Junge Menschen mit Namensschild, Hemd, Krawatte, in Röcken, die an Türen klingeln, auf der Straße unterwegs sind oder Menschen zu Hause besuchen – viele haben schon einmal Missionare der Kirche Jesu Christi gesehen.
Manche haben vielleicht schon mit ihnen gesprochen. Andere fragen sich, warum junge Erwachsene freiwillig Monate oder sogar Jahre als Missionare verbringen. Werden sie dafür bezahlt? Können sie selbst aussuchen, wohin sie gehen? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag?
In diesem Artikel findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Missionare der Kirche Jesu Christi.
Warum gibt es Missionare?
Warum entscheiden sich junge Menschen dafür, für 18 Monate oder zwei Jahre als Missionare unterwegs zu sein?
Für die meisten gibt es darauf eine einfache Antwort: Sie glauben an Jesus Christus und möchten ihren Glauben mit anderen teilen.
Missionare erzählen von ihren eigenen Erfahrungen, beantworten Fragen und laden Menschen ein, mehr über Jesus Christus und seine Lehren zu erfahren. Dabei knüpfen sie an eine lange christliche Tradition an. Schon Jesus sandte seine Jünger aus, um anderen Menschen von seiner Botschaft zu erzählen.
In der Bibel sagt er:
„Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.“ (Matthäus 28:19–20)
Deshalb gibt es Missionare der Kirche Jesu Christi heute in vielen Ländern der Welt.
Wer sind die Missionare der Kirche Jesu Christi?

Wenn Menschen an Missionare denken, haben sie oft junge Männer mit weißem Hemd und Namensschild vor Augen.
Tatsächlich sind Missionare heute sehr unterschiedlich. Neben jungen Männern gehen auch Frauen auf Mission. Außerdem dienen viele Ehepaare im Ruhestand als Seniorenmissionare. Daneben gibt es Servicemissionare, die meist in ihrem Heimatgebiet leben und dort verschiedene Aufgaben übernehmen.
In der Regel können:
- Männer ab 18 Jahren auf Mission gehen
- Frauen ab 19 Jahren auf Mission gehen
- Ehepaare im Ruhestand als Seniorenmissionare dienen
- ältere Einzelpersonen bestimmte Missionen übernehmen
Manche Missionare kommen direkt von der Schule, andere aus dem Studium oder dem Berufsleben. Sie stammen aus vielen verschiedenen Ländern und bringen ganz unterschiedliche Erfahrungen mit.
Eines haben sie jedoch gemeinsam: Sie möchten Zeit dafür einsetzen, anderen Menschen zu dienen und über ihren Glauben an Jesus Christus zu sprechen.
Obwohl die Kirche heute den Namen Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage verwendet, werden ihre Missionare manchmal noch als „mormonische Missionare“ bezeichnet.
Wird man dazu verpflichtet, Missionar zu werden?
Nein. Niemand wird dazu verpflichtet, auf Mission zu gehen.
Die Kirche Jesu Christi ermutigt besonders junge Männer, darüber nachzudenken, eine Mission zu erfüllen. Viele junge Frauen entscheiden sich ebenfalls dafür. Die Entscheidung trifft jedoch jeder selbst. Es gibt keine “Bestrafung”, wenn sich jemand nicht für eine Mission entscheidet.
Nicht jeder geht auf Mission, und nicht jeder Lebensweg sieht gleich aus. Viele aktive Mitglieder der Kirche waren nie als Missionare unterwegs.
Für diejenigen, die sich dafür entscheiden, ist eine Mission oft eine prägende Erfahrung. Sie lernen neue Menschen kennen, sammeln Erfahrungen in einer anderen Kultur, lernen vielleicht eine neue Sprache und beschäftigen sich intensiv mit ihrem Glauben.
Wie wird man Missionar?

Wer auf Mission gehen möchte, reicht zunächst verschiedene Unterlagen ein. Dazu gehören unter anderem medizinische Informationen und Gespräche mit örtlichen Führungsverantwortlichen der Kirche.
Danach wird entschieden, wo die Person als Missionarin oder Missionar eingesetzt wird.
Für viele gehört das zu den spannendsten Momenten der Vorbereitung. Manche bleiben im eigenen Land, andere ziehen für eine Zeit ans andere Ende der Welt. Normalerweise erfahren sie erst mit ihrer Berufung, welche Sprache sie sprechen oder in welchem Land sie leben werden.
Mitglieder der Kirche glauben, dass diese Zuweisungen nicht zufällig erfolgen, sondern unter Inspiration zustande kommen.
Können Missionare selbst auswählen, wo sie dienen?
Nein.
Missionare können sich nicht für ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Stadt bewerben.
Wer auf Mission geht, erklärt sich grundsätzlich bereit, dort zu dienen, wo Hilfe gebraucht wird. Das kann in der Nähe des eigenen Zuhauses sein oder auf einem anderen Kontinent.
Natürlich werden Missionare nur in Länder und Regionen geschickt, in denen die Kirche Missionare einsetzt.
Gerade das macht den Reiz für viele Missionare aus. Manche lernen eine neue Sprache, andere leben zum ersten Mal längere Zeit weit weg von ihrer Familie. Nicht selten kommen sie an Orte, von denen sie vorher kaum etwas wussten.
Welche Ausbildung erhalten Missionare?
Bevor Missionare in ihr Einsatzgebiet reisen, werden sie auf ihre Aufgaben vorbereitet.
Ein Teil dieser Vorbereitung findet in einem Missionarischen Trainingszentrum statt. Dort lernen sie, wie sie Menschen die Lehren Jesu Christi erklären können, wie sie Gespräche führen und wie sie auf Fragen reagieren können.
Wer in einem anderen Sprachgebiet eingesetzt wird, erhält zusätzlich Sprachunterricht. Der Aufenthalt in einem Trainingszentrum dauert manchmal nur weniger Tage, kan aber auch ein paar Wochen dauern. Wer eine komplett neue Fremdsprache lernt, bleibt normalerweise etwas länger, als jemand, der in ein Gebiet berufen wurde, für das er die Sprache bereits spricht.
Außerdem beschäftigen sich Missionare intensiv mit den heiligen Schriften und den Grundlagen ihres Glaubens.
Niemand erwartet dabei, dass Missionare auf jede religiöse Frage eine perfekte Antwort haben. Vielmehr sollen sie lernen, respektvolle Gespräche zu führen und Menschen dabei zu helfen, eigene Antworten auf ihre Glaubensfragen zu finden.
Wie lange dauert eine Mission?
Wie lange jemand als Missionar unterwegs ist, hängt von der Art der Mission ab.
Junge Männer dienen normalerweise 24 Monate, junge Frauen 18 Monate.
Bei Seniorenmissionaren und Servicemissionaren kann die Dauer unterschiedlich sein. Manche dienen einige Monate, andere deutlich länger.
Während dieser Zeit steht die Mission im Mittelpunkt des Alltags. Viele Missionare beschreiben diese Monate oder Jahre später als eine der intensivsten und prägendsten Erfahrungen ihres Lebens.
Wie sieht der Alltag eines Missionars aus?
Viele Menschen stellen sich Missionare vor allem beim Klingeln an Haustüren vor. Tatsächlich ist ihr Alltag deutlich vielfältiger.
Ein typischer Tag beginnt meist früh am Morgen. Dazu gehören persönliches Gebet, Sport, Schriftstudium und die Planung des Tages.
Danach sind Missionare unterwegs. Sie sprechen mit Menschen, besuchen Familien, beantworten Fragen zum Glauben, helfen bei Projekten oder unterstützen Mitglieder der Kirche.
Je nachdem, wo jemand eingesetzt ist, kann der Alltag sehr unterschiedlich aussehen. Ein Missionar in einer Großstadt erlebt oft etwas anderes als jemand in einer ländlichen Region.
Trotzdem gibt es eine Gemeinsamkeit: Ein großer Teil der Zeit besteht aus Begegnungen mit Menschen. Missionare hören zu, führen Gespräche und erzählen von ihrem Glauben an Jesus Christus.
Warum sind Missionare immer zu zweit unterwegs?
Wenn du Missionare siehst, sind sie fast immer zu zweit unterwegs.
Diese sogenannten Mitarbeiter leben und arbeiten für eine bestimmte Zeit zusammen. Sie verbringen ihren Alltag miteinander und unterstützen sich gegenseitig.
Dafür gibt es verschiedene Gründe.
Zum einen bietet es Sicherheit. Zum anderen können Missionare einander helfen, wenn Herausforderungen auftreten. Außerdem können sie gemeinsam lernen und Erfahrungen austauschen.
Die Idee, Missionare zu zweit auszusenden, geht auf das Neue Testament zurück. Auch Jesus sandte seine Jünger häufig paarweise aus.
Warum tragen Missionare Namensschilder?

Das Namensschild gehört für viele Menschen zum typischen Bild eines Missionars.
Darauf stehen der Name des Missionars und der Name der Kirche.
Oft findet man auch die Bezeichnung „Elder“ oder „Sister“. Diese Titel bedeuten nicht, dass jemand besonders alt ist. Sie sind traditionelle Anreden für Missionare und werden während ihrer Mission verwendet.
Das Namensschild soll vor allem deutlich machen, wer die Missionare sind und wen sie vertreten.
Werden Missionare bezahlt?
Nein.
Missionare bekommen kein Gehalt für ihre Arbeit.
Für viele Menschen ist das überraschend. Schließlich verbringen Missionare oft 18 Monate oder sogar zwei Jahre damit, nahezu ihre gesamte Zeit für ihre Aufgabe einzusetzen.
Die Motivation ist deshalb keine finanzielle. Die meisten Missionare entscheiden sich aus persönlicher Überzeugung für diesen Schritt. Sie möchten ihren Glauben leben, anderen Menschen helfen und ihre Erfahrungen mit Jesus Christus weitergeben.
Was kostet eine Mission?
Eine Mission bringt natürlich Kosten mit sich. Unterkunft, Verpflegung, Fahrten und andere Ausgaben müssen bezahlt werden. Das muss der Missionar nicht direkt selbst bezahlen. Beginnt ein Mitglied seine Mission, wird ein bestimmter Betrag festgelegt, den der Missionar oder seine Familie monatlich an die Kirche bezahlen. Der einzelne Missionar hat je nach Ort, an dem er sich befindet, ein monatliches Budget, das sich von Mission zu Mission unterscheidet. Ein Missionar in Dänemark oder der Schweiz bekommt einen anderen monatlichen Betrag als in Rumänien, da die Kosten von Land zu Land einfach unterschiedlich sind.
Deshalb sparen viele angehende Missionare schon früh für ihre Mission. Oft unterstützen auch Familien dabei.
Gleichzeitig soll die finanzielle Situation niemanden davon abhalten, auf Mission zu gehen. Deshalb gibt es innerhalb der Kirche verschiedene Möglichkeiten, Missionare zu unterstützen. Wenn ein junger Mensch auf Mission möchte, aber keine Ersparnisse hat, ist das kein Grund, dass er zu Hause bleiben müsste.
Können auch ältere Menschen Missionare werden?
Ja.
Wenn viele Menschen an Missionare denken, haben sie junge Erwachsene vor Augen. Tatsächlich gibt es aber auch viele ältere Missionare.
Besonders häufig entscheiden sich Ehepaare im Ruhestand dafür, noch einmal für einige Monate oder Jahre als Missionare tätig zu sein. Diese sogenannten Seniorenmissionare (Senior Missionaries) übernehmen ganz unterschiedliche Aufgaben.
Manche unterstützen Gemeinden vor Ort. Andere arbeiten in Besucherzentren, helfen bei Bildungsprogrammen, engagieren sich in humanitären Projekten oder unterstützen Tempel und Verwaltungsaufgaben.
Anders als junge Missionare leben Seniorenmissionare oft deutlich flexibler. Dauer und Art ihrer Mission können je nach Aufgabe und persönlicher Situation unterschiedlich sein.
Für viele ist eine Seniorenmission eine besondere Möglichkeit, gemeinsam etwas Sinnvolles zu tun und ihren Glauben aktiv zu leben.
Was ist eine Servicemission?
Nicht jeder Missionar verbringt seine Zeit damit, Menschen zu unterrichten oder von Tür zu Tür zu gehen.
In den letzten Jahren sind Servicemissionen immer wichtiger geworden.
Servicemissionare leben meist weiterhin zu Hause oder in der Nähe ihres bisherigen Wohnorts. Statt in ein anderes Land zu ziehen, unterstützen sie Menschen und Organisationen direkt in ihrem Umfeld.
Das kann sehr unterschiedlich aussehen:
- Mitarbeit in sozialen Projekten
- Unterstützung gemeinnütziger Organisationen
- Hilfe in Einrichtungen der Kirche
- Verwaltungsaufgaben
- Bildungs- und Betreuungsangebote
Servicemissionen werden oft individuell an die Fähigkeiten, Interessen und Lebensumstände der jeweiligen Person angepasst.
Für viele junge Menschen ist eine Servicemission eine Möglichkeit, ihre Talente einzusetzen und anderen zu helfen.
Dürfen Missionare eine Freundin oder einen Freund haben?

Ja.
Viele Missionare haben vor ihrer Mission eine feste Beziehung. Manche sind sogar bereits verlobt. Genauso viele nicht.
Während ihrer Mission steht diese Aufgabe jedoch im Mittelpunkt ihres Alltags. Deshalb dürfen Missionare während ihrer Mission nicht auf Dates und beginnen während dieser Zeit keine romantischen Beziehungen.
Das bedeutet aber nicht, dass bestehende Beziehungen automatisch enden. Viele Paare bleiben während der Mission in Kontakt und setzen ihre Beziehung danach fort.
Dürfen Missionare Kontakt zu ihrer Familie haben?
Ja.
Früher war der Kontakt zur Familie deutlich eingeschränkter als heute. Inzwischen können Missionare regelmäßig mit ihren Eltern, Geschwistern und anderen Angehörigen kommunizieren.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Videoanrufe
- Telefonate
- E-Mails
- Nachrichten
Wie häufig das möglich ist, hängt teilweise von den örtlichen Gegebenheiten ab. Insgesamt ist der Kontakt zur Familie heute jedoch viel einfacher als noch vor einigen Jahrzehnten.
Was passiert, wenn ein Missionar früher nach Hause kommt?
Nicht jede Mission verläuft genau wie geplant.
Manche Missionare kehren früher nach Hause zurück – zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen, wegen familiärer Herausforderungen oder aus anderen persönlichen Umständen.
Das kann für die Betroffenen enttäuschend sein. Gleichzeitig gehören solche Situationen zum Leben dazu und werden individuell betrachtet.
Wer seine Mission früher beendet, bleibt selbstverständlich Mitglied der Kirche und kann weiterhin aktiv am Gemeindeleben teilnehmen.
Viele Menschen, die früher als geplant nach Hause gekommen sind, engagieren sich auch später weiterhin in der Kirche und blicken trotzdem dankbar auf ihre Mission zurück.
Sind Missionare aufdringlich?
Das hängt oft davon ab, wen man fragt 😉
Missionare haben den Auftrag, mit Menschen über ihren Glauben zu sprechen und sie einzuladen, mehr über Jesus Christus zu erfahren. Deshalb suchen sie aktiv das Gespräch.
Gleichzeitig sollen Missionare die Entscheidungen anderer Menschen respektieren.
Wer kein Interesse an weiteren Gesprächen hat, kann das jederzeit sagen. Missionare werden diesen Wunsch respektieren.
Viele Menschen freuen sich über die Möglichkeit, Fragen zu stellen und offen über Glauben zu sprechen. Andere möchten das nicht. Auch das gehört dazu.
Wie kann man mit Missionaren Kontakt aufnehmen?

Wer mit Missionaren der Kirche Jesu Christi sprechen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten.
Am einfachsten geht das über die offiziellen Websites der Kirche. Dort kann man einen Kontaktwunsch hinterlassen.
Außerdem können örtliche Gemeinden den Kontakt zu Missionaren herstellen. Viele Menschen lernen Missionare auch über Freunde, Nachbarn oder Familienmitglieder kennen, die bereits Mitglied der Kirche sind.
Ein Gespräch mit Missionaren ist unverbindlich. Du kannst Fragen stellen, mehr über den Glauben erfahren oder einfach herausfinden, was die Kirche Jesu Christi eigentlich glaubt. Sei einfach ehrlich, was dich interessiert. Generell sprechen Mitglieder der Kirche Jesu Christi gerne mit anderen Menschen über ihren Glauben.
Die wichtigsten Fragen zu Missionaren der Kirche Jesu Christi im Überblick
Muss jedes Mitglied der Kirche Jesu Christi auf Mission gehen?
Nein. Der Missionsdienst ist freiwillig. Die Kirche ermutigt besonders junge Männer, über eine Mission nachzudenken, die Entscheidung trifft jedoch jeder selbst. Wer nicht geht, wird nicht bestraft.
Sind Missionare aufdringlich?
Missionare suchen aktiv das Gespräch mit Menschen. Gleichzeitig respektieren sie die Entscheidungen anderer. Wer kein Interesse an weiteren Gesprächen hat, kann das jederzeit sagen.
Wie lange dauert eine Mission?
Junge Männer dienen normalerweise 24 Monate, junge Frauen 18 Monate. Senioren- und Servicemissionen können unterschiedlich lange dauern (meist aber zwischen 6 und 24 Monaten).
Werden Missionare bezahlt?
Nein. Missionare erhalten kein Gehalt für ihre Arbeit. Die meisten finanzieren ihre Mission selbst oder mit Unterstützung ihrer Familie.
Können Missionare selbst auswählen, wohin sie gehen?
Nein. Wer auf Mission geht, erfährt durch seine Missionsberufung, wo er eingesetzt wird. Das kann im eigenen Land sein oder auf einem anderen Kontinent.
Dürfen Missionare eine feste Freundin oder einen Freund haben?
Ja. Viele Missionare haben vor ihrer Mission eine feste Beziehung oder sind verlobt. Während ihrer Mission gehen sie nicht auf Dates und konzentrieren sich auf ihre Aufgabe als Missionare.
Dürfen Missionare mit ihrer Familie Kontakt haben?
Ja. Heute können Missionare regelmäßig telefonieren, Videoanrufe führen, E-Mails schreiben und Nachrichten austauschen.
Warum sind Missionare immer zu zweit unterwegs?
Missionare arbeiten mit sogenannten Mitarbeitern. Das bietet Unterstützung im Alltag, zusätzliche Sicherheit und die Möglichkeit, Erfahrungen miteinander zu teilen.
Was passiert, wenn ein Missionar früher nach Hause kommt?
Missionare können aus gesundheitlichen, familiären oder anderen persönlichen Gründen früher zurückkehren. Sie bleiben selbstverständlich Mitglieder der Kirche und können weiterhin aktiv am Gemeindeleben teilnehmen.
Gibt es auch ältere Missionare?
Ja. Viele Seniorenmissionare dienen als Ehepaar oder alleinstehend in ganz unterschiedlichen Bereichen der Kirche – zum Beispiel in Tempeln, Besucherzentren, Bildungsprogrammen oder humanitären Projekten.
Was ist eine Servicemission?
Bei einer Servicemission bleiben Missionare meist in ihrem Heimatgebiet. Dort unterstützen sie soziale, kirchliche oder gemeinnützige Projekte und helfen auf praktische Weise mit.
Wie kann ich mit Missionaren Kontakt aufnehmen?
Über die offizielle Website der Kirche Jesu Christi, über eine örtliche Gemeinde oder über Mitglieder der Kirche kannst du Kontakt zu Missionaren aufnehmen und Fragen zum Glauben stellen.
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