<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Thema Familienforschung Archives | mehrglaube.de</title>
	<atom:link href="https://mehrglaube.de/tag/thema-familienforschung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://treuimglauben.de/tag/thema-familienforschung/</link>
	<description>Wir erzählen von unserem Glauben</description>
	<lastBuildDate>Wed, 31 Aug 2022 09:20:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>en-US</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://files.treuimglauben.de/2025/05/cropped-DEUTSCH-PROFILE-PHOTO-32x32.png</url>
	<title>Thema Familienforschung Archives | mehrglaube.de</title>
	<link>https://treuimglauben.de/tag/thema-familienforschung/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Ahnenforschung – erste Hilfe für Einsteiger</title>
		<link>https://mehrglaube.de/ahnenforschung-erste-hilfe-fuer-einsteiger/</link>
					<comments>https://mehrglaube.de/ahnenforschung-erste-hilfe-fuer-einsteiger/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jun 2019 16:56:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eigene Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Familiengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Leben nach dem Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Thema Familienforschung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mehrglaube.de/?p=8274</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interessierst du dich für Ahnenforschung? Wenn ja, bist du hier genau richtig. Wenn nein, wird das dieser Artikel ändern..</p>
<p>The post <a href="https://mehrglaube.de/ahnenforschung-erste-hilfe-fuer-einsteiger/">Ahnenforschung – erste Hilfe für Einsteiger</a> appeared first on <a href="https://mehrglaube.de">mehrglaube.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400"><a href="https://mehrglaube.de/familiengeschichte/familienforschung-und-das-evangelium/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ahnenforschung</a>, Familiengeschichtsforschung, Genealogie, Familienforschung – es gibt viele Bezeichnungen dafür, Verwandtschaftsbeziehungen zu erforschen und darzustellen. Neben Berufsgenealogen, die mit Ahnenforschung ihr Geld verdienen, gibt es zahlreiche Laien, die sich hobbymäßig mit ihrer Abstammung befassen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder einen vagen und mühsamen Versuch gemacht, meine Familiengeschichte zu erforschen. Die Begeisterung meiner Mutter und anderer Leute für dieses Thema konnte ich lange Zeit nicht nachvollziehen – bis ich mich dann endlich ein bisschen in die Materie eingearbeitet hatte und selbst von der Leidenschaft für Ahnenforschung ergriffen wurde:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ich wurde berührt von den vielen Notlagen meiner Vorfahren, die Hunger, schwerste Arbeit und Krieg erlebten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ich freute mich, als in den Alben meiner Großmutter zahlreiche Fotos von Verwandten auftauchten, die den vielen Namen endlich ein Gesicht gaben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ich weinte für Salome, die zweite Frau meines Urururururgroßvaters, deren erste fünf Kinder alle wenige Stunden oder Tage nach der Geburt verstarben, die dann endlich ein sechstes Kind bekam, das 53 Jahre alt werden würde, was sie aber nicht erleben durfte, weil sie eineinhalb Jahre später bei der Geburt des siebten Kindes verstarb, das etwas später ebenfalls aus dem Leben schied.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ich war überrascht, als ich in der eigentlich schon recht gut erforschten Ahnenlinie meines Mannes zufällig ein weiteres Kind seiner Urgroßeltern fand, das schon als Säugling verstorben war und von dem niemand aus der Familie wusste.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Ich war schrecklich aufgeregt, als sich eine große Seitenlinie meiner Vorfahren auftat, zu der mir aber ein wichtiges Bindeglied fehlte, bis ich dieses dann tatsächlich in einer der verfügbaren Quellen finden konnte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Wenn du bisher noch nicht so richtig den Einstieg in die Ahnenforschung gefunden hast, findest du hier einige Vorschläge, wie du mit dem Aufschreiben deiner Familiengeschichte loslegen kannst:</span></p>
<h2>1. Notiere alle Informationen, die du schon hast.</h2>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Altes-Foto.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8277" src="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Altes-Foto.jpg" alt="Zu sehen sind alte Baseball Fotos, die als Dokumente (Zeitzeugen) zur Ahnenforschung dienen." width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Altes-Foto.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2019/06/Altes-Foto-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2019/06/Altes-Foto-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<p><span style="font-weight: 400">Fange bei dir selbst an. Am wichtigsten sind der vollständige Name, Geburtsdatum und -ort, aber Fotos, eine Kurzbiografie und lustige oder tragische Erlebnisse machen eine Person gleich viel greifbarer. Arbeite dich über deine Eltern so viele Generationen wie möglich zurück.</span></p>
<h2>2. Sammle alles, was du über deine Vorfahren ermitteln kannst.</h2>
<p><span style="font-weight: 400">Befrage möglichst viele Verwandte nach Daten, Anekdoten und Erinnerungsstücken. Scanne alte Fotos ein, fotografiere Orte und Gegenstände, die für deine Vorfahren eine Rolle spielen, und mach ein paar Sprachaufnahmen deiner jetzt noch lebenden Vorfahren, um den Klang ihrer Stimme festzuhalten.</span></p>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Mutter-und-Sohn-schauen-sich-alte-Fotos-an.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8278" src="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Mutter-und-Sohn-schauen-sich-alte-Fotos-an.jpg" alt="Eine Mutter und ihr Sohn schauen sich alte Fotos an, die in einem Fotoalbum eingeklebt wurden." width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Mutter-und-Sohn-schauen-sich-alte-Fotos-an.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2019/06/Mutter-und-Sohn-schauen-sich-alte-Fotos-an-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2019/06/Mutter-und-Sohn-schauen-sich-alte-Fotos-an-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<h2>3. Strukturiere deine Informationen, zum Beispiel mit FamilySearch.</h2>
<p><span style="font-weight: 400">Die von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bereitgestellte Website</span> <a href="https://www.familysearch.org/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400">familysearch.org</span></a><span style="font-weight: 400"> eignet sich hervorragend für die Ahnenforschung. Nach einer kostenfreien Registrierung kannst du hier deinen Stammbaum in übersichtlicher Form anlegen, nach Datenquellen suchen und dich mit anderen Benutzern vernetzen.</span></p>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Family-Search-Stammbaum.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8279" src="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Family-Search-Stammbaum.jpg" alt="Zu sehen ist ein Stammbaum , wie man ihn auf der Seite familysearch.com anlegen kann, einer Webseite der Kirche Jesu Christi zur Ahnenforschung." width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Family-Search-Stammbaum.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2019/06/Family-Search-Stammbaum-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2019/06/Family-Search-Stammbaum-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<p><span style="font-weight: 400">Unter </span><a href="https://www.familysearch.org/home/etb_gettingstarted" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400">familysearch.org/home/etb_gettingstarted</span></a><span style="font-weight: 400"> findest du animierte Kurzvideos, die in unterhaltsamer Weise über die Funktionen der Website informieren.</span></p>
<h2>4. Hol dir weitere Hilfe in einer Forschungsstelle für Familienforschung.</h2>
<p><span style="font-weight: 400">FamilySearch hat 4.600 Einrichtungen in 126 Ländern, in denen jeder auf genealogische Aufzeichnungen zugreifen und Hilfe bei der </span><a href="https://www.presse-mormonen.de/artikel/genealogie" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400">Ahnenforschun</span></a><span style="font-weight: 400"><a href="https://www.presse-mormonen.de/artikel/genealogie" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">g</a> erhalten kann. Die meisten Forschungsstellen sind in einem Gemeindehaus der Kirche untergebracht</span><span style="font-weight: 400">.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Die Genealogie-Forschungsstellen sind der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich. Sie sind mit kompetenten ehrenamtlichen Mitarbeitern besetzt. Jede Forschungsstelle bietet sowohl Anfängern als auch erfahrenen Ahnenforschern Geräte und Hilfsmittel, um Angaben zu ihren Vorfahren finden zu können.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Eine Forschungsstelle auch in deiner Nähe findest du hier: </span><a href="https://www.familysearch.org/locations/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400">familysearch.org/locations</span></a></p>
<p><a href="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Karte-von-Forschungsstellen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8280" src="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Karte-von-Forschungsstellen.jpg" alt="Zu sehen ist eine Karte, auf der Orte angezeigt werden, an denen sich Forschungsstellen der Kirche Jesu Christi befinden, an welchen man Ahnungsforschung betreiben kann." width="948" height="542" srcset="https://files.treuimglauben.de/2019/06/Karte-von-Forschungsstellen.jpg 948w, https://files.treuimglauben.de/2019/06/Karte-von-Forschungsstellen-300x172.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2019/06/Karte-von-Forschungsstellen-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 948px) 100vw, 948px" /></a></p>
<p><span style="color: #008000"><strong>Ich wünsche dir viel Erfolg, Freude und sicherlich auch bald große Begeisterung für deine Arbeit in der Ahnenforschung.</strong></span></p>
<hr />
<p><span style="font-weight: 400">Dieser Artikel über Ahnenforschung wurde auf Deutsch von <strong>Tabea Seeborg</strong> verfasst und am 30.06.2019 auf treuimglauben.de veröffentlicht.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400">Wenn du mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wissen möchtest, dann besuche einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche: </span><a href="http://mormon.org/deu" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400">kommzuchristus.org</span></a><span style="font-weight: 400"> und </span><a href="http://lds.org/?lang=deu" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400">kirche-jesu-christi.org</span></a><span style="font-weight: 400">.</span></p>
<p><b><i>Hier findest du weitere Beiträge zum Thema Ahnenforschung:</i></b></p>
<p>https://mehrglaube.de/familiengeschichte/familienforschung-und-das-evangelium/</p>
<p>https://mehrglaube.de/familiengeschichte/indexieren-ein-einstieg/</p>
<p>https://mehrglaube.de/familiengeschichte/warum-wir-uns-fuer-verstorbene-taufen-lassen/</p>
<p>The post <a href="https://mehrglaube.de/ahnenforschung-erste-hilfe-fuer-einsteiger/">Ahnenforschung – erste Hilfe für Einsteiger</a> appeared first on <a href="https://mehrglaube.de">mehrglaube.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mehrglaube.de/ahnenforschung-erste-hilfe-fuer-einsteiger/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Familienforschung &#8211; Das Evangelium mithilfe von Familien teilen</title>
		<link>https://mehrglaube.de/familienforschung-und-das-evangelium/</link>
					<comments>https://mehrglaube.de/familienforschung-und-das-evangelium/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sören]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2016 18:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familiengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Thema Familienforschung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://de.elds.org/wirsindmormonen-de/?p=1961</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitglieder der Kirche Jesu Christi (Mormonen) geben sich oftmals große Mühe, um durch Familienforschung ihre Ahnen und deren Geschichten ausfindig zu machen. Weltweit gibt es (Stand 2016) 4918 Zentren für Familiengeschichte in 153 Ländern, die jedem offen stehen. </p>
<p>The post <a href="https://mehrglaube.de/familienforschung-und-das-evangelium/">Familienforschung &#8211; Das Evangelium mithilfe von Familien teilen</a> appeared first on <a href="https://mehrglaube.de">mehrglaube.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit (der Artikel wurde im Mai 2014 veröffentlicht, Anm. d. Übersetzers) dienen Elder und Sister Bushman als Missionare für die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Daphne, Alabama, welches zur Florida Tallahassee Mission gehört. Ein Weg wie sie das Evangelium Jesu Christi in Daphne mit anderen teilen ist, indem sie Menschen in das Zentrum für Familiengeschichte einladen. Dieses befindet sich in der Nähe des Gemeindehauses der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.</p>
<figure id="attachment_1963" aria-describedby="caption-attachment-1963" style="width: 795px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://treuimglauben.de/files/2016/06/Elder-und-Sister-Bushman.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1963 size-full" src="https://treuimglauben.de/files/2016/06/Elder-und-Sister-Bushman.jpg" alt="Elder und Sister Bushman haben während ihrer Zeit als Missionare viele Menschen zum Zentrum für Familiengeschichte eingeladen, wo diese Familienforschung betreiben konnten." width="795" height="497" srcset="https://files.treuimglauben.de/2016/06/Elder-und-Sister-Bushman.jpg 795w, https://files.treuimglauben.de/2016/06/Elder-und-Sister-Bushman-300x188.jpg 300w, https://files.treuimglauben.de/2016/06/Elder-und-Sister-Bushman-768x480.jpg 768w, https://files.treuimglauben.de/2016/06/Elder-und-Sister-Bushman-400x250.jpg 400w" sizes="(max-width: 795px) 100vw, 795px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1963" class="wp-caption-text">Elder und Sister Bushman</figcaption></figure>
<h3>Juanita</h3>
<p>Elder Bushman sagte, eine Dame, die früher in Daphne wohnte und jetzt in Salt Lake City in Utah lebt, habe ihn darum gebeten, Juanita zu besuchen. Sie kannte Juanita und sagte, dass sich die 81-Jährige sehr für <a href="http://www.mormonismus-enzyklopaedie.de/GENEALOGIE_FAMILIENGESCHICHTE.html" target="_blank" rel="noopener">Genealogie</a> interessiere. Elder und Sister Bushman gingen eines Tages zum Haus von Juanita, stellten sich vor und boten ihr an, sie auf Wunsch gern in das Zentrum für Familienforschung mitzunehmen.</p>
<p>„Sie war überglücklich, dass wir sie einluden!“ Elder Bushman erzählte: „Einer ihrer größten Herzenswünsche war es, Informationen über ihre Familiengeschichte herauszufinden und einen Ausdruck dieser Daten davon ihren Enkelkindern zu geben.</p>
<p>Nachdem sie einige Zeit im Familienforschungszentrum an Juanitas Urkunden gearbeitet hatten, nahmen Elder und Sister Bushman sie mit auf eine Führung durch das Gemeindehaus. Ihr größtes Interesse galt dem Taufbecken, bei dem sie bemerkte, dass es in der Kirche der Baptisten Ähnliches gebe.</p>
<p>„Ich fragte Juanita, ob wir zu ihr nach Hause kommen und ihr dort erzählen könnten, warum wir uns der Familienforschung widmen. Sie stimmte dem gern zu. Als wir Juanita besuchten, erklärten wir ihr den Zweck des <a href="http://www.mormonismus-enzyklopaedie.de/Tempel.html" target="_blank" rel="noopener">Tempels</a> und Gottes Plan der Erlösung für alle Menschen – dass wir vor unserem irdischen Leben bei Gott gelebt haben, dass unser jetziges Leben einen Sinn und Zweck hat und wir durch das Sühnopfer Jesu Christi nach unserem Tod als Familien weiterleben können.“</p>
<p>Bei weiteren Aufenthalten im Familienforschungszentrum fand Juanita viele Namen ihrer Vorfahren.</p>
<h3>Milton</h3>
<p>Milton ist für die Instandhaltung im Apartment-Komplex der Bushmans zuständig. Eines Tages, als Milton den Ventilator im Badezimmer ersetzte, begann Elder Bushman ein Gespräch mit ihm über seine Arbeit als Missionar. Im Verlauf des Gesprächs erwähnte Milton, dass er vor langer Zeit im Familienforschungszentrum nach seinen Vorfahren gesucht habe.</p>
<p>Elder Bushman lud Milton ein, mit ihm gemeinsam und mit Sister Bushman zusammen ins Zentrum zu gehen. Milton stimmte zu und verbrachte einen Abend mit ihnen, um nach seinen Vorfahren zu forschen. Er hatte zwar nicht den gleichen Erfolg wie Juanita bei der Suche nach seinen Vorfahren, dennoch hat Milton seine Suche nicht aufgegeben.</p>
<h3>Die Wichtigkeit der Familie</h3>
<p>Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage glaubt an die wesentliche Bedeutung von Familien und versteht die persönliche Sehnsucht der menschlichen Seele, ihre geschichtliche Herkunft zu kennen und mit seiner oder ihrer Vergangenheit verbunden zu sein.</p>
<p>(Folgendes Video zur Familienforschung ist in Englischer Sprache)</p>
<p><iframe title="Family History" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/HZ5zeG87q7E?wmode=transparent&amp;rel=0&amp;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Chancengleichheit für alle</h3>
<p>Die <a href="http://www.mormonismus-enzyklopaedie.de/Kirche-Jesu-Christi.html" target="_blank" rel="noopener">Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</a> glaubt daran, dass jeder ein Sohn oder eine Tochter Gottes ist. Als liebender himmlischer Vater möchte Gott unser bestes Wohl und ist bestrebt, uns reichlich zu segnen. Da er uns versprach, gerecht und barmherzig zu sein, hat Gott einen Plan der Erlösung erarbeitet, der einschließt, dass jede Seele über den Erretter Jesus Christus lernen kann – entweder in diesem oder im nächsten Leben. Mit ihrer großen Anzahl an Missionaren legt die Kirche Jesu Christi ihr Hauptaugenmerk darauf, das Evangelium Jesu Christi mit jedem Interessierten zu teilen. Die Kirche Jesu Christi glaubt auch daran, dass jede Seele, die auf der Erde gelebt und nicht die Möglichkeit hatte, vom Evangelium Jesu Christi zu hören, nach dem Tod die Gelegenheit dazu in der Geisterwelt haben wird. Ein Grund, warum Heilige der Letzten Tage nach ihren Vorfahren forschen, liegt darin, dass sie im Tempel heilige Verordnungen (z.B. die Taufe) für ihre verstorbenen Vorfahren durchführen. Selbstverständlich hat der betreffende Vorfahre die Möglichkeit, diese Verordnung anzunehmen oder zurückzuweisen, aber Heilige der Letzten Tage empfinden es als eine wichtige Verpflichtung und Aufgabe, die sie ihren Vorfahren schuldig sind. Letztendlich glauben Heilige der Letzten Tage, dass Missions- und <a href="http://wirsindmormonen.de/2016/06/09/tempelarbeit-hinter-den-kulissen/" target="_blank" rel="noopener">Tempelarbeit</a> jedem einzelnen Menschen, der jemals auf der Erde gelebt hat, Einsicht in das Evangelium Jesu Christi geben wird.</p>
<p>Entdecken Sie auf der <a href="https://www.mormon.org/deu/genealogie" rel="nofollow">Seite für Familiengeschichte (mormon.org)</a> weitere Gründe, warum es für Mitglieder der Kirche JesuChristi wichtig ist, sich mit ihrer Familiengeschichte zu befassen.</p>
<hr />
<p><em>Der Beitrag wurde aus dem Englischen übersetzt und auf<a href="http://lds.net/blog/hasten/lds-share/family-history-center-sharing-gospel-families/" rel="nofollow"> lds.net</a> veröffentlicht. Die Autorin ist Delisa Hargrove. Übersetzt von Klaus Dröge.</em></p>
<p><em>Wenn Sie mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) lernen möchten, dann besuchen Sie einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche:<a href="http://mormon.org/deu" rel="nofollow"> mormon.org</a> und<a href="http://lds.org/?lang=deu" rel="nofollow"> lds.org</a>.</em></p>
<p>The post <a href="https://mehrglaube.de/familienforschung-und-das-evangelium/">Familienforschung &#8211; Das Evangelium mithilfe von Familien teilen</a> appeared first on <a href="https://mehrglaube.de">mehrglaube.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mehrglaube.de/familienforschung-und-das-evangelium/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Familiengeschichte: Das Warum, das Wie und der Segen, der darauf ruht</title>
		<link>https://mehrglaube.de/familiengeschichte-warum-wie-mormonen/</link>
					<comments>https://mehrglaube.de/familiengeschichte-warum-wie-mormonen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jun 2016 23:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familiengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Thema Familienforschung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://de.elds.org/wirsindmormonen-de/?p=1920</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist die Familiengeschichte ein wichtiger Aspekt des Evangeliums Jesu Christi. Durch das vollkommene, stellvertretende Werk, das Christus für die ganze Menschheit vollbrachte, und durch das Priestertum Gottes ist es Kirchenmitgliedern möglich, in den Tempeln Verordnungen für bereits verstorbene Vorfahren durchzuführen.</p>
<p>The post <a href="https://mehrglaube.de/familiengeschichte-warum-wie-mormonen/">Familiengeschichte: Das Warum, das Wie und der Segen, der darauf ruht</a> appeared first on <a href="https://mehrglaube.de">mehrglaube.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist die Familiengeschichte ein wichtiger Aspekt des Evangeliums Jesu Christi. Die Familie steht im Mittelpunkt des Evangeliums, und durch genealogische Informationen können die Heiligen der Letzten Tage ihre Ahnenreihen erstellen. Da das Evangelium Jesu Christi erst 1830 wiederhergestellt wurde, konnten Vorfahren während ihres Erdenlebens nicht von der Fülle des Evangeliums empfangen. Dank des barmherzigen Planes Gottes wird das Evangelium jedermann verkündet, unabhängig davon, ob das nun in diesem Leben geschieht oder in der Geisterwelt nach dem Tod. Es gibt jedoch einige heilige Handlungen, die auf der Erde durchgeführt werden müssen, beispielsweise die Taufe. Durch das vollkommene stellvertretende Werk, das Christus für die ganze Menschheit vollbrachte, und durch das Priestertum Gottes ist es den Mitgliedern möglich, in den Tempeln Verordnungen für die bereits verstorbenen Vorfahren durchzuführen. Die Mormonen glauben daran, dass die Vorfahren wie auch die hier lebenden Menschen die Möglichkeit haben, diese Verordnungen in der Geisterwelt anzunehmen oder abzulehnen.</p>
<h1>Warum Familienforschung?</h1>
<p><strong>Sue Laing, eine Beraterin für Familiengeschichte, sagt über die Bedeutung der Familienforschung:</strong></p>
<p>Vor ungefähr 2000 Jahren betrat der Herr Jesus Christus einen Garten namens Getsemani. Dort entschied er sich &#8211; denn er hatte die Freiheit, zu entscheiden, so wie wir alle es auch haben &#8211; für unsere Sünden zu leiden und unsere Lasten auf sich zu nehmen. Er ließ zu, dass er versucht und gegeißelt wurde und anschließend das Kreuz nach Golgota tragen musste; er ließ die grausame Kreuzigung, nach all der Qual, die er bereits durchlitten hatte, zu. An diesem Kreuz vollendete er den Teil seines Werkes in der Sterblichkeit mit den drei einfachen Worten: „Es ist vollbracht.” Er hatte es geschafft.</p>
<p>Ich weiß nicht, wie es euch gehen mag, aber wenn ich eine meiner Aufgaben erfolgreich abschließe, muss ich erst einmal wieder meine Kräfte sammeln, bevor ich weitermache. Aber nicht der Erlöser!</p>
<p>Er ging in der kurzen Zeitspanne zwischen Kreuzigung und Auferstehung in die Geisterwelt, um das Werk für die Toten zu organisieren, wie in <a href="https://www.lds.org/scriptures/dc-testament/dc/138?lang=deu" target="_blank" rel="noopener">Lehre und Bündnisse 138</a> geschrieben steht. Es ist erstaunlich, dass er, nach den Todesqualen, die er in Getsemani und auf Golgota durchstehen musste &#8211; die größer sind als wir jemals begreifen können und von denen er zum jungen Propheten Joseph Smith sagte, dass er sie niemals vergessen würde &#8211; sagte: „Dieses Leiden ließ mich, selbst Gott, den Größten von allen, der Schmerzen wegen zittern und aus jeder Pore bluten und an Leib und Geist leiden—und ich wollte den bitteren Kelch nicht trinken und zurückschrecken.” (<a href="https://www.lds.org/scriptures/dc-testament/dc/19.18?lang=deu#17" target="_blank" rel="noopener">Lehre und Bündnisse 19:18</a>). Es ist wahrlich bemerkenswert, dass er eine Mission von solchem Umfang für diejenigen durchführen konnte, die so lange schon warteten, ohne eine Pause zu machen &#8211; und das sogar noch vor seiner eigenen Auferstehung. Aber der Vater selbst hatte ihm den Auftrag erteilt. In den Schriften heißt es: „Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung.” (Jesaja 61:1)</p>
<p><iframe title="Das Leiden Christi in Getsemani" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/hXDcdKXhoQM?wmode=transparent&amp;rel=0&amp;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dieses wunderbare Erlösungswerk begann damals mit diesem Besuch in der Geisterwelt … und erst in der heutigen Evangeliumszeit können wir ihnen die Fülle des Evangeliums bringen. Es dauerte viele Jahrhunderte, bis sich dieses Versprechen erfüllen sollte.</p>
<p>Erst nachdem Elija 1836 erschienen war und die Siegelungsvollmacht wiederhergestellt hatte, die die Welt für das Zweite Kommen Christi vorbereiten sollte, begann die Ahnenforschung an Popularität zuzunehmen.</p>
<p>Es ist bemerkenswert, dass Regierungen begannen, mehr Aufzeichnungen über ihre Einwohner anzulegen. Es gibt keine Zufälle. Im Januar 1837 verabschiedeten England und Wales Gesetze zur Erfassung von Geburten, Todesfällen und Eheschließungen; und auch die USA verabschiedete Gesetze, die verlangten, dass Aufzeichnungen geführt und genauere Informationen bei Volkszählungen erfasst wurden. Schätzungen zufolge ist die Ahnenforschung neben der Gartenarbeit Amerikas beliebtester Zeitvertreib.</p>
<p>Präsident Henry B. Eyring erinnert uns:</p>
<blockquote>
<figure style="width: 376px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" id="yui_3_5_1_2_1465946756599_722" src="https://media.ldscdn.org/images/videos/general-womens-meeting/march-2014-general-womens-meeting/2014-03-0060-president-henry-b-eyring-590x331-ldsorg-article.jpg" alt="Henry B. Eyring Familiengeschichte" width="376" height="211" /><figcaption class="wp-caption-text">Präsident Henry B. Eyring während einer Generalkonferenz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.</figcaption></figure>
<p>„Viele Ihrer verstorbenen Vorfahren haben inzwischen wahrscheinlich schon das Zeugnis empfangen, dass die Botschaft der Missionare wahr ist. Als Sie selbst dieses Zeugnis empfangen haben, konnten Sie die Missionare um die Taufe bitten. Aber die Menschen in der Geisterwelt können das nicht&#8230;So muss jemand auf Erden zum heiligen Tempel gehen und die Bündnisse stellvertretend für denjenigen in der Geistwelt annehmen.”</p>
<p>Henry B. Eyring (Generalkonferenz April 2005, <a href="https://www.lds.org/general-conference/2005/04/hearts-bound-together?lang=deu" target="_blank" rel="noopener">In Liebe verbunden</a>)</p></blockquote>
<p>Aus diesem Grund werden weltweit über 140 Tempel betrieben und etliche mehr gebaut.</p>
<p>Michael Wilcox sagte darüber, dass er seine Familie zum Tempel mitnimmt, um die Arbeit für die Verstorbenen zu tun: „Obwohl der Tempelarbeiter nichts über meine Familie wusste, sagte er zu meinen Kindern: „Viele derjenigen, für die ihr heute diese Arbeit tun werdet, haben ein schwieriges Leben geführt. Viele von ihnen hatten das Gefühl, dass Gott sie vielleicht vergessen habe. Ihr zeigt ihnen heute, dass Gott sie nicht vergessen hat. Er vergisst nie eines seiner Kinder. Ihre Namen werden hier genannt, und sie werden wissen, dass Gott sie nicht vergessen hat.”</p>
<p>Wir sind dazu verpflichtet, die Namen unserer Vorfahren ausfindig zu machen und sicherzustellen, dass ihnen zuteil wird, was sie verdienen &#8211; sie wurden nicht vergessen!</p>
<p>Präsident Eyring sagt weiter: „Denken Sie bei Ihrer Entscheidung daran, dass die Namen, die so schwer zu finden sind, wirkliche Menschen sind, denen Sie Ihr Dasein in dieser Welt verdanken und denen Sie in der Geisterwelt wieder begegnen werden.”</p>
<h1>Wie man Ahnenforschung betreibt</h1>
<p>In der h<img loading="lazy" decoding="async" id="yui_3_5_1_2_1465947337650_694" class="alignleft" src="https://www.lds.org/bc/content/ldsorg/topics/family-history/familyhistoryforeveryone/AV130117_kat0105.jpg" alt="" width="309" height="206" />eutigen Zeit entwickelt sich die Technologie rasend schnell. Denkt man nur an all die Dokumente, die im Internet zugänglich sind. Seit 2006, dem Beginn des Indexierens über das Internet, gibt es inzwischen 2,2 Milliarden im Internet. Alleine in diesem Jahr hat die Kirche vor, noch 1 Milliarde Dokumente zugänglich zu machen &#8211; das sind fast 3 Millionen pro Tag!</p>
<p>Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage arbeitet dabei auch mit anderen Organisationen zusammen. Die Dokumente werden kostenlos über <em>ancestry.com</em>, <em>Find my Past</em> und andere zur Verfügung gestellt. Es ist unglaublich, welche Hilfsmittel uns zur Verfügung gestellt werden. Wenn ihr heute nicht fündig werdet, versucht es einfach morgen noch einmal.</p>
<p>Wir sind doch wirklich mit solch einer Technologie gesegnet.</p>
<p>Wir haben all diese Ressourcen, damit wir uns mit mehr Ernsthaftigkeit der Aufgabe widmen, von der Joseph Smith sagte: „Die größte Verantwortung, die uns in dieser Welt auferlegt wurde, ist es, nach unseren Verstorbenen zu suchen.”</p>
<p>Und es geht nicht nur um die Aufzeichnungen. Vor 90 Jahren &#8211; 1926 &#8211; sagte Joseph Fielding Smith, dass all die Neuerungen kein Zufall seien, sondern dass es sie gebe, „weil die Zeit reif dafür ist, weil der Herr es so veranlasst hat und weil er seinen Geist über allen ausgegossen hat”.</p>
<p>Die Smartphones und ipads, die wir alle mit uns herumtragen, sind nicht nur zu unserem Vergnügen entworfen worden, sondern auch, weil der Herr es so wollte. Wir können uns jetzt entscheiden, sie entsprechend zu nutzen. All die Dokumente und technischen Entwicklungen nutzen uns nichts, wenn wir sie nicht richtig gebrauchen. (Übrigens kann man sogar mit dem Tablet indexieren!)</p>
<figure style="width: 665px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" id="yui_3_5_1_2_1465947425354_847" class="" src="https://4.bp.blogspot.com/-LbzDTn-yQtM/VQeDri1ydQI/AAAAAAAAZFk/wIyoWQOCyd4/s1600/FamilySearch%2BPhoto.PNG" alt="Familiengeschichte: Das Warum, das Wie" width="665" height="381" /><figcaption class="wp-caption-text">So oder ähnlich kann ein Familienstammbaum aussehen, der mit FamilySearch, dem online Familienforschungssystem der Mormonen, erstellt wurde.</figcaption></figure>
<p>Für manche Mitglieder mag es vielleicht schwierig sein, da es in ihrer Region weniger Unterlagen gibt. Manche haben vielleicht Probleme dabei, Unstimmigkeiten in ihren Ahnenreihen zu bereinigen.</p>
<p>In jeder Lage können wir jedoch Hilfe bekommen; und wenn wir uns aus all den Sackgassen und über all die Mauern gekämpft haben, können wir vielleicht den ein oder anderen „Cousin” unter unseren Vorfahren finden. Wir Großeltern möchten doch sicherlich auch nicht ohne unsere Enkelkinder in der nächsten Welt sein &#8211; und auch unsere Vorfahren wollen das nicht. Geht in eurer Abstammungslinie so weit zurück wie ihr könnt, wendet euch gewissermaßen um und schaut dann nach vorne und findet die Enkelkinder dieser Vorfahren &#8211; eure Cousins. Es gibt so viele unterschiedliche Möglichkeiten, sich an der Ahnenforschung zu beteiligen &#8211; es kann nie Langeweile aufkommen.</p>
<p>Wir können unsere Stammbäume weiter ausbauen, nach weiteren Cousins und Kusinen suchen, Fehler in unserem <a href="https://www.lds.org/liahona/2015/12/youth/personal-progress-on-my-family-tree?lang=deu" target="_blank" rel="noopener">Stammbaum</a> beheben, Namen für den Tempel einreichen, unsere eigene Lebensgeschichte und die unserer Familie aufschreiben, Familientreffen organisieren und durchführen und Zeit mit Kindern und Enkelkindern verbringen und neue Erinnerungen schaffen. Das gehört alles zur Familiengeschichtsforschung. Und sollten wir jemals doch denken, dass es nichts mehr zu tun gäbe, können wir uns an Joseph Fielding Smith erinnern, der sagte: „Es kommt nicht darauf an, mit eurem Computer Familiengruppenbögen für jeden einzelnen Menschen, der jemals auf der Erde gelebt hat, zusammenzustellen; wir sind dafür verantwortlich, unsere verstorbenen Verwandten kennen zu lernen. Selbst wenn die Arbeit für sie schon getan wurde, sollten wir uns dennoch mit unseren Vorfahren beschäftigen und uns mit ihnen bekannt machen.”</p>
<p>Zu jedem Leben gehören Geschichten, Briefe und Erbstücke, die uns helfen können, sie wirklich kennen zu lernen; mehr als nur die Daten von Ereignissen oder die Namen von Orten, an denen sie gelebt hatten.</p>
<p><a href="http://treuimglauben.de/files/2016/06/Alter-Mann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2298 size-full" src="https://treuimglauben.de/files/2016/06/Alter-Mann.jpg" alt="Zu sehen ist ein alter Mann. Durch die Familiengeschichte lernen wir ältere Generationen kennen und schätzen." width="664" height="441" /></a></p>
<h1>Segen, der durch die Familienforschung kommt</h1>
<p>Vor ein paar Jahren starb mein Cousin Richard E. Harris. Er lebte von 1929 bis 2013. Ein paar Tage bevor er in die Geisterwelt hinüberging, schrieb er seinen eigenen Nachruf. Darin hieß es: „Ich wurde geboren, ich starb und zwischendurch habe ich einiges versucht.” Unser Leben besteht aus dem, was oft durch das Wörtchen „bis” oder einem Bindestrich  zwischen zwei Daten dargestellt wird. Es macht durchaus einen Unterschied, unsere „Vorgeschichte” zu kennen.</p>
<p>Der Schriftsteller Bruce Feiler bemerkt: „Wir leben in einer unruhigen Zeit, in der viele das Gefühl haben, dass Familienbande sich auflösen.” Er beschäftigte sich damit, weshalb manche Familien funktionieren und widerstandsfähig und glücklich sind &#8211; und andere nicht. Dabei kam er auf ein überraschendes Ergebnis: „Das Wichtigste, was du für deine Familie tun kannst, ist vielleicht das Einfachste: eine Familiengeschichte entwickeln. Es scheint, als ob es für Kinder einfacher ist, Herausforderungen zu meistern, wenn sie sich als Teil einer Großfamilie sehen.”</p>
<p>Zu wissen, dass nicht nur jeder für sich ist, macht einen Unterschied &#8211; und Familiengeschichten erreichen genau das.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=RsBMAu4kkTI</p>
<p>Ein Beispiel: Als Jugendliche hatte meine Mutter Angstzustände. Als sie 17 Jahre alt war, starb plötzlich ihr Vater auf Reisen. Sie erlebte, wie sich ihre Mutter ihrer größten Herausforderung stellte &#8211; eine junge Witwe zu sein &#8211; indem sie sich einfach Aufgabe für Aufgabe vornahm und weitermachte.</p>
<p>Auch Jahre später hatte meine Mutter immer noch mit unerklärlichen Ängsten zu kämpfen, sobald sie sich mit einer neuen und anspruchsvollen Aufgabe konfrontiert sah. 1981 begann sie damit, Daten für Elder LeGrand Richards&#8217; Biografie zu sammeln. Und das war eine größere Herausforderung als sie erwartet hatte.</p>
<figure style="width: 399px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" id="yui_3_5_1_2_1465949036606_695" class="" src="https://mormonbudget.com/wp-content/uploads/2010/04/jesus-pulls-peter-from-water1.jpg" alt="Jesus Christus Familiengeschichte" width="399" height="264" /><figcaption class="wp-caption-text">Oft, wenn einer seiner Diener sich in Bedrängnis befand, sprachen Christus oder einer seiner Engel die Worte &#8220;Fürchte dich nicht, sei guter Hoffnung.&#8221;</figcaption></figure>
<p>Sie sagte darüber: „Während der ersten Monate ging mir die Arbeit nicht leicht von der Hand. Die Angst zu versagen war allgegenwärtig und ich wollte davonlaufen. Bei der Dämmerung eines kalten Winterabends stand ich hinter der Tür des Deseret-News-Gebäudes, wo ich nach Material für das Projekt gesucht hatte. Die Autos drängten sich  Stoßstange an Stoßstange durch die Dunkelheit, und die Fahrer versuchten, sich hupend durch den Verkehr zu zwängen. Ich dachte darüber nach, wie einfach es passieren könnte, dass ich jetzt nach draußen ginge, in dem ganzen Durcheinander auf dem Eis ausrutschte und so dem ganzen Elend entkäme.</p>
<p>In diesem Moment jedoch kamen mir folgende Worte in den Sinn:</p>
<p><strong>„Arbeite, statt dich zu sorgen; glaube, statt dich zu fürchten!”</strong></p>
<p>Meine Mutter verließ das Gebäude mit einer neuen Entschlossenheit. Es würde gut gehen. Sie würde das Buch schreiben!</p>
<p>Und diese Geschichte ist mir und der ganzen Familie in Erinnerung geblieben. Wir haben dieses Motto verinnerlicht, wenn wir uns selbst unseren Ängsten stellen müssen. Wir wissen, wie man weiter macht!</p>
<p>Bruce Feiler schrieb: „Das Fazit: Wer eine glücklichere Familie möchte, sollte als Familie diese positiven Momente schaffen, verfeinern und immer wieder erzählen, Momente, in denen man die schwierigen Situationen des Lebens meisterte. Allein dadurch könnt ihr die Wahrscheinlichkeit vergrößern, dass es eurer Familie bis in alle Generationen gut geht.” (Bruce Feiler, <a href="http://brucefeiler.com/books/the-secrets-of-happy-families/" target="_blank" rel="noopener"><em>The Secrets of Happy Families</em></a>)</p>
<p>Es gibt Berater, die euch bei eurer Familiengeschichte helfen können. Ich weiß, dass wir alle „arbeiten, statt uns zu sorgen” [können] und „glauben, statt uns zu fürchten”, wenn wir mit vollem Eifer bei diesem großartigen Erlösungswerk mitwirken.</p>
<hr />
<p><em>Der Beitrag wurde am 22.4.14 auf Englisch auf <a href="http://lds.net/blog/faith/family-history/family-history-whys-hows-blessings/" rel="nofollow">lds.net</a> veröffentlicht. Die Autorin ist Delissa Hargrove. Der Text wurde gekürzt und übersetzt von Kristina Vogt.</em></p>
<p><em>Wenn Sie mehr über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) lernen möchten, dann besuchen Sie einfach eine der offiziellen Webseiten der Kirche: <a href="http://mormon.org/deu" rel="nofollow">mormon.org</a> und <a href="http://lds.org/?lang=deu" rel="nofollow">lds.org</a>.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://mehrglaube.de/familiengeschichte-warum-wie-mormonen/">Familiengeschichte: Das Warum, das Wie und der Segen, der darauf ruht</a> appeared first on <a href="https://mehrglaube.de">mehrglaube.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://mehrglaube.de/familiengeschichte-warum-wie-mormonen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
