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	<title>Jesus Christus | mehrglaube.de</title>
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	<description>Wir erzählen von unserem Glauben</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Jun 2026 17:39:11 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Jesus Christus | mehrglaube.de</title>
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		<title>Was geschah wirklich am Kreuz? Die Kreuzigung Jesu historisch erklärt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 17:34:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie lief die Kreuzigung Jesu wirklich ab? Historische Quellen, archäologische Funde und medizinische Erkenntnisse einfach erklärt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzigung Jesu ist eines der bekanntesten Ereignisse der Geschichte.<br />Doch wie sie tatsächlich ablief, wissen die wenigsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Vorstellungen stammen aus Bildern, Filmen oder Traditionen.<br />Aber stimmen sie?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sah die Kreuzigung Jesu wirklich aus?<br />Was geschah konkret an diesem Ort außerhalb Jerusalems?<br />Und was lässt sich heute historisch belegen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Archäologische Funde, antike Quellen und medizinische Analysen zeichnen ein deutlich klareres Bild als noch vor wenigen Jahrzehnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Golgatha – der Ort der Kreuzigung Jesu</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzigung Jesu fand an einem Ort statt, der Golgatha genannt wurde – außerhalb der Stadt Jerusalem und nahe einer viel genutzten Straße.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinrichtungen wurden bewusst an solchen Orten durchgeführt. Wer vorbeikam, sollte sehen, was geschah.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzigung Jesu war öffentlich.<br />Sie war sichtbar.<br />Und sie war eine Botschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich gegen die römische Ordnung stellte, musste mit diesem Ende rechnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kreuzigung – keine römische Erfindung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzigung wurde nicht von den Römern erfunden. Bereits Jahrhunderte zuvor wurde sie im Nahen Osten praktiziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die Römer machten daraus ein System.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzigung Jesu geschah in einem Umfeld, in dem diese Form der Hinrichtung gezielt eingesetzt wurde, um Macht zu demonstrieren und Angst zu erzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem Sklaven, Aufständische und Nichtbürger waren betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tod war dabei nicht das eigentliche Ziel.<br />Es ging darum, ein Zeichen zu setzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sah das Kreuz bei der Kreuzigung Jesu aus?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Darstellungen zeigen ein klassisches Kreuz mit zwei Balken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Historisch wahrscheinlicher ist oft eine einfachere Form, das sogenannte Tau-Kreuz in T-Form.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein weiterer Punkt wird häufig missverstanden:<br />Bei der Kreuzigung Jesu wurde vermutlich nicht das ganze Kreuz getragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der senkrechte Pfosten war meist fest im Boden verankert.<br />Getragen wurde in der Regel nur der Querbalken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Weg zur Kreuzigung Jesu</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Kreuzigung stand die Geißelung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wurde ein Werkzeug eingesetzt, das mit Metall- und Knochensplittern versehen war. Es konnte tiefe Wunden verursachen und den Körper stark schwächen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzigung Jesu begann also nicht erst am Kreuz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend musste der Verurteilte den Querbalken durch die Stadt tragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Weg war Teil der Strafe.<br />Er machte die Verurteilung sichtbar – für alle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kreuzigung als Form der Folter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzigung Jesu war keine schnelle Hinrichtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ort der Hinrichtung wurde der Verurteilte an den Querbalken gebunden oder genagelt. Danach wurde dieser am senkrechten Pfosten befestigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Körperhaltung machte das Atmen extrem schwierig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Luft zu holen, musste sich der Körper nach oben drücken – gegen den Schmerz der Nägel und die offenen Wunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Zeit ließ die Kraft nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele starben daran, dass sie nicht mehr atmen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzigung Jesu war damit ein langsamer, qualvoller Prozess.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum starb Jesus vergleichsweise schnell?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Evangelien berichten, dass Jesus nach wenigen Stunden starb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine Kreuzigung war das ungewöhnlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Fall der Kreuzigung Jesu kommen mehrere Faktoren zusammen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>starker Blutverlust durch die Geißelung</li>



<li>körperliche Erschöpfung</li>



<li>Schock</li>



<li>zunehmende Atemnot</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tod trat wahrscheinlich durch das Zusammenspiel dieser Ursachen ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Archäologische Funde zur Kreuzigung Jesu</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lange Zeit gab es kaum archäologische Belege für die Kreuzigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das änderte sich durch einen Fund in Jerusalem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1968 wurde ein Ossuar entdeckt, das den Namen Yehohanan trägt. In seinem Fersenbein steckte noch ein Nagel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Nagel und Knochen befand sich ein Stück Holz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Fund zeigt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Füße wurden vermutlich seitlich befestigt</li>



<li>Der Nagel ging durch das Fersenbein</li>



<li>Die Position am Kreuz war anders als oft dargestellt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Funde aus England und Italien bestätigen dieses Bild.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie zeigen ähnliche Verletzungen im Fersenbereich, die auf Kreuzigungen hinweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzigung Jesu lässt sich dadurch besser einordnen – auch wenn nicht jedes Detail sicher ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wurden Hände bei der Kreuzigung Jesu befestigt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein oft diskutierter Punkt ist die Befestigung der Hände.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Darstellungen zeigen Nägel durch die Handflächen. Diese könnten das Körpergewicht jedoch kaum tragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb gehen viele Forscher davon aus, dass die Nägel eher im Bereich des Handgelenks gesetzt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein direkter archäologischer Beleg fehlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Annahme basiert auf medizinischen Überlegungen und praktischen Tests.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Antike Quellen zur Kreuzigung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Archäologische Funde werden durch antike Texte ergänzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Historiker Flavius Josephus beschreibt Kreuzigungen im 1. Jahrhundert als Massenphänomen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er berichtet von so vielen Hinrichtungen, dass Platz und Holz knapp wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Philosoph Seneca der Jüngere weist darauf hin, dass es keine einheitliche Methode gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen wurden in unterschiedlichen Positionen gekreuzigt – je nach Entscheidung der Henker.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzigung Jesu fand also in einem System statt, das bewusst variabel und grausam war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frühe Darstellungen der Kreuzigung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch frühe Bilder geben Hinweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sogenannte Alexamenos-Graffito zeigt eine gekreuzigte Figur in spöttischer Form.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist weniger die Absicht als die Darstellung:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Füße sind seitlich befestigt, und der Körper hängt relativ niedrig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das passt zu archäologischen Funden und historischen Beschreibungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was das Kreuz wirklich bedeutet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreuzigung Jesu war eine reale, historische Praxis – und sie war brutal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Archäologische Funde und antike Quellen zeigen, wie diese Form der Hinrichtung tatsächlich ablief.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie war öffentlich.<br />Sie war langsam.<br />Und sie war darauf ausgelegt, maximale Wirkung zu erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund bekommt die Kreuzigung Jesu eine besondere Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Zeit Jesu war das Kreuz ein Zeichen von Macht und Abschreckung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wird es anders verstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht, weil sich die Methode verändert hätte – sondern weil sich ihre Bedeutung gewandelt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die historische Realität bleibt dieselbe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch ihre Deutung hat sich verschoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau deshalb wird die Kreuzigung Jesu bis heute so intensiv betrachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quelle</strong>:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="The Crucifixion of Jesus | Explained" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/TG0CSEpqQCI?feature=oembed&#038;rel=0" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das könnte dich auch interessieren</h2>



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<li><a href="https://mehrglaube.de/warum-starb-jesus-wirklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warum starb Jesus wirklich? Was man dir selten erklärt</a></li>



<li><a href="https://mehrglaube.de/passah-und-karwoche/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passah und Karwoche: Die Verbindung, die viele übersehen</a></li>



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			</item>
		<item>
		<title>Die Bedeutung des Palmsonntags: Würdest du Jesus erkennen?</title>
		<link>https://mehrglaube.de/bedeutung-des-palmsonntags/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 15:35:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Palmsonntag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entdecke die Bedeutung des Palmsonntags und erfahre, warum die Frage „Würdest du Jesus erkennen?“ auch heute noch jeden betrifft.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Warst du schon einmal in einer Situation, in der du erst im Nachhinein erkannt hast, wie bedeutend ein Moment wirklich war?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Palmsonntag war bestimmt genau so ein Moment. Viele Menschen standen damals am Straßenrand, sahen Jesus nach Jerusalem einziehen – und doch verstanden nicht alle, was gerade geschah.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Bedeutung des Palmsonntags</strong> liegt nicht nur in einem historischen Ereignis. Sie stellt eine persönliche Frage an jeden von uns:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Würdest du Jesus erkennen, wenn du dort gewesen wärst?</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bedeutung des Palmsonntags in Jerusalem</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Jesus sich Jerusalem näherte, versammelten sich Menschen entlang des Weges. Sie breiteten ihre Kleider aus, schnitten Palmzweige ab und <a href="https://www.bibleserver.com/EU/Johannes12%2C13" target="_blank" rel="noreferrer noopener">riefen</a>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels!“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele war klar: Das ist der verheißene Messias. Doch nicht alle sahen das so. Einige erkannten in Jesus den Sohn Gottes. Andere sahen nur einen Lehrer, einen Unruhestifter oder sogar eine Bedrohung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier wird die <strong>Bedeutung des Palmsonntags</strong> sichtbar:<br />Zwei Menschen können dasselbe sehen – und doch etwas völlig Unterschiedliches erkennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum manche Jesus erkannten – und andere nicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Menschen, die Jesus als Messias erkannten, hatten bereits etwas Entscheidendes erlebt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie hatten seine Worte gehört</li>



<li>Seine Wunder gesehen</li>



<li>Und vor allem: <strong>den Heiligen Geist gespürt</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Prophet Joseph Smith <a href="https://www.churchhistorianspress.org/the-first-fifty-years-of-relief-society/part-2/2-2#churchhistorianspress" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erklärte</a>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Niemand kann wissen, dass Jesus der Herr ist, außer durch den Heiligen Geist.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet: Die Erkenntnis über Jesus Christus ist nicht nur eine Frage von Wissen – sondern von Offenbarung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/general-conference/2018/04/revelation-for-the-church-revelation-for-our-lives?lang=deu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Russell M. Nelson betonte</a>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Die wichtigste Wahrheit, die der Heilige Geist Ihnen jemals bezeugen wird, ist, dass Jesus der Messias ist, der Sohn des lebendigen Gottes. Er lebt!“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Bedeutung des Palmsonntags</strong> liegt also auch darin, dass sie uns zeigt:<br />Wahres Erkennen geschieht im Herzen – durch den Geist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bedeutung des Palmsonntags für uns heute</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht denkst du: Das war damals. Was hat das mit mir zu tun?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr viel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn auch heute begegnen wir Jesus Christus – nicht sichtbar wie die Menschen in Jerusalem, aber durch den Heiligen Geist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dabei stellt sich dieselbe Frage:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erkenne ich ihn?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Erkenne ich seine Stimme in meinen Gedanken?<br />Spüre ich seinen Einfluss in meinem Leben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort darauf entsteht nicht plötzlich. Sie wächst – durch dein persönliches Zeugnis und deine Erfahrungen mit dem Geist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darum<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/general-conference/2018/04/revelation-for-the-church-revelation-for-our-lives?lang=deu" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> warnte Präsident Russell M. Nelson</a> eindringlich:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Es wird in künftigen Tagen nicht möglich sein, ohne den führenden, leitenden, tröstenden und steten Einfluss des Heiligen Geistes geistig zu überleben.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Bedeutung des Palmsonntags</strong> wird dadurch ganz persönlich: Es geht nicht nur um damals – sondern darum, ob du Jesus Christus heute erkennst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lerne, die Stimme des Geistes zu erkennen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Heilige Geist spricht oft leise. Ein Gedanke. Ein Eindruck. Ein Gefühl von Frieden oder Klarheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch in einer Welt voller Stimmen ist es nicht immer leicht, ihn zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Larry Y. Wilson <a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/general-conference/2018/04/take-the-holy-spirit-as-your-guide?lang=deu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sagte einmal</a>:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Wenn ein Taifun aufkommt, bleibt keine Zeit, die Gabe des Heiligen Geistes abzustauben und herauszufinden, wie man sie nutzt.”</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Genauso ist es mit dem Geist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen jetzt lernen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>innezuhalten</li>



<li>zuzuhören</li>



<li>geistige Eindrücke ernst zu nehmen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Denn genau das hilft uns, Christus wirklich kennenzulernen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dein persönlicher Palmsonntag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Palmsonntag war nicht nur ein historisches Ereignis. Er ist ein Spiegel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er zeigt, wie Menschen auf Jesus reagieren – je nachdem, was sie bereits über ihn gelernt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau das gilt auch für dich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Bedeutung des Palmsonntags</strong> liegt darin, dass dein eigener Moment noch kommt. Ein Moment, in dem du – wie die Menschen in Jerusalem – reagieren wirst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entscheidende Frage ist: <strong>Bereitest du dich darauf vor, ihn zu erkennen?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fragen zur persönlichen Reflexion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nimm dir einen Moment Zeit und denke darüber nach:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was hätte dir geholfen, Jesus am Palmsonntag als Messias zu erkennen?</li>



<li>Wann hast du selbst schon den Einfluss des Heiligen Geistes gespürt?</li>



<li>Wie kannst du seine Stimme im Alltag besser wahrnehmen?</li>



<li>Was kannst du in dieser Woche konkret tun, um dein Zeugnis von Jesus Christus zu stärken?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Bereite dich darauf vor, den König zu empfangen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die kommende Zeit – besonders rund um Ostern und Generalkonferenz – ist eine besondere Gelegenheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du könntest:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Berichte über den Einzug Jesu in Jerusalem im Neuen Testament lesen</li>



<li>bewusst auf deine Gedanken und Eindrücke achten</li>



<li>im Gebet um mehr Klarheit durch den Heiligen Geist bitten</li>



<li>dir Zeit nehmen, über Jesus Christus nachzudenken</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Bedeutung des Palmsonntags</strong> entfaltet sich am stärksten, wenn sie dein persönliches Leben berührt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende bleibt eine einfache, aber kraftvolle Frage:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn du damals dort gewesen wärst – hättest du ihn erkannt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch wichtiger: <strong>Wirst du ihn erkennen, wenn er wiederkommt?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Das könnte dich ebenfalls interessieren</h2>



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			</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet Pfingsten – und warum veränderte es alles</title>
		<link>https://mehrglaube.de/was-bedeutet-pfingsten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 17:06:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Pfingsten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was bedeutet Pfingsten wirklich? Ein Blick auf den Tag, der aus verängstigten Jüngern mutige Zeugen machte – und was das mit uns zu tun hat.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich habe mich in letzter Zeit etwas ausführlicher damit beschäftigt, was nach Ostern eigentlich mit den Aposteln passiert ist – wohin sie gingen, wie sie lebten, und was das Letzte ist, das wir über sie wissen. Dieser Artikel ist daher der erste Teil einer kurzen Artikelserie über Pfingsten und das Leben der ursprünglichen Apostel. Hier geht es nun zuerst um den Moment, der alles in Gang gesetzt hat: Was bedeutet Pfingsten, was geschah und warum ist dieser Tag so entscheidend?</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Mensch, dem sie alles gegeben hatten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stell dir das mal vor. Der Mensch, dem du alles gegeben hast – Freund, Meister, Mittelpunkt deines Lebens – ist hingerichtet worden. Dann, unglaublich, aber wahr: Er erscheint wieder. Lebt. Redet mit euch. Isst mit euch. Lässt sich berühren. 40 Tage lang dürfen die Jünger noch einmal mit ihrem Freund zusammen sein, weiter von ihm lernen und sich vielleicht auch für die &#8216;Fehler&#8217; aussöhnen, die sie nach seinem Tod machten – Petrus, der ihn dreimal verleugnet hatte, Thomas, der nicht glauben wollte, alle anderen, die einfach geflohen waren. Und dann geschieht das nächste Wunder: sie sind dabei, wie er in den Himmel aufgenommen wird. Und sie bleiben zurück. Wieder allein. Jesus hatte ihnen, so die <a href="https://www.bibleserver.com/EU/Apostelgeschichte1%2C4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Apostelgeschichte</a>, geboten, in Jerusalem zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das tun sie: Sie gehen zurück nach Jerusalem und schließen sich ein. Aber etwas ist anders, als nach dem Tod von Jesus, nach dem sie unsicher und ängstlich waren. Sie haben ein Versprechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">40 Tage, 10 Tage, ein Moment</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um zu verstehen, was Pfingsten bedeutet, hilft ein kurzer Blick auf die Chronologie der Ereignisse:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Karfreitag</strong> – Jesus wird gekreuzigt und stirbt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ostersonntag (am 3. Tag)</strong> – Die Auferstehung. Die Jünger begegnen ihm wieder – nicht als Vision, sondern leibhaftig. Er isst mit ihnen, redet mit ihnen, lässt Thomas seine Wunden berühren. Paulus schreibt später, dass Jesus nach der Auferstehung auch einer Gruppe von über 500 Menschen erschienen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>40 Tage lang</strong> – Jesus erscheint den Jüngern wiederholt und spricht mit ihnen über das Reich Gottes (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/nt/acts/1?lang=deu&amp;id=3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Apostelgeschichte 1,3</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tag 40 – die Himmelfahrt</strong> – Vor den Augen der Jünger wird er emporgehoben, eine Wolke entzieht ihn ihren Blicken. Zwei Männer in weißen Gewändern erscheinen und sagen sinngemäß: <em>Warum steht ihr da und schaut in den Himmel? Er wird wiederkommen.</em> (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/nt/acts/1?lang=deu&amp;id=9-11" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Apostelgeschichte 1,9–11</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>10 Tage warten</strong> – Jesus hatte ihnen ausdrücklich gesagt: Bleibt in Jerusalem. Wartet. Geht noch nicht. Sie kehrten zurück, versammelten sich, beteten – und nutzten die Zeit auch: Sie wählten Matthias als Nachfolger von Judas Iskariot.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tag 50 – Pfingsten.</strong> Die Wartezeit endet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese 10 Tage des Wartens werden oft übergangen. Dabei sind sie wichtig. Es war kein passives Ausharren, sondern eine bewusste Vorbereitung – im Vertrauen auf das, was kommen sollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Versprechen: Ein Beistand, der bleibt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber auf was warteten die Jünger? Jesus hatte es ihnen in klaren Worten gesagt – mehrfach, in seinen letzten Gesprächen mit den Jüngern, festgehalten im Johannesevangelium (Kapitel 14–16).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er sprach von jemandem, der nach ihm kommen würde. Im griechischen Original: <em>Parakletos</em> – Beistand, Fürsprecher, Tröster. Der Heilige Geist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und er beschrieb keine vage spirituelle Kraft, sondern jemanden mit konkreten Aufgaben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lehren</strong> – den Gläubigen helfen zu verstehen, was sie noch nicht verstehen</li>



<li><strong>Erinnern</strong> – die Worte Jesu lebendig halten</li>



<li><strong>Zeugnis geben</strong> – gemeinsam mit den Jüngern von Jesus zu berichten</li>



<li><strong>Orientierung geben</strong> – in Fragen von Wahrheit und Gerechtigkeit</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dann sagte Jesus etwas, das für uns vielleicht zunächst seltsam klingt: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen.&#8221;</em> (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/nt/john/16?lang=deu&amp;id=7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Johannes 16,7</a>)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Jesus weggeht, ist notwendig. Er verspricht: Der Heilige Geist wird bei euch sein. Nicht für besondere Momente. Nicht für ausgewählte Personen in Ausnahmesituationen. Dauerhaft – für alle, die ihn empfangen wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Pfingsten – und warum genau dieser Tag?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Apostel, die Jünger, Maria und Jesus selbst – sie alle waren Juden. Aufgewachsen mit dem jüdischen Festkalender, mit seinen Geschichten, seinen Bedeutungsschichten. Und Pfingsten – auf Hebräisch <em>Schawuot</em> – war für sie kein fremdes Datum. Es war eines der drei großen Wallfahrtsfeste im Jahr, zu dem Juden aus der gesamten damals bekannten Welt nach Jerusalem pilgerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schawuot hatte dabei einen doppelten Hintergrund. Ursprünglich war es ein Erntedankfest – das Ende der Getreideernte, sieben Wochen nach Pessach. Man brachte die ersten Früchte in den Tempel. Aber das Fest hatte noch eine zweite, tiefere Bedeutung: Es wurde als der Tag gefeiert, an dem Gott Israel am Berg Sinai die Tora gegeben hatte. Das Gesetz. Die Grundlage des Bundes zwischen Gott und seinem Volk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein jüdisches Publikum jener Zeit hätte das sofort verstanden: An dem Tag, an dem Israel seit Jahrhunderten den Empfang von Gottes Wort feierte, empfingen die Jünger den Heiligen Geist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil Schawuot eines der großen Wallfahrtsfeste war, war Jerusalem an diesem Tag außergewöhnlich voll. Pilger aus Parthien, Medien, Ägypten, Rom, Libyen – aus allen Himmelsrichtungen. Das erklärt, warum die Apostelgeschichte so viele verschiedene Völker und Sprachen aufzählt, die an diesem Morgen Zeuge wurden. Die waren nicht zufällig dort. Sie waren gekommen, um zu feiern – und erlebten etwas, das sie nicht erwartet hatten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was dann geschah</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Brausen wie ein gewaltiger Wind erfüllte das Haus. Etwas wie Feuerflammen erschien und setzte sich auf jeden Einzelnen. Alle begannen, in fremden Sprachen zu sprechen (<a href="https://www.bibleserver.com/EU/Apostelgeschichte2%2C1-4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Apostelgeschichte 2,1–4</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Menschen draußen hörten sie. Jeder in seiner eigenen Muttersprache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Petrus – derselbe Petrus, der wenige Wochen zuvor Jesus dreimal verleugnet hatte, aus Angst – trat vor eine Menschenmenge und hielt eine Rede. Ohne Angst. Klar und direkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bibleserver.com/EU/Apostelgeschichte2%2C41" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dreitausend Menschen</a> schlossen sich an diesem Tag der Gemeinschaft an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Pfingsten für uns heute?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgaben des Heiligen Geistes, die Jesus ankündigte, sind keine abgeschlossenen Versprechen für eine andere Zeit. Sie gelten heute genauso – für jeden, der diesen Beistand empfangen hat und ihn zulässt. Das ist der eigentliche Kern dessen, was Pfingsten bedeutet – nicht das Brausen, nicht die Feuerzungen, nicht einmal die Sprachen. Sondern: Du musst das nicht alleine tragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt einfach. Aber wenn man sieht, was diese Männer danach taten – wohin sie gingen, was sie riskierten, wie sie starben – dann merkt man, dass diese Überzeugung keine Kleinigkeit war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Davon handeln die nächsten Teile dieser Serie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Im nächsten Artikel schauen wir uns an, wohin die Apostel nach Pfingsten tatsächlich gegangen sind – von Jerusalem bis nach Indien. Was wissen wir wirklich? Was ist Legende? Und was sagt uns ihr Leben über Konsequenz im Alltag?</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Teile</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://mehrglaube.de/leben-der-apostel-nach-pfingsten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Leben der Apostel nach Pfingsten – wohin gingen sie wirklich?</a></li>



<li><a href="https://mehrglaube.de/wie-starben-die-apostel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wie starben die Apostel – und warum schwiegen sie nicht?</a></li>



<li>Pfingstbräuche weltweit – wie Menschen rund um den Globus feiern</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie hieß Jesus wirklich? Der ursprüngliche Name Jesu und seine Bedeutung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 18:14:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie hieß Jesus wirklich? Erfahre den ursprünglichen Namen Jesu, seine Bedeutung und was er für deinen Glauben heute bedeutet.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Neulich habe ich mich mit einer Freundin unterhalten. Eigentlich ging es um Pfingsten, um die ersten Jünger und darum, wie nah oder fern uns diese Zeit heute ist. Irgendwann stellte sie eine einfache Frage: „Wie hieß Jesus wirklich &#8211; also wie haben ihn seine Freunde damals eigentlich angesprochen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich habe erst einmal gestutzt, weil ich es eigentlich nicht wusste. Also habe ich mich damit einmal beschäftigt. Hier kannst du lesen, was ich herausgefunden habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der historische Name Jesu</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man verstehen möchte, wie Jesus damals wirklich genannt wurde, hilft ein Blick in seine Zeit, seine Sprache – und auch darauf, wie die biblischen Texte entstanden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus lebte im 1. Jahrhundert im Gebiet des heutigen Israels. Im Alltag sprachen die meisten Menschen dort <strong>Aramäisch</strong>. In dieser Sprache hat Jesus gelehrt, Gespräche geführt und ist den Menschen begegnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Sprache Aramäisch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Heute gibt es Aramäisch noch, allerdings nicht mehr in seiner ursprünglichen Form. Es hat sich über die Jahrhunderte in verschiedene Dialekte weiterentwickelt und wird nur noch von kleineren Gemeinschaften gesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige wenige Worte aus dem Aramäischen sind sogar im Neuen Testament im Original erhalten geblieben. Zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Talita kumi“ – „Mädchen, steh auf“</li>



<li>„Eli, Eli, lama sabachthani“ – „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Sätze geben einen kleinen Eindruck davon, wie die Sprache geklungen haben könnte, in der Jesus tatsächlich gesprochen hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie seine Worte aufgeschrieben wurden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Worte wurden zunächst <strong>mündlich weitergegeben</strong>. Erst einige Jahre später begann man, Berichte über sein Leben und seine Lehren aufzuschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Evangelien, wie wir sie heute kennen, wurden schließlich auf <strong>Griechisch</strong> verfasst – genauer gesagt auf Koine-Griechisch, der damaligen Alltagssprache im östlichen Teil des Römischen Reiches. Diese griechischen Texte sind die <strong>ältesten erhaltenen Fassungen</strong> des Neuen Testaments, die wir heute haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort wird der Name Jesu im griechischen Text als <strong>Ἰησοῦς</strong> geschrieben (oft als „Iēsous“ wiedergegeben). Das ist die griechische Form eines ursprünglich hebräischen bzw. aramäischen Namens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Forscher gehen davon aus, dass einzelne Worte oder Aussprüche Jesu zunächst auf Aramäisch festgehalten wurden. Vollständige aramäische Originaltexte der Evangelien sind jedoch nicht erhalten geblieben. Deshalb arbeitet man heute mit den griechischen Texten und vergleicht sie mit bekannten hebräischen und aramäischen Namensformen aus derselben Zeit, um die Frage zu beantworten: Wie hieß Jesus wirklich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man diesen Weg zurückverfolgt, kommt man zu dem Namen, der sehr wahrscheinlich im Alltag verwendet wurde:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jeschua (יֵשׁוּעַ)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass dieser Name tatsächlich gebräuchlich war, sieht man auch an archäologischen Funden. In der Region rund um Jerusalem hat man zum Beispiel alte Grabkästen (sogenannte Ossuarien) entdeckt, auf denen Namen eingeritzt sind. Auf mehreren dieser Funde steht der Name „Jeschua“ in hebräischen Schriftzeichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in anderen Texten aus dieser Zeit taucht dieser Name auf. Historiker und Sprachwissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass „Jeschua“ eine verbreitete Namensform war – und dass auch Jesus so genannt wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bedeutung des Namens Jeschua</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name „Jeschua“ ist eine verkürzte Form des hebräischen Namens „Jehoschua“ (יְהוֹשֻׁעַ).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese kürzere Form war zur Zeit Jesu im Alltag gebräuchlich – in einer Sprachwelt, die stark vom Aramäischen geprägt war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name geht auf eine Verbindung aus dem Gottesnamen und einem Verb zurück, das „retten“ oder „helfen“ bedeutet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb lässt sich seine Bedeutung so zusammenfassen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Der Herr ist Rettung“ oder „Gott rettet“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name „Josua“, den wir im Deutschen kennen (zum Beispiel aus dem Alten Testament), ist die eingedeutschte Form von „Jehoschua“.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich dabei bewegt: Der Name, mit dem seine Freunde ihn täglich gerufen haben, bedeutet direkt „Gott rettet&#8221; – das steckt schon im Namen selbst.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da dieser Name häufig war, hat man ihn oft ergänzt, zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Jeschua aus Nazaret“</li>



<li>„Jeschua, Sohn des Josef“</li>



<li>oder „Rabbi“ (Lehrer)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie hieß Jesus wirklich &#8211; und warum sagen wir heute Jesus?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hast du dich auch schon gefragt, warum wir heute dann eigentlich „Jesus“ sagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das liegt daran, dass sein Name über mehrere Sprachen weitergegeben wurde:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jeschua (Aramäisch/Hebräisch)</li>



<li>Iēsous (Griechisch)</li>



<li>Iesus (Latein)</li>



<li>Jesus (Deutsch)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Neue Testament wurde auf Griechisch geschrieben. Deshalb taucht dort die Form „Iēsous&#8221; auf. Die griechische Sprache kennt weder den „sch&#8221;-Laut noch die Endung von „Jeschua&#8221; – der Name wurde deshalb so umgeformt, dass er sich natürlich in die griechische Grammatik einfügte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später wurde die Bibel ins Lateinische übersetzt. Dort wurde aus „Iēsous“ die Form „Iesus“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Deutschen – und auch in anderen europäischen Sprachen – hat sich die Aussprache im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Das „I“ am Anfang wurde wie ein „J“ gesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So entstand schließlich die Form „Jesus“, die wir heute verwenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Sprache sprach Jesus?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus lebte in einer <strong>mehrsprachigen Umgebung</strong>. Im Alltag war die Sprache für ihn wohl vor allem Aramäisch – also die Sprache, in der er mit seinen Jüngern sprach und Menschen begegnete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben spielte Hebräisch eine wichtige Rolle, vor allem als Sprache der heiligen Schriften. Wenn daraus gelesen wurde, geschah das in der Regel auf Hebräisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Griechisch war verbreitet, besonders im öffentlichen Leben. Es diente vielen Menschen als gemeinsame Verkehrssprache und und verband Menschen im gesamten östlichen Mittelmeerraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet: Jesus bewegte sich in einer Welt, in der mehrere Sprachen nebeneinander existierten – auch wenn Aramäisch seine Alltagssprache war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">War der Name Jesu damals etwas Besonderes?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich überrascht hat: Der Name „Jeschua“ war zur damaligen Zeit sehr verbreitet. Gleichzeitig wird im Neuen Testament berichtet, dass dieser Name bewusst gegeben wurde – mit einer Bedeutung, die auf seine Aufgabe hinweist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Männer hießen so oder ähnlich. Das bedeutet, dass Jesus einen ganz gewöhnlichen Namen getragen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade das finde ich interessant. Denn obwohl sein Name alltäglich war, war seine Mission einzigartig. Vielleicht zeigt sich darin auch, dass Gott oft im Alltäglichen wirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was denkst du, hast du eine interessante Antwort auf die Frage “wie hieß Jesus wirklich&#8221; gefunden? Hast du etwas Neues gelernt?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das könnte dich auch interessieren</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://mehrglaube.de/jesus-in-verschiedenen-religionen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jesus in verschiedenen Religionen: Was glauben andere über ihn?</a></li>



<li><a href="https://mehrglaube.de/hatte-jesus-geschwister/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hatte Jesus Geschwister? Und was das mit uns heute zu tun hat</a></li>



<li><a href="https://mehrglaube.de/welche-sprache-sprach-jesus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Welche Sprache sprach Jesus?</a></li>
</ul>
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		<title>Hatte Jesus Geschwister? Und was das mit uns heute zu tun hat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 15:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hatte Jesus Brüder und Schwestern? Was sagen Evangelien und Forschung? Was wir über Jesu Familie wissen und warum das heute relevant ist.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn du an Jesus denkst – wie stellst du ihn dir vor? Als Lehrer? Wundertäter? Sohn Gottes? Und hast du dir schon einmal vorgestellt, wie es war, mit ihm unter einem Dach aufzuwachsen? Ihn als Bruder zu haben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Gedanke macht neugierig. Denn so sehr wir Jesus als unseren Erlöser verehren, war er auch ein Mensch. Die Bibel berichtet nur über wenige Jahre seines Lebens. Wir hören von seiner Geburt und einem Besuch im Tempel, aber nicht viel darüber, wie er aufwuchs und Tag für Tag lebte. Doch gerade das ist entscheidend: Er lebte vermutlich viele Jahre ein einfaches, gewöhnliches Leben – mit Arbeit, Verantwortung, Alltag und familiären Beziehungen. Er weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, Herausforderungen zu meistern, Mühen des Lebens zu tragen, mit Menschen auszukommen und Geduld zu lernen. Das macht seine Liebe umso greifbarer – denn er versteht uns wirklich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie viele Menschen hatte auch er eine Familie. Doch hatte er wirklich leibliche Geschwister? Was sagt die Bibel? Was sagen Historiker? Und was bedeutet das für unseren Glauben heute?</p>



<p data-wp-context---core-fit-text="core/fit-text::{&quot;fontSize&quot;:&quot;&quot;}" data-wp-init---core-fit-text="core/fit-text::callbacks.init" data-wp-interactive data-wp-style--font-size="core/fit-text::context.fontSize" class="has-text-align-left has-fit-text wp-block-paragraph"><strong>Jesu Familie in Nazaret</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Maria – mehr als nur „die Mutter Jesu“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Maria spielt nicht nur in der Geburtserzählung eine zentrale Rolle. Sie war über viele Jahre hinweg Teil von Jesu Leben – als seine Mutter, als gläubige Frau, als Wegbegleiterin. In den Evangelien begegnet sie uns mehrfach: bei der Hochzeit in Kana, unter dem Kreuz, bei der Auferstehung und mit den Jüngern nach Pfingsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Berichte über ihren Alltag spärlich sind, bleibt klar: <strong>Sie war eine wichtige Bezugsperson in Kindheit und Jugend.</strong> Sie hat ihn aufgezogen, geprägt, begleitet – durch stille Jahre, durch Wunder, durch Schmerz. Ihre Treue macht sie zu einem Vorbild für alle, die Jesus nachfolgen wollen – mit ganzem Herzen, auch in schweren Zeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist mit Josef – Jesu irdischem Vater?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den Kindheitsgeschichten der Evangelien spielt <strong>Josef</strong>, der Ehemann Marias, noch eine zentrale Rolle. Doch später verschwindet er aus den Berichten – bei Jesu Taufe, seinem Wirken, der Kreuzigung und Auferstehung <strong>wird er nicht mehr erwähnt</strong>. Die naheliegende Erklärung: <strong>Josef war vermutlich bereits verstorben</strong>, als Jesus sein öffentliches Wirken begann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In apokryphen, nicht-kanonischen Texten wird Josef oft als älterer Mann dargestellt, der auch schon Kinder hatte. Das mag eine spätere Deutung sein, um die Jungfräulichkeit Marias zu betonen. Historisch ist das nicht gesichert. Wahrscheinlich aber ist: <strong>Jesus verlor seinen rechtlichen Vater früh.</strong> Auch das gehört zu einem menschlichen Leben – der Verlust, die Trauer, die Verantwortung, die daraus entsteht. Jesus kannte das.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jesu Familie in der Bibel: Brüder und Schwestern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Evangelien lassen an mehreren Stellen durchblicken, dass Jesus <strong>nicht als Einzelkind</strong> aufgewachsen ist. In <a href="http://www.bibleserver.com/EU/Markus6%2C3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Markus 6:3</a> fragen sich die Menschen in seiner Heimatstadt erstaunt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns?“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Matthäusevangelium finden wir Hinweise auf diese Geschwister (<a href="https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us13%2C55-56" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Matthäus 13:55–56</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Namen der Brüder werden konkret genannt – und auch von <strong>mehreren Schwestern</strong> ist die Rede. Zwar erfahren wir nichts über ihre Anzahl oder Persönlichkeit, aber es scheint klar: <strong>Jesus hatte Geschwister.&nbsp;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Historische Einschätzung: Waren das wirklich leibliche Geschwister?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage, ob diese „Brüder“ tatsächlich <strong>leibliche Geschwister</strong> Jesu waren, wird in der Christenheit seit Jahrhunderten unterschiedlich beantwortet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In der <strong>katholischen Tradition</strong> wird oft argumentiert, dass es sich um <strong>Cousins</strong> oder <strong>Stiefgeschwister</strong> handelt – aus Achtung vor der Vorstellung der „immerwährenden Jungfräulichkeit“ Marias.</li>



<li>Die <strong>historisch-kritische Forschung</strong> hingegen geht davon aus, dass es sich sehr wahrscheinlich um <strong>leibliche Geschwister</strong> handelt. Das ist sprachlich wie kulturell am naheliegendsten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Als Mitglieder der <strong>Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</strong> glauben wir nicht an die immerwährende Jungfräulichkeit Marias. Wir nehmen die biblischen Aussagen ernst – und sehen <strong>Jesus als Kind in einer Familie mit weiteren Kindern</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jakobus – der bekannte Bruder Jesu</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonders interessanter Bruder Jesu ist <strong>Jakobus</strong>. Er taucht später in der Apostelgeschichte und den Briefen des Paulus als eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Urgemeinde in Jerusalem auf. Flavius Josephus, ein jüdischer Historiker des 1. Jahrhunderts, berichtet sogar <strong>außerhalb der Bibel</strong> von seiner Hinrichtung um das Jahr 62 n. Chr. Laut Josephus wurde Jakobus vom Hohenpriester Hannas II. angeklagt und gesteinigt, weil er den Glauben an Jesus als den Christus offen bekannte. Aus Sicht der damaligen religiösen Autoritäten galt dies als Blasphemie und Bedrohung der Ordnung. Josephus nennt ihn ausdrücklich &#8220;den Bruder von Jesus, dem sogenannten Christus&#8221;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jakobus war also <strong>nicht nur historisch real</strong>, sondern auch <strong>geistlich bedeutend</strong> – ein treuer Zeuge der Auferstehung, ein Kirchenleiter und wohl auch der Verfasser des biblischen Jakobusbriefs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was ist mit den anderen Geschwistern?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Jakobus nennt die Bibel drei weitere Brüder Jesu: <strong>Joses</strong>, <strong>Simon</strong> und <strong>Judas</strong>. Über sie erfahren wir kaum mehr als ihre Namen. Dennoch gibt es Hinweise, dass Judas später zur Gemeinde gehörte und wie Jakobus zu einem wichtigen Zeugen des auferstandenen Christus wurde. Einige frühe christliche Autoren und Kommentatoren vermuten, dass er der Verfasser des neutestamentlichen Judasbriefs war. Auch wenn das nicht mit letzter Sicherheit belegt ist, zeigt es, dass die Familie Jesu offenbar eine prägende Rolle in der frühen Kirche spielte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über <strong>Joses</strong> und <strong>Simon</strong> schweigt sich die Bibel weitgehend aus. Ebenso wenig wissen wir über die <strong>Schwestern</strong> Jesu – nicht einmal ihre Namen sind überliefert. Doch allein ihre Erwähnung zeigt, dass Jesu familiäres Umfeld umfangreicher war, als es viele vermuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wissen um diese Geschwister lässt uns Jesus noch menschlicher erscheinen: als ältester Bruder in einer großen Familie – mit Verantwortung, mit Nähe und vielleicht auch mit Konflikten. Und genau das macht seine Rolle als Heiland umso bedeutungsvoller.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das heute relevant ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ist all das wichtig? Warum sollten wir uns überhaupt damit beschäftigen, ob Jesus Geschwister hatte?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil es uns ein <strong>lebensnahes Bild</strong> von ihm vermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus war nicht nur der göttliche Sohn, der Wunder wirkte und Sünden trug. Er war auch ein Mensch mit Familie – mit <strong>Geschwistern, mit einem Zuhause, mit alltäglichen Herausforderungen</strong>. Vielleicht gab es auch bei ihnen Diskussionen oder Missverständnisse. Vielleicht war es nicht immer leicht, ein Bruder zu sein. Und doch blieb er treu, geduldig und voller Liebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das macht ihn für uns <strong>nahbar und verständlich</strong>. Wenn wir als Eltern, Geschwister oder Kinder an unsere eigenen Familien denken – mit all ihren Freuden und Herausforderungen –, dann wissen wir: <strong>Jesus kennt das alles. Er war mittendrin.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist wichtig, weil Jesus uns also wirklich versteht. Er musste, wie wir, dieses Leben leben. Und er entschied sich Tag für Tag, sein Leben lang, Gottes Willen zu tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jesus – unser Bruder, unser Heiland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bezeichnen wir Jesus oft als unseren <strong>Bruder</strong> – im wörtlichen wie im geistigen Sinn. Er ist der Erstgeborene im Geist und der einziggezeugte Sohn im Fleisch. Und gerade weil er so <strong>nah bei uns Menschen war</strong>, kann er unser <strong>Fürsprecher</strong> beim Vater sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Familie auf Erden macht deutlich: <strong>Er versteht Familie.</strong> Er weiß, was es heißt, mit anderen zu leben, zu dienen, zu wachsen, zu leiden – und zu lieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlussgedanke</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus hatte Brüder und Schwestern. Er lebte mit ihnen, liebte sie, und war wahrscheinlich nicht immer einig mit ihnen. Er erlebte menschliche Nähe und familiäre Beziehungen – genau wie wir. Und genau deshalb ist er nicht nur unser Erlöser, sondern auch unser <strong>Vertrauter, Begleiter und Bruder</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer an ihn glaubt, gehört zur Familie Gottes. Und in dieser Familie ist Jesus der <strong>Heiland</strong>, der uns versteht – und uns mit offenen Armen empfängt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Quellen:&nbsp;</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.thegospelcoalition.org/themelios/article/the-relatives-of-jesus/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Gospel Coalition – The Relatives of Jesus</a></li>



<li><a href="https://www.ccel.org/ccel/schaff/hcc1.i.IV_1.27.html?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Philip Schaff: History of the Christian Church, Volume I: Apostolic Christianity. A.D. 1-100</a></li>



<li><a href="https://www.bartehrman.com/james-the-brother-of-jesus/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Who Was James the Brother of Jesus? His Role in the Bible</a></li>



<li><a href="https://uscatholic.org/articles/201312/did-jesus-have-brothers-and-sisters/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Did Jesus have brothers and sisters? | U.S. Catholic</a><strong> </strong></li>



<li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Josephus_on_Jesus?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Josephus on Jesus &#8211; Wikipedia</a></li>
</ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-9-16 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Jesus eigene Geschwister glaubten nicht an ihn #jesus #jesuschristus #bibel #bibelverse #familie" width="563" height="1000" src="https://www.youtube.com/embed/3jKBC_dX8w0?feature=oembed&#038;rel=0" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Das könnte dich auch interessieren</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://mehrglaube.de/jesus-in-verschiedenen-religionen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jesus in verschiedenen Religionen: Was glauben andere über ihn?</a></li>



<li><a href="https://mehrglaube.de/warum-starb-jesus-wirklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warum starb Jesus wirklich? Was man dir selten erklärt</a></li>



<li><a href="https://mehrglaube.de/welche-sprache-sprach-jesus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Welche Sprache sprach Jesu</a><a href="https://mehrglaube.de/welche-sprache-sprach-jesus/">s?</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Die Salbung Jesu: Zwei Szenen der Karwoche, die leicht übersehen werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 02:12:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Frauen salben Jesus kurz vor seinem Tod. Was unscheinbar wirkt, bekommt bei genauerem Hinsehen eine tiefere Bedeutung für die Karwoche.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In der Karwoche richtet sich der Blick meist auf die großen Ereignisse: den Einzug in Jerusalem, das letzte Mahl, das Kreuz. Doch kurz davor geschehen zwei unscheinbare Szenen, die leicht übersehen werden. Zwei Frauen salben Jesus – einmal werden seine Füße gesalbt, einmal sein Kopf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den ersten Blick wirken diese Berichte ähnlich. Deshalb werden sie oft zusammengefasst. Liest man sie genauer, zeigt sich jedoch: Es sind zwei verschiedene Ereignisse, die zeitlich nah beieinander liegen – beide in Bethanien, beide wenige Tage vor Jesu Tod. Und genau diese Nähe ist auffällig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maria salbt Jesu Füße</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sechs Tage vor dem Passahfest tritt Maria von Bethanien zu Jesus und <a href="https://www.bibleserver.com/EU/Johannes12%2C1-7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">salbt seine Füße mit kostbarem Öl</a>. Die Szene ist ruhig und persönlich, der Duft erfüllt den Raum. Am nächsten Tag zieht Jesus in Jerusalem ein. Die Menschen jubeln ihm zu und sehen in ihm einen König. Die zeitliche Nähe fällt auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alten Testament wurde ein König nicht einfach öffentlich anerkannt, sondern zuvor gesalbt. Auch Salomo wurde gesalbt, bevor er als König auftrat. Erst die Salbung, dann der öffentliche Auftritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Szene steht genau vor diesem Moment. Noch bevor Jesus öffentlich als König gefeiert wird, wird er im Verborgenen gesalbt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die zweite Salbung: Jesu Kopf wird gesalbt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den Tagen vor dem Passah berichten die Evangelien von einer <a href="https://www.bibleserver.com/EU/Matth%C3%A4us26%2C6-13" target="_blank" rel="noreferrer noopener">weiteren Salbung, wieder in Bethanien</a>. Diesmal werden nicht seine Füße gesalbt, sondern sein Kopf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reaktionen sind ähnlich: Einige kritisieren die Handlung als Verschwendung. Doch die Szene bleibt stehen – als hätte sie ein Gewicht, das über den Moment hinausgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Salbung des Kopfes war die klassische Form der Einsetzung. So wurden Könige eingesetzt – und so wurden auch Priester in ihren Dienst gestellt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese zweite Szene steht in den letzten Tagen vor seinem Tod. Während die erste Salbung seinem öffentlichen Auftreten vorausgeht, steht diese unmittelbar vor dem, was folgt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was die Salbung Jesu bedeutet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Zeit Jesu war eine Salbung weit mehr als ein Zeichen von Ehre oder Hingabe. Sie war oft mit einer Einsetzung in einen Auftrag verbunden. Im Alten Testament betraf das nur bestimmte Gruppen: Könige, Priester und Propheten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Titel „Messias“ oder „Christus“ bedeutet wörtlich „der Gesalbte“. Wenn man die beiden Salbungen im Zusammenhang liest, entsteht ein roter Faden: Jesus wird nicht nur begleitet, sondern vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst tritt er öffentlich auf. Dann wird er verworfen. Schließlich stirbt er. Die Salbungen stehen an den Übergängen dieser letzten Tage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum die Salbung kurz vor seinem Tod geschieht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Salbungen stehen unmittelbar vor den entscheidenden Ereignissen. Jesus tritt öffentlich auf, wird verworfen und schließlich gekreuzigt. Die Salbung markiert den Beginn dieser letzten Phase.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Alten Bund trat der Hohepriester stellvertretend für das Volk vor Gott, um Sühnung zu erwirken. Nicht für sich selbst, sondern für andere. Wenn man die Salbungen im Zusammenhang mit dem Kreuz liest, wird deutlich: Hier geht es nicht nur um Ehre, sondern um Auftrag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Detail, das leicht übersehen wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das verwendete Öl hatte einen enormen Wert – etwa 300 Denare, fast ein Jahresgehalt. Einige nennen es Verschwendung. Doch die Handlung bleibt bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade weil diese Szenen so unscheinbar wirken, werden sie leicht übersehen. Doch sie stehen nicht am Rand der Karwoche, sondern gehören in ihren Zusammenhang.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bedeutung der Salbung Jesu in der Karwoche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Karwoche zeigt nicht nur, was mit Jesus geschieht. In den Salbungen wird bereits sichtbar, wer er ist. Nicht erst am Kreuz, sondern schon in den Tagen davor: der Messias. Mehr als ein König. Mehr als ein Priester. Mehr als ein Geistlicher. Er ist der Sohn Gottes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was unscheinbar beginnt, erweist sich im Rückblick als Vorbereitung auf das, was folgt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr zur Heiligen Woche</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://mehrglaube.de/jesus-christus/passah-und-karwoche/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passah und Karwoche: Die Verbindung, die viele übersehen</a></li>



<li><a href="https://mehrglaube.de/jesus-christus/warum-starb-jesus-wirklich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Warum starb Jesus wirklich? Was man dir selten erklärt</a></li>
</ul>



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</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLpjohncRg94EgGhzJbRNLwmNiUFw1FmVv" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Holy Week, Explained</a></p>
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		<title>Warum starb Jesus wirklich? Was man dir selten erklärt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 14:38:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum starb Jesus wirklich? Nicht nur wegen seiner Botschaft – sondern weil er ein System aus Macht und Geld entlarvte.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum Jesus wirklich starb</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum starb Jesus wirklich? Diese Frage wird von uns gläubigen Christen oft so beantwortet, dass Jesus für die Sünden jedes einzelnen Menschen gestorben ist. Doch interessant ist, wie es eigentlich dazu kam. Wenn man die Bibel liest, begegnet man einem Jesus, der freundlich, liebevoll und vergebend ist – und dennoch führt genau dieser Weg zu seinem Tod. Wie kam es dazu und was steckte dahinter? Ein entscheidender Teil der Wahrheit bleibt dabei oft im Hintergrund: Jesus starb nicht nur, weil er über Gott sprach, sondern auch, weil er ein religiöses System entlarvte, das Religion nutzte, um Einfluss zu gewinnen und finanziell davon zu profitieren. Und die Tempelreinigung – das wirst du im weiteren Verlauf sehen – spielte dabei eine entscheidende Rolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein System aus Macht und Kontrolle</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Zeit Jesu war Religion eng mit Politik verbunden. Das Amt des Hohepriesters war längst keine rein geistliche Aufgabe mehr. Einer der einflussreichsten Männer war Hannas, der im Jahr 6 n. Chr. von den Römern eingesetzt wurde. Obwohl er später offiziell abgesetzt wurde, verlor er seine Macht nie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen baute er ein System auf, das seine Familie über Jahrzehnte hinweg an die Spitze brachte. Fünf seiner Söhne wurden später selbst Hohepriester – etwas völlig Ungewöhnliches. Zusätzlich sicherte er seinen Einfluss durch eine strategische Heirat: Seine Tochter wurde mit Kaiphas, einem der einflussreichsten religiösen Führer seiner Zeit, verheiratet, der später offizieller Hohepriester wurde und eine zentrale Rolle in den Ereignissen spielte, die schließlich zur Verurteilung Jesu führten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaiphas blieb ganze 18 Jahre im Amt – ungewöhnlich lange für diese Zeit. Der Grund war klar: Er lieferte, was Rom erwartete – Stabilität im Land und verlässliche Einnahmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum starb Jesus? Das Geschäft im Hintergrund</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum starb Jesus wirklich? Ein Blick auf den Tempel macht es deutlich: Hier ging es längst nicht mehr nur um Glauben, sondern um ein System, das Religion mit Macht und Geld verknüpfte. Besonders während des Passah-Festes strömten zehntausende Menschen nach Jerusalem. Sie kamen, um Gott zu begegnen – doch genau diese Sehnsucht wurde Teil eines Systems, das davon profitierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Opfer mussten gekauft werden, die Tempelsteuer war verpflichtend, und Geld durfte nur in einer bestimmten Währung abgegeben werden. Wer fremde Münzen mitbrachte, musste sie vor Ort wechseln – gegen Gebühr. Diese lag oft bei mehreren Prozent zusätzlich zur eigentlichen Steuer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Opfertiere waren streng reguliert. Nur Tiere, die von den Priestern genehmigt wurden, durften verwendet werden. Das führte dazu, dass selbst einfache Opfer – wie Tauben für ärmere Menschen – zu überhöhten Preisen verkauft wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gesamte System lag in den Händen der führenden Priesterfamilien. Sie bestimmten die Regeln, die Preise und verdienten an jedem einzelnen Schritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tempel war damit nicht mehr nur ein Ort des Gebets, sondern das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Das Geld floss vom einfachen Pilger über Händler und Geldwechsler bis hin zum Hohenpriester – und von dort teilweise weiter zur römischen Verwaltung unter Pontius Pilatus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses System stand unter römischem Schutz. Wer es störte, stellte sich nicht nur gegen religiöse Autoritäten, sondern gegen ein ganzes Machtgefüge – mit lebensgefährlichen Konsequenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Tempelreinigung als Wendepunkt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In genau diese Situation kommt Jesus. Er betritt den Tempel nicht als stiller Beobachter, sondern als jemand, der versteht, was hier geschieht. Er bewegt sich in den Bereichen des Tempels, in denen Handel, Kontrolle und religiöse Ordnung zusammenlaufen – dort, wo das System sichtbar wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Reaktion ist radikal. Jesus greift ein und bringt den Ablauf zum Stillstand. Er stößt die Tische der Geldwechsler um, treibt Händler und Tiere hinaus und sorgt dafür, dass niemand mehr Waren oder Geld durch den Tempel transportiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit unterbricht er nicht nur den Betrieb – er blockiert den Geldfluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesu Worte machen deutlich, warum er in den Augen der Führenden sterben musste:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Mein Haus soll ein Haus des Gebets sein; ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aussage ist eine direkte und öffentliche Anklage gegen die religiöse Führung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum Jesus sterben musste</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens jetzt wird Jesus zur Gefahr. Er greift nicht nur einzelne Praktiken an, sondern das gesamte System – seine Moral, seine Autorität und seine Einnahmequelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die führenden Priester steht alles auf dem Spiel. Besonders Kaiphas erkennt sofort die Konsequenzen: Wenn die Situation eskaliert, wird Rom eingreifen – und damit könnte das gesamte Machtgefüge zusammenbrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung fällt entsprechend schnell: Es ist besser, dass ein einzelner Mensch stirbt, als dass das ganze System gefährdet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum starb Jesus wirklich? Weil er ein System entlarvte, das von Macht, Geld und Kontrolle lebte – und genau dadurch zur Bedrohung wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die entscheidende Frage</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum starb Jesus wirklich, ist keine rein historische Frage. Die Tempelreinigung zeigt, dass es ihm nie nur um ein Gebäude ging, sondern um die Beziehung zwischen Gott und Mensch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tempel stand für das, was eigentlich heilig sein sollte – und genau dort hatte sich etwas eingeschlichen, das nicht mehr echt war. Genau das deckt Jesus auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus greift nicht an, um zu zerstören, sondern um wiederherzustellen. Er stellt Wahrheit über Fassade und Echtheit über bloße Religion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende bleibt eine Frage, die sich nicht einfach wegschieben lässt: Was würde er verändern, wenn er heute eingreift?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr dazu</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://mehrglaube.de/jesus-christus/passah-und-karwoche/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Passah und Karwoche: Die Verbindung, die viele übersehen</a></li>



<li><a href="https://mehrglaube.de/jesus-christus/er-ist-auferstanden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden“ | Osterbotschaft der Ersten Präsidentschaft</a></li>



<li><a href="https://mehrglaube.de/jesus-christus/groessere-liebe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Kirche veröffentlicht ein neues Ostervideo mit dem Titel „Größere Liebe“ über die Liebe Jesu Christi zu dir.</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Passah und Karwoche: Die Verbindung, die viele übersehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kristina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 17:57:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Passah und Karwoche gehören zusammen. Warum das Passahfest Jesu letzte Woche, Kreuzigung und Auferstehung neu erklärt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn du im Neuen Testament die Berichte über die Karwoche liest, wirkt vieles zunächst wie eine Aneinanderreihung einzelner Ereignisse: erst der Einzug in Jerusalem, irgendwann das letzte Abendmahl, die Kreuzigung, schließlich die Auferstehung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich hat jedes der Ereignisse seine Bedeutung, einfach weil es um die letzte Woche in Jesu Leben geht. Aber tatsächlich gibt es da noch mehr. Jesu letzte Woche geschieht nicht im luftleeren Raum. In <a href="https://www.bibleserver.com/DBU/Johannes5%2C39" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Johannes 5:39</a> wird Jesus zitiert mit den Worten: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Ihr durchforscht die heiligen Schriften, denn ihr seid der Auffassung, dass sie das ewige Leben beinhalten. Ja, das stimmt. <strong>Es sind genau diese Schriften, die mich bestätigen!</strong>” (Übersetzung: DBU)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel möchte ich euch zeigen, wie Jehova sein Bundesvolk jahrhundertelang auf diesen Moment vorbereitete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Karwoche fällt nämlich in eine ganz besondere Zeit, nämlich mitten in die Zeit des Passahfestes. Wenn du verstehst, was dieses Fest für Israel bedeutete, erkennst du plötzlich Zusammenhänge, die leicht übersehen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist das Passahfest?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Passahfest (hebräisch: פֶּסַח&nbsp; oder Pessach) erinnert die Juden an den Auszug Israels aus Ägypten. In Exodus lesen wir, wie die Israeliten über Generationen hinweg in Sklaverei leben mussten. Sie waren zum Arbeiten gezwungen, was aber schlimmer war: sie durften ihren Gott nicht mehr verehren. Und dafür hat Jehova einen Plan. Er kündigt ihre Befreiung an, wir kennen die Geschichte wahrscheinlich alle. Der Pharao will sie nicht gehen lassen – und in der letzten Nacht, bevor sie Ägypten verlassen, geschieht etwas Entscheidendes: ein Gericht Gottes über Ägypten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und Jehova gibt genaue Anweisungen für diesen Tag: Jede Familie soll ein fehlerfreies Lamm auswählen, es schlachten, sein Blut an die Türpfosten streichen. Danach geht eine tödliche Plage durch das Land, aber nicht für alle. Die Häuser mit dem Blutzeichen bleiben verschont, während die <a href="https://www.bibleserver.com/EU/2.Mose12%2C12" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erstgeburt der Ägypter stirbt</a>. Der Tod „geht vorüber“ – daher der Name Passah.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Morgen beginnt der Exodus. Israel verlässt die Sklaverei und beginnt seinen Weg in die Freiheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis heute wird das Passahfest jedes Jahr gefeiert. Beim Passahmahl erzählen Eltern ihren Kindern diese Geschichte immer wieder neu. Ungesäuertes Brot erinnert an den hastigen Aufbruch aus Ägypten. Bittere Kräuter erinnern an das Leid der Sklaverei. Wein steht für Gottes Verheißungen und Rettung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Passah ist keine Randnotiz im jüdischen Kalender. Es ist das zentrale Fest der Befreiung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Auswahl des Lammes und Jesu Einzug in Jerusalem</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Detail wird dabei leicht übersehen – aber wenn du es einmal bemerkst, liest du die Ereignisse der Karwoche anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach 2. Mose 12 wurde das Passahlamm nicht erst am Festtag besorgt. Die Familien wählten es bereits am zehnten Tag des Monats Nisan aus. Vier Tage lang blieb das Tier im Haus, bevor es geopfert wurde. Es musste ohne Fehler sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur gleichen Zeit, in der in Jerusalem die Familien ihre Lämmer auswählten, zieht Jesus in die Stadt ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Tagen danach tritt er öffentlich im Tempel auf. Religiöse Führer stellen ihm Fragen, versuchen ihn in Gespräche zu verwickeln und seine Lehre zu prüfen. Wie das Passahlamm wird auch er geprüft. Genau hier zeigt sich, wie eng Passah und Karwoche miteinander verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Johannes der Täufer hatte Jesus bereits zuvor „<strong>das Lamm Gottes</strong>“ genannt. Für jüdische Zuhörer war dieses Bild nicht abstrakt. Es war direkt mit dem Passah verbunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sauerteig, Reinigung und Vorbereitung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Passah entfernten jüdische Familien allen Sauerteig aus ihren Häusern. Sauerteig steht in der jüdischen Tradition oft für etwas, das sich langsam ausbreitet und alles durchdringt. Vor dem Fest sollte nichts im Haus bleiben, was symbolisch für Verderben oder Unreinheit stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Jerusalem sich auf das Passah vorbereitet und den Sauerteig entfernt, geht Jesus in den Tempel und treibt Händler hinaus. Er spricht davon, dass das Haus seines Vaters kein Ort des Missbrauchs sein soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reinigung vor dem Fest. Reinigung vor dem Opfer.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Passahmahl und der neue Bezug</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abend vor seiner Kreuzigung feiert Jesus mit seinen Jüngern das Passahmahl. Brot und Wein gehören seit Jahrhunderten zu diesem Fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch Jesus deutet sie neu: Das Brot steht für seinen Leib. Der Wein für sein Blut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Passah erinnern die bitteren Kräuter an das Leid der Sklaverei – etwas, das man sogar schmeckt. In derselben Nacht betet Jesus im Garten Gethsemane und spricht vom „Kelch“. In der biblischen Sprache steht dieser Kelch oft für Leid und Gericht, das jemand „trinkt“. Die Bitterkeit, an die das Passah erinnert, wird hier zu dem Leiden, das Jesus selbst auf sich nimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was beim Passah symbolisch erinnert wurde, wird nun konkret.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Zeitpunkt der Kreuzigung im Zusammenhang von Passah und Karwoche</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Johannesevangelium stirbt Jesus am 14. Nisan – zu der Zeit, in der im Tempel die Passahlämmer geschlachtet werden. Die Evangelien ordnen die Chronologie etwas unterschiedlich, doch der enge Bezug zum Passah bleibt deutlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während im Tempel Lämmer geopfert werden, geschieht gleichzeitig die Kreuzigung. Der Zusammenhang zwischen Passah und Karwoche wird hier besonders sichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die ersten Christen war dieser Bezug nicht nebensächlich. <a href="https://www.bibleserver.com/EU/1.Korinther5%2C7" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paulus schreibt</a> später: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden.“</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Erstlingsfrucht und Auferstehung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Passahzeit gehörte noch ein weiteres Fest: das Fest der Erstlingsfrüchte. Es markierte den Beginn der Ernte. Die erste Garbe wurde Gott am ersten Tag der Woche im Tempel dargebracht – als Zeichen, dass weitere Ernte folgen würde. Paulus greift dieses Bild später auf und nennt Christus den „<a href="https://www.bibleserver.com/EU/1.Korinther15%2C20" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erster der Entschlafenen</a>“ und an genau diesem Tag wird auch die Auferstehung Jesu bezeugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier zeigt sich der Zusammenhang zwischen Passah und Karwoche nicht nur im Kalender, sondern im Muster.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum Passah und Karwoche zusammengehören</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was denkst du? Sind diese Zusammenhänge zufällig? Für mich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir zeigen sie einen Plan, den Gott für Christus hatte – und der auch dich betrifft. Über Jahrhunderte wurde dieser Moment vorbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Passah und Karwoche nebeneinander legst, erkennst du ein klares Muster: Befreiung, Opfer, Neubeginn – für dich und für mich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr dazu</h2>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Jesus Christus – Das Passahlamm | Heilige Woche erklärt" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/CAFL_lcxSi8?feature=oembed&#038;rel=0" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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		<title>„Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden“ &#124; Osterbotschaft der Ersten Präsidentschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sören]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er ist auferstanden: Die Erste Präsidentschaft bezeugt zu Ostern die Auferstehung Jesu Christi und lädt ein, den lebendigen Erlöser zu suchen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr hat <strong>die Erste Präsidentschaft</strong> der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage folgende Osterbotschaft veröffentlicht:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Maria Magdalena und ihre Begleiterinnen sich voller Trauer dem Gartengrab näherten, erschienen ihnen zwei Engel und verkündeten die Mahnung für das gesamte Christentum:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden“ (<a href="https://www.die-bibel.de/bibel/EUE/LUK.24">Lukas 24:5–6</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Osterzeit bezeugen wir voller Freude dieselbe ewige Wahrheit: Jesus Christus ist auferstanden! Er lebt!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erlöser der Welt wurde gekreuzigt und ist am dritten Tag von den Toten auferstanden, „als der Erste der Entschlafenen“ (<a href="https://www.die-bibel.de/bibel/EUE/1CO.15">1. Korinther 15:20</a>).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Auferstehung ermöglicht die Auferstehung aller, und durch seine Gnade finden wir den Frieden, „der alles Verstehen übersteigt“ (<a href="https://www.die-bibel.de/bibel/EUE/PHP.4">Philipper 4:7</a>), und werden „in ihm vollkommen“ (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/bofm/moro/10?lang=deu&amp;id=p32#p32">Moroni 10:32</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir laden jeden von euch ein, in dieser Osterzeit „diesen Jesus zu suchen, von dem die Propheten und Apostel geschrieben haben“ (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/bofm/ether/12?lang=deu">Ether 12:41</a>).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bezeugen: Wenn ihr das tut, können eure Osterfeierlichkeiten euren Glauben und euer Zeugnis davon stärken, dass „der Tod überwunden und der Mensch frei ist. Denn Christus hat den Sieg errungen“ (Zeile frei aus dem Englischen übersetzt von “<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/media/music/songs/he-is-risen?crumbs=hymns&amp;lang=eng" target="_blank" rel="noreferrer noopener">He Is Risen!</a>“, Hyms, no. 199).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.thechurchnews.com/">Church News</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Siehe auch:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://mehrglaube.de/jesus-christus/groessere-liebe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Kirche veröffentlicht ein neues Ostervideo mit dem Titel „Größere Liebe“ über die Liebe Jesu Christi zu dir.</a></li>



<li><a href="https://mehrglaube.de/jesus-christus/jesus-in-verschiedenen-religionen/">Jesus in verschiedenen Religionen: Was glauben andere über ihn?</a></li>
</ul>



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		<item>
		<title>Die Kirche veröffentlicht ein neues Ostervideo mit dem Titel „Größere Liebe“ über die Liebe Jesu Christi zu dir.</title>
		<link>https://mehrglaube.de/groessere-liebe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sören]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 17:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Größere Liebe – Das neue Ostervideo der Kirche macht deutlich: Jesu Opfer ist persönlich. Entdecke die wahre Bedeutung von Ostern 2026.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat ein neues Video zu Ostern 2026 mit dem Titel „Größere Liebe für dich“ veröffentlicht, das die persönliche und individuelle Liebe Jesu Christi zu jedem von uns hervorhebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der offiziellen Botschaft der Ersten Präsidentschaft laden die Führer alle dazu ein, „diesen Jesus zu suchen, von dem die Propheten und Apostel geschrieben haben“ (<a href="https://www.churchofjesuschrist.org/study/scriptures/bofm/ether/12?lang=deu&amp;id=41" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ether 12:41</a>), und erinnern sie daran, dass dieses aufrichtige Streben ihren Glauben und ihr Zeugnis stärken kann, dass durch Christus der Tod überwunden und der Sieg bereits errungen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video beginnt mit den Worten aus <a href="https://www.bibleserver.com/SLT/Johannes15%2C13" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Johannes 15:13</a>: „<strong>Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde</strong>“, und führt den Zuschauer durch die letzten Momente des Wirkens des Erlösers: seinen triumphalen Einzug in Jerusalem, das Leiden in Getsemani, die Kreuzigung und das leere Grab, das von Maria Magdalena entdeckt wurde.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://files.treuimglauben.de/2026/03/Filmdreh-Ostervideo-2026.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="948" height="542" src="https://files.treuimglauben.de/2026/03/Filmdreh-Ostervideo-2026.jpg" alt="" class="wp-image-29142" srcset="https://files.treuimglauben.de/2026/03/Filmdreh-Ostervideo-2026.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2026/03/Filmdreh-Ostervideo-2026-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2026/03/Filmdreh-Ostervideo-2026-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Eine persönliche Liebe, nicht nur eine historische.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In all den Szenen hallt eine Frage wider: Wie konnte er solche Schmerzen ertragen? Wie konnte er trotz solch intensiven Leidens weitermachen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort ist einfach und aussagekräftig: <strong>Er tat es aus Liebe. Für dich.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video verdeutlicht, dass die Liebe, die Christus inmitten des Leidens trug, die individuelle Liebe zu jedem einzelnen Sohn und jeder einzelnen Tochter Gottes war. Durch seine Auferstehung werden alle wieder leben. Dank seines Erbarmens ist niemand vergessen. Und dank ihm ist es möglich, die Fülle der Freude zu erfahren. Das ist <strong>das wahre Wesen von Ostern</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klane Harding, der kreative Leiter des Projekts, erklärte, das Ziel sei es, deutlich zu machen, dass Christi Opfer nicht nur der Vergangenheit angehört, sondern zutiefst persönlich ist. Man hofft, dass die Menschen selbst inmitten der Schnelllebigkeit der sozialen Medien innehalten und über die wahre Bedeutung der Versöhnung und der Auferstehung nachdenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video, das im August 2025 im Studio der Kirche in Goshen, Utah, dem sogenannten “Jerusalem-Set“, aufgenommen wurde, berührte auch die Beteiligten. Carlos Alvarez, der als Statist mitwirkte, sagte, die Nachstellung der Ereignisse habe ihn dazu gebracht, tiefer über das Wirken des Erlösers nachzudenken und größere Dankbarkeit zu empfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für ihn weckte diese Erfahrung den Wunsch, besser zu dienen und Christus ähnlicher zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die abschließende Botschaft lautet: Ostern ist nicht nur die Erinnerung an ein Ereignis vor zweitausend Jahren. Es ist die Feier einer größeren Liebe, einer Liebe, die den Tod besiegt hat und auch heute noch Leben verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.thechurchnews.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Church News</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Das könnte dich ebenfalls interessieren:</h2>



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<li><a href="https://mehrglaube.de/jesus-christus/jesus-in-verschiedenen-religionen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jesus in verschiedenen Religionen: Was glauben andere über ihn?</a></li>
</ul>



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