/buch-mormon"><span style="font-weight: 400;">Buch Mormon</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.lds.org/scriptures/dc-testament?lang=deu"><span style="font-weight: 400;">Lehre und Bündnisse</span></a><span style="font-weight: 400;"> und der </span><a href="https://www.lds.org/scriptures/pgp?lang=deu"><span style="font-weight: 400;">Köstlichen Perle</span></a><span style="font-weight: 400;"> vorkommen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Schreibt euch anschließend auf, wie viele Frauen in diesen Büchern erwähnt werden, deren Name aber nicht erwähnt wird. </span><span style="font-weight: 400;">Als nächstes schreibt auf, wie viele Frauen es &#8211; namentlich und namenlos &#8211; in all den Schriften zusammen gibt. </span><span style="font-weight: 400;">Geschafft?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn ihr noch nicht geraten habt, solltet ihr das nun tun…</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ihr habt noch eine Minute Zeit.</span></p>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2017/04/Maria-und-Elisabeth.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3930" src="https://files.treuimglauben.de/2017/04/Maria-und-Elisabeth.jpg" alt="Frauen in den Heiligen Schriften" width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2017/04/Maria-und-Elisabeth.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2017/04/Maria-und-Elisabeth-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2017/04/Maria-und-Elisabeth-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In Ordnung. Hier nun die Zahlen, auf die ich in meinem eigenen Schriftenstudium gekommen bin (es kann sein, dass die Zahlen nicht ganz stimmen … aber sie sind so akkurat, wie es mir möglich war).</span></p>
<h2><b>Frauen im Alten Testament:</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Namentlich: 133 </span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Namenlos: 90 </span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Gruppen namenloser Frauen: 145</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Gleichnisse oder Prophezeiungen, die ausdrücklich Frauen beinhalten: 319</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Insgesamt: 368</span></p>
<h2><b>Frauen im Neuen Testament:</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Namentlich: 33</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Namenlos: 28 </span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Gruppen namenloser Frauen: 16</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Gleichnisse oder Prophezeiungen, die ausdrücklich Frauen beinhalten: 60</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Insgesamt: 77</span></p>
<h2><b>Frauen im Buch Mormon:</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Namentlich: 3 </span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Namenlos: 18 </span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Gruppen namenloser Frauen: 66</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Gleichnisse oder Prophezeiungen, die ausdrücklich Frauen beinhalten: 24</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Insgesamt: 87</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">(Einen Überblick findet ihr hier: </span></i><a href="http://womeninthescriptures.blogspot.com/2009/06/where-are-all-women-in-book-of-mormon.html"><i><span style="font-weight: 400;">complete list</span></i></a><i><span style="font-weight: 400;"> -&gt; auch übersetzt: https://docs.google.com/a/moregoodfoundation.org/document/d/153IHoYpigvmHoRMfeM3b4sdtYpVC9NLsi7nQhb64sJs/edit?usp=sharing)</span></i></p>
<h2><b>Frauen in Lehre und Bündnisse:</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Namentlich: 2 </span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Namenlos: 4 </span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Gruppen namenloser Frauen: 4</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Gleichnisse oder Prophezeiungen, die ausdrücklich Frauen beinhalten: 20</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Insgesamt: 10</span></p>
<h2><b>Frauen in der Köstlichen Perle:</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Namentlich:  5</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">(Frauen, die auch im Alten Testament erwähnt werden, ausgeschlossen)</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Namenlos: 2 </span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Gruppen namenloser Frauen: 17</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Gleichnisse oder Prophezeiungen, die ausdrücklich Frauen beinhalten: 5</span></p>
<p><span style="font-weight: 400; color: #008000;">Insgesamt: 24</span></p>
<p><em><span style="color: #008000;"><strong>Insgesamt in den heiligen Schriften: 556</strong></span></em></p>
<h2>Frauen in den Heiligen Schriften</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Sieht so aus, als hätte ich in diesem Blog über Frauen in den Schriften noch so einiges zu schreiben. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Behaltet im Kopf, dass die Gruppen „namenloser Frauen” ganz unterschiedlicher Größe sein können und zwei oder drei Frauen dazu gehören oder auch bis zu 10.000. Außerdem gibt es, zusätzlich zu den 556 ausdrücklich in den Schriften erwähnten Frauen, </span><b>428 Gleichnisse oder Prophezeiungen, die speziell an Frauen gerichtet sind oder Frauen erwähnen</b><span style="font-weight: 400;">.</span></p>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2017/04/Maria-Martha-Jesus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3935" src="https://files.treuimglauben.de/2017/04/Maria-Martha-Jesus.jpg" alt="" width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2017/04/Maria-Martha-Jesus.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2017/04/Maria-Martha-Jesus-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2017/04/Maria-Martha-Jesus-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Überrascht euch das? </span><span style="font-weight: 400;">Wie gut habt ihr geschätzt? Habt ihr gedacht, es wären mehr? Weniger? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich erinnere mich noch daran, als ich das zum ersten Mal gemacht habe, und wie überrascht ich war. Warum hatte ich NIE von all diesen Frauen etwas gehört?!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In den vergangenen Jahren habe ich bemerkt, dass die Leute deswegen behaupten, es gäbe keine Frauen in den Schriften, weil sie nicht bewusst nach ihnen suchen. Entweder lesen sie überhaupt nicht in den Schriften und verlassen sich auf Aussagen anderer oder sie lesen in den Schriften, halten aber kaum inne, um darüber nachzudenken, wer die Menschen sind, von denen sie lesen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein weiteres Problem, mit dem sich die Menschen konfrontiert sehen, ist, dass sie vergleichen, wie viele Männer in den Schriften erwähnt werden und wie viele Frauen. </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">„Vielleicht sind da tatsächlich 556 Frauen in den Heiligen Schriften, aber es werden mindestens dreimal so viele Männer erwähnt! Das ist ungerecht!”</span></i></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es stimmt natürlich, dass von viel mehr Männern in den Schriften berichtet wird als Frauen, das schmälert aber nicht die Tatsache, dass es VIELE wunderbare weibliche Vorbilder gibt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://files.treuimglauben.de/2017/04/Mormonin-Schriftenstudium.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3933" src="https://files.treuimglauben.de/2017/04/Mormonin-Schriftenstudium.jpg" alt="Beim Schriftenstudium" width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2017/04/Mormonin-Schriftenstudium.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2017/04/Mormonin-Schriftenstudium-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2017/04/Mormonin-Schriftenstudium-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Statt die Zahlen zu vergleichen, sollten wir uns viel eher darauf konzentrieren, wie dankbar wir für die ganzen Frauen sind, die erwähnt werden. Es ist beeindruckend, dass wir so viele Geschichten haben, wenn man bedenkt, dass sie aus einer Zeit stammen, zu der die meisten Frauen nicht einmal lesen oder schreiben konnten und zum Teil sogar ganz von Spirituellem ausgeschlossen waren. Wir müssen ihnen mehr Aufmerksamkeit schenken und mehr über ihre Geschichten sprechen. Wie auch im echten Leben sind Frauen oft „unsichtbar” und „unter dem Radar” &#8211; einfach nur deswegen, weil ihnen keiner besondere Aufmerksamkeit schenkt oder sie in bedeutsame Gespräche einbezieht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es hat mich traurig gestimmt, als ich vor kurzem einen kurzen Videoclip über 2. Könige 22 schaute (dort geht es um den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem und die Wiederentdeckung der Schriften) und die Geschichte der Prophetin Hulda überhaupt nicht erwähnt wurde. Die Regisseure hätten nur 5 bis 10 Sekunden gebraucht, um sie mit einzubeziehen, taten es aber nicht. Ich fragte mich, ob sie sie überhaupt bemerkt hatten, als sie die Schriften lasen. Ich hoffe wirklich, dass wenn die Menschen &#8211; Männer und Frauen &#8211; in ihren Schriften nach den Frauen Ausschau halten, sie auch mehr über diese unglaublichen Frauen </span><span style="font-weight: 400;">SPRECHEN, </span><span style="font-weight: 400;">SCHREIBEN </span><span style="font-weight: 400;">und ZEUGNIS GEBEN </span><span style="font-weight: 400;">und ihre Geschichten mit anderen teilen. </span><span style="font-weight: 400;">Hört ihr das nächste Mal also jemanden sich darüber beschweren, dass es nicht gerade viele Frauen in den Schriften gibt, sagt demjenigen: </span><span style="font-weight: 400;">&#8220;Schlag die Schriften auf&#8230;</span><span style="font-weight: 400;">LIES SIE…und du wirst jede Menge toller Frauen darin finden</span><span style="font-weight: 400;">.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie warten nur darauf, entdeckt zu werden.</span></p>
<p><iframe title="Mut" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/Rc4Nhxyp2YI?start=2&#038;wmode=transparent&amp;rel=0&amp;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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<p><i><span style="font-weight: 400;">Der Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt. Er wurde ursprünglich am 9.3.11  auf </span></i><a href="http://www.womeninthescriptures.com/2011/03/setting-record-straight-there-really.html" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">womeninthescriptures.com</span></a><i><span style="font-weight: 400;"> unter dem Titel „How Many Women Would You Guess Are in the Scriptures?” veröffentlicht. Die Autorin ist Heather Farrell. Übersetzt von Kristina Vogt.</span></i></p>
<p><i>Wenn du mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wissen möchtest, dann besuche einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche:</i><a href="https://www.kommzuchristus.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><i> kommzuchristus.org</i></a><i> und</i><a href="https://www.churchofjesuschrist.org/?lang=eng" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><i> kirche-jesu-christi.org</i></a></p>
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